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Derbytime in der Relegation

Flintsbach nach Sieg über Samerberg in Kreisklasse aufgestiegen!

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Der ASV Flintsbach feierte den Aufstieg in die Kreisklasse bis früh in die Morgenstunden.

Neubeuern - Vor einer atemberaubenden Kulisse auf dem Sportgelände des TSV Neubeuern setzte sich der ASV Flintsbach in spannenden 90 Minuten im Derby gegen den WSV Samerberg mit 3:2 durch. Für den WSV ist das einjährige Intermezzo in der Kreisklasse wieder Geschichte. Für den ASV hingegen bedeutete der Sieg gegen die Nachbargemeinde den Aufstieg in die Kreisklasse.

Über 600 Zuschauer verfolgten das Relegationsduell um die Kreisklasse live vor Ort. Bei strahlenden Sonnenschein und etwa 20 Grad bot das Sportgelände Neubeuern ein traumhaftes Ambiente. Beide Mannschaften wollten gleich zu Beginn ein Zeichen setzen. So konnte der WSV Samerberg bereits nach wenigen Sekunden die erste Halbchance verzeichnen, als Georg Sattelberger eine Wiesholzer Flanke in Richtung Tor mitnahm aber die Kontrolle über den Ball verlor und dadurch das Leder zwei Meter neben dem Tor über die Auslinie rollte. Quasi im Gegenzug setzte der ASV Flintsbach ein Ausrufezeichen - und was für eins! Patrick Attenberger war es, der den Ball nach tollem Zusammenspiel in zentraler Position circa 18 Meter vor dem Tor volley nahm und das Ding mittig unter die Latte nagelte. 

Alexander Dietzsch mit folgeschwerem Fehler

Nach den turbulenten Anfangsminuten verflachte das Spiel ein wenig bis der Schlussmann des ASV Alexander Dietzsch für Gesprächsstoff sorgte. Nach einem Rückpass eines Mitspielers wollte der Keeper die Situation spielerisch lösen, doch als er von einem Samerberger Angreifer attackiert wurde, entschloss er sich den Ball zu schlagen. Dietzsch traf allerdings den Ball nicht voll und so kullerte das Leder nur flach aus dem Sechzehnmeterraum. Dort stand Georg Helm der den Ball annehmen konnte und ins lange untere Eck einschob. 

Unentschieden zur Halbzeit

Kurz vor der Pause hatte der ASV nochmals eine sehr gute Chance die erneute Führung zu markieren. Ein Stürmer des zukünftigen

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Kreisklassisten setzte sich im Strafraum des WSV gekonnt durch und zog aus halbrechter Position ab. Samerbergs Torwart Nico Langner zeigte einen klasse Reflex und wehrte den Ball mit der rechten Hand ab. Mit einem Leistungsgerechten 0:0 ging es somit in die Pause.

Wieder war es der ASV, der die zweite Halbzeit eröffnete. Thomas Astner war es der von rechts in den Sechzehnmeterraum eindrang und mit seinem starken Rechten abschloss. Der Ball schlug nicht ganz unhaltbar für Langner im kurzen Eck neben dem Pfosten ein. Nur Momente später hatte Marinus Stuffer fast die passende Antwort parat. Er lief von links parallel zum Strafraum und nagelte den Ball etwa einen halben Meter über die Querlatte. Aber auch Flintsbach zeigte sich weiterhin offensiv. Nachdem Sebastian Lechner mustergültig steil geschickt wurde stand er frei vor Torhüter Langner. Sein Versuch den Goalie zu überlupfen misslang jedoch. 

Werbreger bringt die Vorentscheidung

In der 79. Minute brachte Maximilian Werberger die Vorentscheidung. Den ersten Schuss des ASV konnte ein WSV-Abwehrspieler noch von der Linie kratzen, aber bei Werbergers Nachschuss vom Elfmeterpunkt waren die Mannen vom Samerberg machtlos. Der WSV gab sich trotzdem noch nicht geschlagen und konnte in der 85. Minute nochmals auf 2:3 verkürzen. Eine Flanke von der linken Seite hoppelte durch den Sechzehner des ASV. Keiner der Abwehrspieler war in der Lage den Ball trocken zu klären, sodass ein Samerberger den Ball aus dem Gewühl heraus über die Linie drücken konnte. 

Spannung pur in den letzten Spielminuten

Bereits in der Nachspielzeit gab es noch eine Chance zum Ausgleich für den WSV. Einen Freistoß in der eigenen Hälfte der Samerberger nutze Langner um mit nach vorne zu gehen um für Verwirrung zu sorgen. Der Freistoß aber flog deutlich zu weit und der großgewachsene ASV Keeper Dietzsch konnte die Kugel ohne Problem pflücken. Dann war auch Schluss in Neubeuern. Aufgrund des Sieges feierte der ASV Flintsbach den Kreisklassenaufstieg bis spät in die Nacht. Dem WSV Samerberg bleibt nun nur der bittere Gang in die A-Klasse. Insgesamt kann man von einem verdienten Sieg sprechen. Der ASV war in den entscheidenden Spielszenen einfach abgeklärter und speziell im letzten Drittel des Spielfelds die clevere Mannschaft. 

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