Nur 18 freie Tage

Nach kurzer Sommerpause: TSV 1860 Rosenheim startet in die Vorbereitung

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Rosenheim - Nach lediglich knapp zweieinhalb Wochen Sommerpause bat das Trainer-Team von 1860 Rosenheim um Chefcoach Thomas Kasparetti am Donnerstag, den 20. Juni seine Mannen zum Trainingsaufgalopp für die neue Regionalliga-Saison.

Der Saison-Start am 13. Juli um 14 Uhr hat es für die Sechzger in sich. Es steht zum Auftakt gleich das Inn-/Salzachderby gegen das Topteam vom SV Wacker Burghausen im heimischen Jahnstadion an. In der nur drei Wochen langen Vorbereitungszeit, stehen zahlreiche intensive Trainingseinheiten auf dem Programm, zudem findet vom 4. Juli bis 7. Juli ein Kurzzeit-Trainingslager im österreichischen Unken statt. Das erste Vorbereitungsspiel wird am Samstag, den 22. Juni um 14 Uhr beim FC Ingolstadt 04 (Absteiger aus der Zweiten Liga) ausgetragen. Weitere Tests stehen am 28. Juni um 19.30 Uhr (Ort und Gegner noch unklar), gegen den Drittligisten und Kooperationspartner, der SpVgg Unterhaching (30. Juni um 15 Uhr in Eiselfing) und zum Ende des Trainingslagers beim SV Wörgl (7. Juli um 17 Uhr) an.

Rosenheim verzichtet auf späteren Saisoneinstieg

Da man nach dem erfolgreichen Relegations-Rückspiel gegen die DJK Gebenbach lediglich 18 Tage ohne das Runde Leder verbrachte, dürften sich die Verluste im konditionellen und technisch/taktischen Bereich in Grenzen halten. Deshalb hat man im Lager des TSV 1860 Rosenheim auf einen späteren Saisoneinstieg verzichtet. Auch hätte man dann in diversen Nachholpartien unter der Woche nachziehen müssen und wäre schon von Beginn an unter Druck gestanden. Die Akkus der Spieler, Trainer und Verantwortlichen sind wieder voll aufgeladen, es kann definitiv wieder losgehen, alle brennen dem Startschuss entgegen.

Was das Personal betrifft, kann Trainer Thomas Kasparetti bis auf Matze Heiß, der sich noch im Aufbautraining nach seiner Oberschenkel-Operation befindet auf alle Mann im Kader setzen. Mit der Rückkehr des wichtigen Abwehrspielers rechnet man bei optimalem Heilungsprozess bis August. Alle Neuzugänge sind von Beginn an natürlich ebenfalls dabei und gehen selbstverständlich hochmotiviert das Projekt Klassenerhalt an. Neben dem erfahrenen Abwehr-Allrounder Moritz Moser (kam vom TSV Buchbach) sind auch die fünf aus der U19 hochgezogenen Eigengewächse am Start. Ebenso stoßen die in der kompletten Rückrunde fehlenden Adel Merdan (Kreuzband) und Bruno Goncalves (Knöchel) wieder zum Team dazu.

Zahlreiche Abgänge müssen verkraftet werden

Sicher nicht mehr für den TSV 1860 Rosenheim auflaufen werden Leopold Krüger (zum VfR Garching), Omer Jahic (zurück zum FC Bosna Rosenheim), Pius Krätschmer (FC Schweinfurt) und Ludwig Räuber (TSG Hoffenheim II), die bereits alle verabschiedet wurden. Ansonsten steht der Kader des Regionalligisten soweit, allerdings halten die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Hansjörg Kroneck bis zum Ende des Transferfensters am 31. August natürlich auch weiterhin Augen und Ohren offen. Weitere Neuzugänge sind derzeit grundsätzlich nicht geplant, aber auch nicht ganz auszuschließen. Vielleicht ergibt sich ja noch in den nächsten Wochen/Monaten die Möglichkeit einen sinnvollen und passenden Transfer zu tätigen.

"Wir können kaum erwarten, bis es losgeht"

„Unser Ziel ist ganz klar wieder der Klassenerhalt. Deshalb wollen wir von Beginn an gleich möglichst großen Abstand zu den Abstiegsrängen aufbauen und kontinuierlich Punkte sammeln. Mit unserem Kader sind wir sehr zufrieden und gehen daher zuversichtlich in die neue Saison. Uns ist es bewusst, dass die bevorstehende Saison nicht einfach wird aber wir sind guter Dinge, unser Team ist sehr gefestigt. Wir werden weiterhin auf unsere zahlreichen Talente setzen und sie fördern, das ist unser Weg. Die Vorfreude ist riesig, alle können es kaum erwarten, bis es wieder losgeht“, so der euphorische Sportliche Leiter Hansjörg Kroneck.

Der TSV 1860 Rosenheim geht gestärkt in die neue Saison, der bis zuletzt emotional, leidenschaftlich und nervenaufreibend geführte gemeinsame Kampf für den Ligaverbleib hat das Team nochmal stark zusammengeschweißt. Es wäre daher grundsätzlich keine große Überraschung, wenn die kommende Saison möglicherweise ein wenig entspannter verlaufen würde und sich die Kasparetti-Elf überwiegend in sichereren Gewässern bewegen könnte. Allerdings stehen der Mannschaft um das große Ziel Klassenerhalt erneut erreichen zu können noch 34 Herausforderungen bevor, in denen die Hausaufgaben, nämlich zu punkten, kontinuierlich erfüllt werden müssen. Es wird definitiv wieder eine sehr spannende Regionalliga-Saison.

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dg/TSV 1860 Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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