FCM schon nach einer Halbzeit "bedient"

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Fußballspiele dauern 90 Minuten, manchmal auch ein bisschen länger. Bei der Regionalliga-Begegnung des FC Memmingen beim FC Ingolstadt 04 II wäre niemand böse gewesen, wenn schon nach der Hälfte Schluss gewesen wären. Die Hausherren nicht, weil die Begegnung mit einer 4:1 Führung zu diesem Zeitpunkt für sie ohnehin schon vorzeitig gelaufen war. Die Gäste auch nicht, weil sie bereits nach 45 Minuten restlos bedient und dann „nur noch auf Schadensbegrenzung bedacht waren“, wie es Trainer Thomas Reinhardt formulierte.

Die erste gute Tormöglichkeit des Spiels gehörte zwar Memmingens Ümüt Sönmez (7. Minute) mit einem Heber, doch den ersten Treffer markierte die junge Ingolstädter Mannschaft. Der gerade wieder genesene FCM-Abwehrspieler Branko Nikolic war weggerutscht, Samuel Riegger wurde per Steilpass geschickt und schob alleine vor Torhüter Martin Gruber zum 1:0 ein (11.). Ein paar Minuten später tauchte Riegger nach einem Schnitzer von Thomas Thönnessen erneut allein vor Gruber auf – das 2:0 (23.).

Reinhardt hoffte kurz, dass sich seine Mannschaft nach dem 1:2 Anschlusstreffer von Fabian Krogler nach einer halben Stunde noch einmal fangen könnte, doch der Gegner wurde weiter zum Tore schießen regelrecht eingeladen. Noch zweimal klingelte es vor der Pause. Wieder völlig frei konnte Manuel Ott, einer von zwei Profis im Ingolstädter Kader, ins lange Eck zirkeln (40.). Im Anschluss an einen Freistoß machte FCI-Kapitän Manuel Hagmann aus kurzer Distanz sogar noch den vierten Treffer (45.).

Viel Redebedarf hatte das Memminger Trainergespann Reinhardt/Manz in der Halbzeitpause angesichts der desolaten Vorstellung und des mehr als deutlichen Rückstands nicht. Schon nach kurzer Zeit ging die Kabinentür wieder auf. Die Gastgeber unterstrichen selbstbewusst, dass sie die Partie frühzeitig für sich entschieden hatten und schöpften ihr Wechselkontingent zu Beginn der zweiten Halbzeit gleich voll aus, um möglichst vielen Akteuren Spielpraxis zu geben. Wirklich gefordert wurden sie nicht mehr. Die zweite Halbzeit war ein lauer Sommerkick Anfang April, in dem der FCM zumindest das Ergebnis halten konnte und durch Krogler und Jocham noch Möglichkeiten hatte, das Resultat etwas zu verbessern.

„Kopfsache“ kritisierte Reinhardt die mangelnde Einstellung seiner Mannschaft und kündigte eine harte Trainingswoche an. Schließlich kommt nächsten Freitag (19.30 Uhr) Illertissen-Bezwinger TSV Buchbach in die Memminger Arena. 

Pressemeldung FC Memmingen

Quelle: rosenheim24.de

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