Riessersee greift gegen Randalierer durch

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Garmisch/Rosenheim - Ralph Bader greift durch. Der Geschäftsführer des SC Riessersee hat nach den Randalen von Garmischer Fans insgesamt 45 Stadionverbote verhängt.

Die Krawallmacher hatten beim Spielabbruch in Rosenheim unter anderem Kanonenschläge und Pyrotechnik gezündet sowie eine Woche später in Landshut eine massive Schlägerei mit rund 80 Beteiligten provoziert. Dabei flogen unter anderem auch Flaschen, Blumentöpfe und Gegenstände aus Mülltonnen. Es gab Verletzte, die Polizei ermittelt unter anderem wegen Landfriedensbruchs.

26 der bestraften Randalierer kommen aus der Ultra-Szene des SCR, 19 sind wohl dem EV Landshut zuzuordnen. Die Stadionverbote gelten übrigens nicht nur im Olympiastadion in Garmisch-Partenkirchen, sondern es haben sich auch andere DEL2-Klubs den Verboten angeschlossen. Das berichtet der Münchner Merkur am Freitag in seiner Online-Ausgabe.

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„Wir haben einen Punkt erreicht, an dem nichts mehr akzeptabel ist und durchgegriffen werden muss“, sagte Bader dem Merkur. Der Manager hat sich außerdem mit Polizei und Ordnungsamt an einen Tisch gesetzt und das Sicherheitskonzept für die nächsten „Risikospiele“ gegen Rosenheim (28. Februar) und Landshut (7. März) besprochen. Dabei soll die Polizeipräsenz massiv erhöht werden. Zumindest beim Spiel gegen die Starbulls sollte allerdings nicht viel passieren, weil die Rosenheimer Fans das Spiel ja bekanntlich boykottieren wollen.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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