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Burghausens Stürmer erzielte bereits sieben Tore

Robin Ungerath im Interview: „Hätte nicht erwartet, dass ich so gut reinstarte“

Felix Bachschmid gratuliert Robin Ungerath zu seinem Tor. Der Stürmer traf bereits sieben Mal in dieser Saison.
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Felix Bachschmid gratuliert Robin Ungerath zu seinem Tor. Der Stürmer traf bereits sieben Mal in dieser Saison.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Fünf Spiele, zwölf Punkte: Der SV Wacker Burghausen ist seit der Auftaktniederlage gegen Schalding-Heining ungeschlagen und besiegte unter anderem die SpVgg Unterhaching, Bayreuth und den 1. FC Schweinfurt. Einen großen Anteil an dem Erfolg hat Stürmer Robin Ungerath. Der Sommer-Neuzugang von den Wasserburger Löwen erzielte bereits sieben Tore in dieser Saison. Dabei traf er in drei Spielen sogar doppelt. beinschuss.de hat mit Ungerath über seinen Lauf gesprochen.

Burghausen - Was für ein Auftakt in die neue Regionalliga-Saison für den SV Wacker Burghausen. Nach der 0:1-Niederlage am 1. Spieltag gegen den SV Schalding-Heining zeigte die Mannschaft von Cheftrainer Leo Haas die richtige Reaktion. Aus dem schweren Programm gegen die SpVgg Unterhaching (2:1), den TSV 1860 Rosenheim (8:0), die SpVgg Bayreuth (3:2) und den 1. FC Schweinfurt (5:2) holte der SV Wacker die maximale Punktausbeute und ist mit zwölf Punkten Tabellenzweiter hinter dem FC Bayern München II.

Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat Stürmer Robin Ungerath, der nach 5. Spieltagen die Torschützenliste in der Regionalliga Bayern mit sieben Treffern anführt. Dabei erzielte der 22-Jährige gegen Unterhaching, Rosenheim und Schweinfurts bereits dreimal einen Doppelpack in einer Partie. beinschuss.de hat mit dem Angreifer über den starken Saisonauftakt und seinen guten Lauf gesprochen.

Hallo Robin, ihr seid aktuell Tabellenzweiter in der Regionalliga Bayern. Hast du vor der Saison an so einen Auftakt geglaubt?

Robin Ungerath: Bei meinem Wechsel habe ich mir nicht vorgestellt, dass wir vier Siege aus fünf Spielen holen. Vor allem hatten wir mit Unterhaching, Bayreuth und Schweinfurt ein richtig schweres Programm und richtig gute Gegner.

Zum Auftakt gab es eine bittere Niederlage gegen Schalding-Heining. Was ist seitdem passiert?

Ungerath: Der 1. Spieltag ist für jede Mannschaft schwierig, weil man nicht weiß wo man genau steht. Deshalb kann so ein Auftakt durchaus passieren. Wir haben aber die richtige Reaktion gezeigt und in den letzten Spielen hat man gesehen, dass wir mit offensiveren Teams gut umgehen können. Zudem sorgt so eine Siegesserie natürlich im Team für gute Laune.

Auch für dich persönlich läuft es seit dem Auftaktspiel perfekt. Du hast drei Doppelpacks erzielt und bereits sieben Tore auf dem Konto.

Ungerath: Ja das stimmt. Das hätte ich nicht erwartet, dass ich so gut reinstarte. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Besser kann es für mich nicht laufen. Aber für mich ist es wichtig, dass ich weiter auf dem Boden bleibe und nicht abhebe. Es werden Spiele kommen, wo ich auch mal nicht treffen werden. Genauso wird es auch Spiele geben wurd, wo wir als Mannschaft mal nicht gewinnen werden.

Welchen Anteil hat Trainer Leo Haas an deinem guten Lauf?

Ungerath: Es natürlich super, dass er mich kennt und auch an meinem Wechsel beteiligt war. Er weiß was ich kann und schenkt mir das Vertrauen. Das ist immer wichtig für einen Stürmer und spielt eine große Rolle. Aber natürlich muss ich wie jeder andere auch meine Leistung im Training und im Spiel zeigen.

Gegen Unterhaching hast du deine ersten beiden Tore erzielt und warst der Matchwinner. Wie blickst du auf dieses Spiel zurück?

Ungerath: Das war definitiv etwas ganz besonderes und das schönste Spiel meiner bisherigen Karriere. Es waren viele Freunde im Stadion, unsere Fans haben uns lautstark unterstützt und es war der beste Rasen, auf dem ich je gespielt habe. Da weiß du einfach, warum du gerne Fußball spielst. Und dann lief der Tag für mich auch noch perfekt.

Was ist für euch in dieser Saison möglich?

Ungerath: Wir haben gesagt, dass wir in diesem schweren Auftaktprogramm gute Leistungen zeigen und gut starten wollen. Das ist uns jetzt gelungen, aber wir schauen dennoch nur von Spiel zu Spiel und konzentrieren uns jetzt auf den kommenden Gegner Aschaffenburg am Freitagabend. Das wird wieder eine lange Auswärtsfahrt und durch die englischen Wochen geht es sowieso Schlag auf Schlag. Aber aktuell haben wir uns in einen kleinen Rausch gespielt.

Hast du für dich deine Ziele wie beispielweise die Anzahl der Tore schon nach oben korrigiert?

Ungerath: Mein Ziel war es zunächst, mich über gute Leistungen zu empfehlen und in der Startelf zu stehen. Zudem wollte ich der Mannschaft mit meinen Toren helfen. Das ist mir beides bereits gelungen, darüber bin ich sehr froh. Eine genaue Toranzahl ist schwer zu sagen, deshalb fahre ich gut damit, wenn ich von Spiel zu Spiel schaue und weiter dranbleibe.

Robin Ungerath, vielen Dank für das Interview.

ma

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