Vorschau: FC Memmingen - TSV Buchbach

Buchbacher Mannschaft stellt sich gegen Memmingen von allein auf

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Thomas Leberfinger kehrt - wie Aleks Petrovic - ins Team zurück.

Memmingen - Der TSV Buchbach reist am Freitag mit großen Personalsorgen ins Allgäu. Das Trainerteam um Markus Raupach und Andi Bichlmaier wird am Freitag um 19.30 Uhr in Memmingen nur einen Minikader zur Verfügung haben. „Die Mannschaft stellt sich praktisch von alleine auf. Im Prinzip müssen wir nur schauen, wie wir die Grundordnung anlegen.“

Obwohl Aleks Petrovic nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung steht und Thomas Leberfinger wieder fit ist, hat sich die Personalsituation gegenüber dem 1:1 gegen Garching nicht verbessert. Eher im Gegenteil: Stefan Denk muss noch zwei Spiele wegen seiner roten Karte in Aschaffenburg passen, Bene Orth fehlt nach seiner Ampelkarte aus dem Garching-Spiel. Markus Grübl ist nach seinem Nasenbein-Bruch noch nicht einsatzfähige und Marin Culjak kann schon seit zwei Wochen aufgrund seiner muskulären Probleme nicht trainieren. Immerhin hat Joe Wieselsberger in der Zwischenzeit individuell mit Sepp Harlander trainiert und wird wohl nach Memmingen mitfahren, um überhaupt noch Optionen zu haben, zumal auch hinter Christian Brucia wegen eines steifen Nackens ein großes Fragezeichen steht. „Er konnte diese Wochen noch nicht trainieren, wir hoffen natürlich, dass es bei irgendwie doch noch klappt, ansonsten sieht es natürlich ganz mau aus“, so Bichlmaier, zumal auch Moritz Sassmann noch längst keine Option ist: „Wir hoffen, dass er vor der Winterpause noch ein paar Spiele in der Bezirksligamannschaft machen kann, dann wäre der nächste Schritt für ihn schon gemacht.“

"Wir müssen in Memmingen etwas mitnehmen"

Die dünne Personaldecke wirkt sich natürlich auch auf das Training aus. Zum einen fehlt die Quantität an sich, zum anderen sagt Bichlmaier: „Die Spieler, die da sind, wissen ja praktisch ganz genau, dass sie spielen. Da fehlt dann einfach der Konkurrenzkampf und dann muss man auch manchmal gewisse Abstriche bei der Trainingsqualität hinnehmen.“ Grundsätzlich findet Bichlmaier, dass die gesamte Personalsituation „ziemlich auf Kante“ ist: „Im Prinzip bräuchten wir im Winter nicht nur einen, sondern mehrere Spieler, die dann im Sommer so weit sind, dass sie uns wirklich weiterhelfen.“ Trotz der Probleme hofft der 35-Jährige aber zumindest auf einen Teilerfolg im Allgäu: „Wir wollen schauen, dass wir bis zur Winterpause die 30-Punkte-Marke knacken. Deswegen müssen wir in Memmingen etwas mitnehmen.“ Das Zauberwort für Bichlmaier heißt dabei Standards: „In unserer Situation müssen die Standards eine Waffe sein. Wenn man so kopfballstarke Spieler wie Leberfinger und Lukas Winterling hat, müssen die Bälle einfach ankommen. Das ist das A und O.“

Nach einem schwachen Start hat sich Memmingen, das auch einige Personal-Probleme hat, in den letzten Wochen stabilisiert und elf Punkte aus den letzten sieben Spielen eingefahren. Bichlmaier: „Memmingen ist ein echter bayerischer Vorzeigeverein. Im Frühjahr wurde ja öffentlich über die 3. Liga gesprochen. Ohne es im Detail beurteilen zu können, gehe ich davon aus, dass die Memminger schon mehr Möglichkeiten haben als wir. Aber natürlich macht es immer Spaß, wenn man Mannschaften ärgern kann, die finanziell vielleicht bessere Optionen haben. Das ist schon auch reizvoll, geht aber auf Dauer nicht immer.“

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Pressemitteilung TSV Buchbach (MB)

Quelle: rosenheim24.de

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