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Burghausen unterliegt bei Herbstmeister Bayern II mit 1:2

Couragierte Wacker-Leistung nicht belohnt

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„Ich bin schon etwas sauer, weil wir unnötig für unsere Leistung nicht belohnt wurden", so Wolfgang Schellenberg nach dem Spiel im Grünwalder Stadion.

München - Der SV Wacker Burghausen hat sich zum Abschluss der Vorrunde in der Fußball-Regionalliga Bayern nicht mit einem Punktgewinn belohnen können: Nach einem couragierten Auftritt unterlag die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg am Montagabend beim FC Bayern München II mit 1:2.

„Wir haben uns gut verkauft und Werbung für Burghausen gemacht“, befand Schellenberg, der jedoch nicht zufrieden sein konnte: „Ich bin schon etwas sauer, weil wir unnötig für unsere Leistung nicht belohnt wurden.“ Den kleinen Bayern reichte im Prinzip eine starke Viertelstunde vor der Pause, um das Ding nach Hause zu schaukeln.

Hier gibt's den Live-Ticker zum Nachlesen

Mit dem ersten vielversprechenden Angriff ging Burghausen vor 1073 Zuschauern im „Grünwalder“ in Führung, als Muhamed Subasic ein feines Zuspiel von Marius Duhnke aus 14 Metern unter den Giebel knallte – keine Chance für Christian Früchtl. Der Niederbayer im Kasten der Gastgeber durfte nach der Partie dem Bayern-Tross hinterherreisen, der sich zum DFB-Pokal-Spiel beim West-Regionalligisten SV Rödinghausen aufgemacht hatte. Mit dabei auch Paul Will, Woyeoong Jeong und Meritan Shabani, die Niko Kovac aufgrund der Personalsituation beim Rekordmeister nominiert hat, die aber deswegen Seitz am Montag nicht zur Verfügung standen.

Ärgerliches Gegentor durch Franck Evina

Die Bayern brauchten eine ganze Weile, um sich zu sortieren und konnten erst in der 24. Minute die erste Möglichkeit für sich verbuchen, als Franck Evina an Franco Flückiger scheiterte. Evina war es dann auch, der nach einem Zuspiel von Kwasi Wriedt in der 30. Minute den Ausgleich markierte. „Bis zum 1:1 haben wir eine ganz starke Leistung abgeliefert. Dass der Treffer durch einen Konter fällt, darf natürlich nicht passieren“, so Schellenberg, der neben Kevin Hingerl und Subasic auch Felix Bachschmid nach starken Trainingsleistungen in die Startelf beordert hatte und für Dauerbrenner Christoph Schulz Matthias Stingl auf der rechten Seite verteidigen ließ: „Matthias ist ja ein gelernter Rechtsverteidiger.“

Hier gibt's das komplette Spiel Re-live

Bitter aus Sicht der Burghauser der Führungstreffer für den Tabellenführer durch Routinier Nicolas Feldhahn, der eine Ecke von Maximilian Welzmüller einköpfen konnte – ein bekanntes Muster der Bayern, bei dem die Gäste die Zuordnung vermissen ließen. Bitter auch deswegen, weil Stefan Wächter sechs Minuten zuvor noch den neuerlichen Führungstreffer auf dem Fuß hatte, aber nicht platziert genug abschließen konnte, um Früchtl zum zweiten Mal das Nachsehen zu geben.

Burghausen im zweiten Durchgang besser, aber ohne klare Chancen

Nach dem Seitenwechsel war Burghausen die agilere Mannschaft, hatte Schusschancen durch Stingl und Lukas Aigner, diktierte gegen passive Bayern weitgehend das Geschehen. Bis auf einen Versuch von Duhnke, der haarscharf am langen Pfosten vorbeiging (70.), geriet der Erfolg des Spitzenreiters aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr. „Die zweite Hälfte war ziemlich zerfahren. Ich denke, dass ein Unentschieden schon das gerechtere Ergebnis gewesen wäre, weil wir enormen Aufwand betrieben haben“, konnte sich Schellenberg nur schwer mit der Niederlage abfinden, während Siegtorschütze Feldhahn den Erfolg sehr hoch einstufte: „Dieser Sieg ist unglaublich viel wert. Es war sicher keine Glanzleistung von uns, aber kämpferisch haben wir voll überzeugt. Unsere jungen Spieler, die von der A-Jugend rausgekommen sind, haben heute bewiesen, dass sie sich wehren können. Das war ein Ausrufezeichen.“

MB/dg

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