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Der zweite Keeper im Feld

Saisonende für den TSV 1860 Rosenheim in der Regionalliga mit 0:5 und 102 Gegentoren

Die beiden 1860-Co-Trainer Marc Endres (links) und Michael Wallner mussten mit ansehen, wie ihre Rumpftruppe in Rain chancenlos war.
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Die beiden 1860-Co-Trainer Marc Endres (links) und Michael Wallner mussten mit ansehen, wie ihre Rumpftruppe in Rain chancenlos war.

Die Saison in der Fußball-Regionalliga ist zu Ende. Der TSV 1860 Rosenheim reiste mit einer Rumpftruppe nach Rain, wo es eine 0:5-Klatsche gab.

Rain am Lech – Der letzte Auftritt war ein Spiegelbild der Saison: Der TSV 1860 Rosenheim trat die Reise zum letzten Spiel der Fußball-Regionalliga Bayern zum TSV Rain/Lech mit genau elf Spielern an und kassierte dann auch berechtigt eine 0:5-Klatsche. Damit schließen die Sechziger die Runde mit dem letzten Tabellenplatz und 102 Gegentoren ab.

Mangelnde Chancenverwertung der Rainer

Den angetretenen Spielern selbst ist dabei kaum ein Vorwurf zu machen. Immerhin steht Rain mit der viertbesten Bilanz der Rückrunde da. „Der Heimsieg zum Abschluss war dann noch das i-Tüpfelchen“, meinte der scheidende Trainer der Blumenstädter, Christian Krzyzanowski, hinterher. Die elf verbliebenen Sechziger mühten sich, waren aber letztlich überfordert. Und sie hatten Glück, dass die Mannen vom Lech bei der Chancenverwertung mehr als ein Auge zudrückten – denn es hätte durchaus die vierte Saisonniederlage mit acht Gegentoren für die Rosenheimer werden können.

Zur Halbzeitpause hatten die Gastgeber schon mit 4:0 geführt und zusätzlich noch einige gute Gelegenheiten versemmelt. Ins Tor traf Fadhel Morou, der nach 13 Minuten zum 1:0 erfolgreich war, als er sich gegen zwei Sechziger durchsetzte und dann aus 15 Metern ins linke Eck abschloss. Für das 2:0 sorgte Jonas Greppmeir nach einem Schrägschuss von der rechten Seite, danach traf Dominik Widemann, der sich von der rechten Seite in die Mitte dribbelte und dann relativ mühelos abschloss. Den Schlusspunkt im ersten Durchgang setzte wieder Morou, der mit einem Freistoß aus 17 Metern erfolgreich war. Nach dem Wechsel machte es Rain dann gnädig, lediglich Julian Brandt sorgte per Foulelfmeter noch für einen weiteren Gegentreffer für die Rothemden, die wieder einmal in blau antraten und in diesen Trikots zum wiederholten Male eine deftige Klatsche kassierten.

Zwei Torhüter auf dem Feld

Die Sechziger-Rumpftruppe hatte ihre besten Chancen durch Dominik Bacher, dessen Schuss übers Tor ging, und Joey Brenner, der am Rainer Torhüter scheiterte. Ja, richtig: Joey Brenner! Der zweite Torhüter musste aufgrund des Feldspieler-Mangels stürmen – auch das passt zum verheerenden Bild, das der Verein in dieser Spielzeit abgegeben hat.

TSV 1860 Rosenheim: Goia, Sattelberger, Kießling, Kuchler, Jesse, Schiedermeier, Zander, Marinkovic, Mensah, Brenner, Bacher.

Schiedsrichter: Pflaum (Dörfleins).

Zuschauer: 222.

Tore: 1:0 Morou (13.), 2:0 Greppmeir (29.), 3:0 Widemann (42.), 4:0 Morou (45.), 5:0 Brandt (80., Foulelfmeter).

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