Kickers Selb - TSV 1860 Rosenheim

Heißer Kampf in doppelter Überzahl: 1860 Rosenheim zieht in die nächste Runde ein

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Brachte den TSV 1860 Rosenheim in Führung: Danijel Majdancevic.
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Selb - In einem packenden Spiel mit vielen Highlights konnte sich der TSV 1860 Rosenheim am Ende bei den Kickers Selb durchsetzen. Die Gastgeber haderten nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter, während die Sechziger ihren Doppeltorschützen Alexis Fambo feierten.

Von Anfang an zeigten die Kickers Selb den Gästen aus Oberbayern, dass man sich auf eigenen Platz nicht kampflos ergeben würde. Es entwickelte sich ein heißer Kampf unter strömendem Regen, im ersten Durchgang allerdings noch ohne nennenswerte Torchancen. Nach einer guten halben Stunde sah Selbs Waldemar Schneider wegen Ballwegschießens die gelbe Karte (29.), nur eine Minute später musste er das Feld nach einem Foulspiel und der darauffolgenden Ampelkarte des Feld verlassen (30.). 

Majdancevic bringt Rosenheim in Führung

Im zweiten Durchgang war nur kurz gespielt, da gingen die Sechziger schon in Führung. Danijel Majdancevic nutzte einen Ausrutscher von Spielertrainer Martin Damrot aus und traf zum 1:0 (48.). Wenig später dann ein Aufreger im Rosenheimer Strafraum: Zuerst traf Selbs Andreas Knoll nur den Pfosten, danach forderten die Gastgeber einen Foulelfmeter, der Pfiff blieb aber aus (55.). Dann war es aber soweit, auch die Selber durften jubeln. Nach einem Freistoß wurde Johannes Hamann sträflich frei gelassen, er hatte keine Probleme damit, den Ball zum Ausgleich einzuköpfen (62.). Die Rosenheimer brauchten aber nicht lange um sich von dem Schock zu erholen, Alexis Fambo stand nach einem Standard goldrichtig und konnte zur erneuten Führung einschieben (69.).

Nächster Platzverweis für Selb - Fambo trifft doppelt

Dann schien es, als wäre das Spiel so gut wie entschieden, als Selbs Danny Wild ebenfalls per Gelb-Roter Karte zum Duschen geschickt wurde (71.). Doch die Gastgeber gaben sich keinesfalls auf und machten die letzten 20 Minuten ordentlich Druck. Erst ein Entlastungskonter in der Nachspielzeit ließ den TSV durchatmen, Alexis Fambo schnürte seinen Doppelpack und machte mit dem 3:1 alles klar.

Selbs Spielertrainer Martin Damrot war nach dem Spiel zufrieden mit seiner Mannschaft: "Ich bin stolz auf unsere mannschaftliche Leistung", sagte er gegenüber der Frankenpost, fügte aber noch hinzu: "Über den Schiedsrichter sage ich lieber nichts."Auch 1860-Spieler Linor Shabani war bei dem Thema auf der Seite der Kickers: "Wenn ich ein Selber wäre, hätte ich mich auch aufgeregt über den Schiedsrichter. Er hatte keine Linie und ein paar wilde Sachen gepfiffen."

Für die Rosenheimer geht es bereits am kommenden Samstag weiter, um 14 Uhr gastiert man beim Tabellenführer der Regionalliga Bayern, der Reserve des 1. FC Nürnberg.

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dg

Quelle: rosenheim24.de

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