Kaderplanung schreitet voran

Weiterer Neuzugang für den TSV Buchbach - Kapitän verlängert

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Kapitän Maxi Hain bleibt dem TSV Buchbach weiter erhalten.
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Buchbach - Fußball-Regionalligist TSV Buchbach hat dem Kader der neuen Saison zwei Bausteine hinzugefügt: Kapitän Maxi Hain hat um ein weiteres Jahr verlängert und vom Ligakonkurrenten FC Ingolstadt II kommt Maxi Ahammer. Der 20-jährige Außenbahnspieler hat bei den Rot-Weißen einen Drei-Jahresvertrag unterschrieben.

Der 30-jährige Kapitän Maxi Hain spielt bereits seit 2010 beim TSV Buchbach, gehört also zum absoluten Inventar und gilt in der gesamten Liga als „Mentalitätsmonster“ mit unumstrittenen Führungsqualitäten. „Wir hätten gerne einen Zwei-Jahres-Vertrag gemacht. Da aber Maxi als Berufsschullehrer nicht weiß, an welche Schule er versetzt wird, hätte ein längerfristiger Vertrag keinen Sinn ergeben“, so Sportlicher Leiter Georg Hanslmaier.

Neuzugang bringt Geschwindigkeit mit

Ahammer ist nach Lukas Winterling (24), Jonas Wieselsberger (20) und Andi Manhart (19) Neuzugang Nummer vier. Der Münchner wurde in der Jugend bei den Löwen ausgebildet und stand die letzten drei Jahre beim FC Ingolstadt unter Vertrag, bei dem er auch U19-Bundesliga gespielt hat. In der vergangenen Saison hat er in neun Spielen in der U19-Bayernliga neun Tore erzielt, im Regionalliga-Kader wurde er in dieser Spielzeit allerdings nur drei Mal eingesetzt. „Wir sind von seinem Potenzial überzeugt. Er bringt viel Geschwindigkeit mit, die wir ja mit Patrick Drofa und Maxi Bauer am Saisonende verlieren“, so Hanslmaier und erklärt: „Wir werden unseren Kader weiter schrittweise verjüngen und noch mit Sicherheit mindestens einen weiteren jungen Spieler holen. Uns ist klar, dass nicht jeder junge Spieler sofort auf Regionalliga-Niveau kommt, aber wir hoffen natürlich, dass wir zumindest zwei oder drei soweit bringen. Die Spieler bekommen die Zeit, um sich entwickeln zu können.“

Ahammer, der nach seinem Realschulabschluss unter Profibedingungen gespielt hat, wird im September eine Ausbildung beginnen. „Wir sind mit Sicherheit eine gute Adresse für talentierte Spieler, die sich ein berufliches Standbein schaffen wollen“, so Hanslmaier, der allerdings auch gesteht: „Wir hätten noch gerne noch mehr Talente aus der unmittelbaren Region verpflichtet, aber viele junge Spieler, die wir für geeignet halten, haben sich den Sprung in die Regionalliga nicht zugetraut. Sehr schade.“

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dg/MB

Quelle: rosenheim24.de

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