Vorschau: PM: SV Wacker Burghausen - FC Pipinsried

Burghausen will Durststrecke im Spiel gegen Pipinsried beenden 

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Der SV Wacker will nach über zwei Monaten endlich mal wieder vor heimischer Kulisse gewinnen.

Burghausen - Es wär allmählich mal wieder an der Zeit, dass der SV Wacker Burghausen auf dem Punktemarkt der Fußball-Regionalliga Bayern voll zuschlägt. Noch findet sich das Team von Trainer Wolfgang Schellenberg in der erweiterten Spitzengruppe, gelingt aber am morgigen Samstag um 14 Uhr nach vier sieglosen Runden nicht ein Dreier, dürfte der einstige Tabellenführer – immer noch sorgenfrei - ins bessere Mittelmaß absinken.

Auch wenn die Liga extrem ausgeglichen ist und Gegner FC Pipinsried vor 14 Tagen mit dem 5:0 gegen die Profimannschaft des 1. FC Schweinfurt ein echtes Ausrufezeichen gesetzt hat, sieht Schellenberg sein Team gegen den Tabellen-16. in der Pflicht und erwartet den ersten Heimdreier seit über zwei Monaten. Nach dem 2:1 am 1. September gegen den TSV Buchbach gelangen aus drei Heimspielen gerade mal zwei Punkte in der Wacker-Arena.

Mit nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen ist die bislang so gute Saison der Salzach-Kicker zwar noch nicht in Gefahr, aber der Vortrag aus den ersten fünf Spielen mit fünf Siegen täuscht ein wenig über die aktuelle Situation hinweg, die mit 15 Zähler aus den letzten 13 Spielen in der Tat allenfalls nur noch durchschnittlich ist. Trotz der 0:1-Niederlage zuletzt in Ingolstadt sieht Schellenberg sein Team aber wieder auf dem aufsteigenden Ast und erwartet gegen Pipinsried eine Bestätigung: „Ein Sieg ist Pflicht. Wir haben in den letzten Spielen genug Chancen herausgearbeitet und hätten mehr Punkte holen müssen.“ Vier Treffer in den letzten sechs Spielen sind freilich kein treffliches Zeugnis dieser doch zahlreichen Möglichkeiten: „Wir müssen vor dem Tor wieder mehr Gier entwickeln, auch wenn die Abschlüsse gegen Ingolstadt überwiegend in Ordnung waren.“

Ob die Wacker-Offensive mehr Chancen liegen lässt als andere Topteams ist natürlich schwer zu beurteilen. Fakt ist, dass 23 Treffer in 18 Spielen wahrlich keinen Spitzenwert darstellen, da sind zehn andere Mannschaften erfolgreicher und die Kellerkinder Greuther Fürth II und SV Heimstetten haben nicht weniger häufig getroffen. Deren Defensive ist freilich auf einem ganz anderen Niveau als die der Schellenberg-Elf, die in diesem Ranking mit 19 Gegentoren Rang drei nach dem FC Bayern München II und dem 1. FC Nürnberg II innehat. Schellenberg: „Pipinsried ist der Offensive extrem stark, aber zeigt sich trotz der Konsolidierung der letzten Wochen in der Defensive immer wieder anfällig. Das müssen wir aufdecken.“

Aus der Burghauser Defensiv-Abteilung fehlt gegen Pipinsried neben Daniel Hofstetter aktuell nur Lukas Aigner, der ja beim 0:1 in Ingolstadt die Rote Karte gesehen hat und deswegen pausieren muss. Für ihn rückt Christoph Schulz, der nach seiner Verletzung (Fleischwunde) diese Woche wieder normal trainieren konnte in die Startelf, so dass Matthias Stingl zusammen mit Muhamed Subasic das Mittelfeldzentrum vor der Abwehr besetzen können.

Erstmalig nach seinem Bänderriss dürfte Sascha Marinkovic wieder im Kader stehen. „Sascha hat natürlich noch Rückstand, aber für die Bank sollte es reichen“, so Schellenberg, der einen treffsicheren Joker natürlich gerne in der Hinterhand hat.

Die Wahrscheinlichkeit, ob Trainingsgast Timo Gebhart in der Frühjahrsrunde für den SV Wacker auflaufen wird, will Schellenberg übrigens nicht taxieren: „Er genießt die Trainingseinheiten und merkt, dass es anstrengend ist.“

MB.

Quelle: rosenheim24.de

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