Starker zweiter Abschnitt reichte nicht

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Mijo Stijepic, hier im Duell mit Manuel Müller, erzielte den Buchbacher Anschlusstreffer.

Gegen Schweinfurt war für den TSV Buchbach mehr drin

Nach drei knappen Siegen in Folge ist der TSV Buchbach am Freitagabend in der Fußball-Regionalliga Bayern leer ausgegangen. Nach schwacher erster Halbzeit warfen die Rot-Weißen erst nach der Pause den Turbo an, konnten das Blatt aber nicht mehr wenden und mussten sich dem 1. FC Schweinfurt mit 1:2 geschlagen geben.

„Wir haben ganz gut angefangen, aber dann die Spannung vermissen lassen. Mit dem schnellen Umschaltspiel, aus dem auch das 0:1 entstanden ist, hat uns Schweinfurt große Probleme bereitet und lag verdient zur Pause in Führung“, analysierte Buchbachs Co-Trainer Walter Werner, dem der „Fehlpass in der Vorwärtsbewegung“, der zum 0:2 führte, sauer aufstieß: „Das darf natürlich nicht passieren.“

Der Joker sticht

Den ersten Treffer leitete Steffen Krautschneider über den linken Flügel ein, in der Mitte kam der hart bedrängte Marino Müller nur mit der Fußspitze an der Ball, doch  aus dem Rückraum hatte dann Simon Häcker wenig Mühe (25.). Der zur Pause eingewechselte Tom Jäckel donnerte in der 48. Minute einen 25-Meter-Freistoß flach durch die Mauer in die Maschen. „Schießen kann Jäckel, das wissen wir“, kommentierte Trainer Gerd Klaus den Treffer seines Stürmers, dem er wie Krautschneider „derzeit nur Luft für 45 Minuten“ attestierte. Für Klaus war der Erfolg einen besonderer Triumph: „Ich bin hier bestimmt schon acht Mal hergefahren, nie hat es geklappt, umso schöner ist es jetzt die drei Punkte mitzunehmen.“

"Buchbacher Tugend"

Warum seine Mannschaft nach einer „bombenstarken ersten Halbzeit“ nach dem Seitenwechsel trotz des zweiten Treffers den Faden verlor, wusste der Coach der Schnüdel ganz genau: „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass Buchbach Druck machen wird. Nach dem Anschlusstreffer bekommt man dann Angst, dass man das Ding gegen diese Heimmannschaft nicht mehr über die Zeit kriegt und dann kommt man hinten nicht mehr raus.“ Mijo Stijepic war es, der in der 59. Minute nach Vorarbeit von Christian Brucia und Aleks Petrovic aus kurzer Distanz für Buchbacher Hoffnungen auf einen Punktgewinn sorgte, die sich bei zahlreichen Chancen für Thomas Breu, Maxi Bauer, Brucia und Stefan Alschinger durchaus noch erfüllen hätten können. „In der zweiten Hälfte hat man die Buchbacher Tugenden gesehen, da hatten wir dann aber etwas Pech im Abschluss“, so Werner, der seiner Truppe zur Einstimmung auf das Duell am Freitag bei den kleinen Löwen das Video der zweiten Halbzeit präsentieren will: „Da sieht die Truppe, wie es geht, wie man auftreten muss, um Erfolg zu haben.“

Allerdings müssen die Rot-Weißen dieses Auftreten dann auch 90 Minuten durchhalten. Die Zahl der Fehlpässe muss deutlich kleiner und die Laufwege müssen wieder stark verbessert werden. Klar ist: Die Niederlage am Freitag war kein Beinbruch, aber natürlich ein Rückschlag, den sich die Mannschaft mit ihrem halbherzigen Auftritt vor der Pause selbst zuzuschreiben hat.

MB

Quelle: rosenheim24.de

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