Premierenheimspiel in der neuen Eishalle

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Die neue Eishalle in Inzell

Inzell - Der Sonntag wird wohl einer der größten Tage in der Geschichte der Eishockey-Mannschaft des DEC Inzell. Das Spiel gegen Berchtesgaden in der neuen Halle steht bevor.

In der Bezirksliga geht es zum Premierenheimspiel in der neuen Eishalle um 18 Uhr gegen den Lokalrivalen aus Berchtesgaden. „Ich denke, dass viele Zuschauer dieses Spiel und auch die neue Halle sehen wollen“, ist sich DEC-Abteilungsleiter Olaf Becker sicher.


Auch für Trainer Pino Dufter ist dieser zweite Weihnachtsfeiertag ein ganz besonderes Datum in seiner Karriere. „Wir freuen uns auf das Spiel in unserer neuen Halle, unser Stadion soll eine Festung werden“, prophezeit der Coach. Darum überlässt Dufter auch in der Vorbereitung auf das Lokalderby nichts dem Zufall. Nachdem zuletzt die Trainingseinheiten noch im Ruhpoldinger Ausweichquartier stattfanden, sollen auf alle Fälle ein, zwei Trainingseinheiten in der neuen Halle über die Bühne gehen. „Da ist alles neu, die Temperatur ist höher als im Freiluftstadion, die Geräusche sind ungewohnt, in der großen Halle gibt es Echos, das alles müssen wir einplanen“, meint der sich gewissenhaft arbeitende Coach.

Deswegen hat er auch noch einmal das Hinspiel vor einer Woche beim 3:3 in Berchtesgaden analysiert. „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, sind aber wieder fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen. Wir haben oft zu lange mit dem Abspiel gewartet und den letzten Pass nicht gespielt“, meinte Dufter. Kopfschütteln hat in Inzell die Berichterstattung des Spiels aus Berchtesgadener Sicht hervorgerufen.


In Presseberichten war zu lesen, dass Berchtesgaden dem Sieg näher gewesen sei, was bei 70:33 Torschüssen für Inzell ein wenig verwunderlich erscheint. Allerdings hatten die Gastgeber beim Stand von 3:3 einen Penalty vergeben. „Wir werden das Spiel in Inzell offensiv anlegen und Druck machen“, verspricht Dufter und warnt aber auch von den Kontern der Truppe von Trainer Jiri Lupomesky. „Es wird eine tolle Kulisse werden und wir werden alles tun, die Zuschauer zu unterhalten“, meint Dufter abschließend.

(SHu)

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