Zwei Testspiele und zahlreiche Einheiten

Wacker Burghausen absolviert gelungenes Trainingslager in Bad Birnbach

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Wolfgang Schellenberg war mit dem Trainingslager in Bad Birnbach sehr zufrieden.
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Bad Birnbach - Äußerst zufriedene Gesichter beim Fußball-Regionalligisten SV Wacker Burghausen nach dem viertägigen Trainingslager in Bad Birnbach. Bis zum Sonntagsspiel gegen den SE Freising, das entgegen der ursprünglichen Planungen aus logistischen Gründen nach Burghausen verlegt wurde, forderte das Trainerteam um Wolfgang Schellenberg den 26 Spielern bei den beiden Spielen gegen den 1. FC Passau (5:3) und den SV Schalding-Heining (0:0) sowie sechs Einheiten einiges an Schweiß ab.

„Wir sind im Hotel Sternsteinhof sehr freundlich aufgenommen, für uns ein ideales Quartier für das Trainingslager. Und der Platz des TSV Bad Birnbach war ein optimales Geläuf, zumal wir die Ersten waren, die nach der Sanierung vor sechs Wochen darauf trainiert und gespielt haben. Top Bedingungen einfach in allen Belangen“, konnte Teammanager Karl-Heinz Fenk ein überaus positives Fazit ziehen und zugleich ankündigen: „Wir kommen auch die nächsten Jahre mit Sicherheit wieder nach Bad Birnbach und wollen möglichst auch eine Kooperation mit einem Hotel schließen.“

Schwere Beine gegen Schalding-Heining

Beim 5:3-Sieg gegen den Landesligisten 1. FC Passau gerieten die Burghauser durch Sebastian Loibl früh in Rückstand, bis zur Pause drehte Wacker durch Treffer von Thomas Winklbauer (9./13.), Muhamed Subasic (11.) und Christoph Maier (23.) die Partie. Per Foulelfmeter verkürzte die Mannschaft von Passaus Trainer Günther Himpsl durch Sebastian List auf 4:2, ehe Felix Bachschmid den alten Abstand wieder herstellte (74.). In der Schlussminute gelang dann David Svalina noch das 5:3. „Am Freitag gegen Passau waren wir noch ziemlich spritzig, da hat man die Qualität der Spieler sehr gut gesehen. Am Samstag gegen Schalding hat man dann schon gemerkt, dass die Jungs schwere Beine hatten“, so Fenk. Es wurde zwar kräftig rotiert – die Spieler, die gegen Passau 70 Minuten ran durften, haben dann gegen Schalding nur die letzten 20 Minuten gespielt – dennoch forderten die Einheiten ihren Tribut. „Das Tempo hat natürlich unter der Belastung gelitten“, ist auch Fenk natürlich nicht entgangen. Auf der anderen Seite musste der Liga-Rivale aus Schalding gleich sieben Stammkräfte ersetzen. Absolut positiv aus Wacker-Sicht: Alle 26 Spieler kamen ohne Blessuren durch und auch der lange verletzte Marius Duhnke konnte alle Einheit voll mitmachen.

„Mit Cheftrainer Schellenberg, den beiden Co-Trainer Ronald Schmidt und Beppo Gutsmiedl, Torwarttrainer Toni Zeidler sowie zwei Physiotherapeuten waren sehr gut aufgestellt“, resümierte Fenk, der auch von tollen Mannschaftsabenden berichten konnte: „Der Spaß ist nicht zu kurz gekommen. Das ist ja auch wichtig.“ Teambuilding heißt das ja heutzutage.

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dg/MB

Quelle: rosenheim24.de

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