Derby zum Punktspielauftat in der Regionalliga

SV Wacker empfängt Buchbach: „Wird ein anderes Spiel als vor drei Wochen“

Szene aus der Ligapokal-Partie zwischen Wacker Burghausen und dem TSV Buchbach.
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Szene aus der Partie vor drei Wochen, die Burghausen mit 4:2 gewann: Während Philipp Walter bei Wacker ins Team zurückkehren dürfte, muss Buchbachs Thommy Winklbauer gegen seinen Ex-Verein aufgrund einer Zehenverletzung wohl passen.

Burghausen - Vor drei Wochen gewann der SV Wacker Burghausen 4:2 im Ligapokal gegen Buchbach. Nun kommt zum Punktspielauftakt in der Regionalliga Bayern wieder zum Derby. „Das wird ein ganz anderes Spiel werden als vor drei Wochen“, prophezeit Wacker-Coach Leo Haas.

Jetzt wird es ernst: Nach drei Wochen „Vorgeplänkel“ mit dem Liga-Pokal geht es in der Fußball-Regionalliga Bayern erstmals wieder seit März regulär um Punkte. Zudem steht am Samstag um 14 Uhr gleich das Derby zwischen dem SV Wacker Burghausen und dem TSV Buchbach auf dem Programm und da wollen sich die Rot-Weißen für die 2:4-Pokalschlappe, die sie vor drei Wochen schlucken mussten, revanchieren.


Buchbachs Trainer Bichlmaier: „Wollen gegen jede Mannschaft punkten“

„Wir wollen diese Scharte auswetzen. Wir haben aus der Niederlage die entsprechenden Schlüsse gezogen“, sagt Buchbachs Trainer Andi Bichlmaier und erklärt: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir gegen jede Mannschaft der Liga punkten wollen, insofern wäre Burghausen am Samstag fällig, da wir ja auch das Hinspiel mit 0:1 verloren haben.“


Dass Burghausens Trainer Leo Haas und seine Mannschaft dieses Vorhaben durchkreuzen wollen, liegt auf der Hand: „Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und bestätigen, dass wir vor drei Wochen nicht zu Unrecht gewonnen haben.“ Dennoch erwartet Haas ein „schwieriges Spiel“, weiß er doch um die Ambitionen der Gäste, die seit Mai 2018 auf einen Sieg gegen Wacker warten und seither vier Mal als Verlierer vom Platz gegangen sind.

Wacker-Coach Haas: „Wird ein anderes Spiel als vor drei Wochen“

„Das wird ein ganz anderes Spiel werden als vor drei Wochen, aber wenn wir es richtig gut machen, wird es für den Gegner auch schwer“, so Haas, der auf Seiten des Gegner mit dem Einsatz von Kalle Lappe rechnet, der ja vor drei Wochen nicht dabei war: „Das hebt natürlich die Qualität bei Buchbach.“

Beide Seiten können personell fast aus dem Vollen schöpfen, bei Burghausen fehlt lediglich Andi Scheidl, bei Buchbach wird es wohl für den Ex-Burghauser Thomas Winklbauer wegen einer Zehenverletzung nicht ganz reichen. Marcel Spitzer und Christian Brucia, die beim 1:1 letzte Woche gegen Rosenheim gefehlt haben, sind zurück im Team, noch nicht ganz einsatzfähig sind hingegen Christoph Steinleitner und Tobi Maus, die sich im Aufbautraining befinden. „Es ist schön, wenn man sich nach so langer Zeit wieder auf ein Ligaspiel freuen kann und dann auch noch in Sachen Personal und System entsprechende Optionen besitzt“, sagt Bichlmaier.

Haas: „Es ist wichtig, dass man von der Bank nachlegen kann“

Haas stößt ins gleiche Horn: „Die Personaldichte ist gut. Es ist einfach wichtig, dass man von der Bank nachlegen kann.“ Ob Stefan Wächter, der ja beim 3:1 gegen Schalding am Dienstag sein Comeback nach seiner Rückkehr gefeiert hat, in der Startelf stehen wird, lässt Haas noch offen: „Ich weiß selber noch nicht genau, wie wir es machen.“

Alternativ könnte wieder Felix Bachschmid auf der Sechserposition neben Georgios Spanoudakis starten. Unzweifelhaft scheint dagegen, dass Philipp Walter, der am Dienstag nicht dabei war, wieder in die Abwehrkette zurückkehren wird.

Bichlmaier: „Müssen Helmbrecht, Ammari und Bosnjak an die Leine bringen“

Auch bei den Rot-Weißen gibt es auf der Doppelsechs vor der Abwehr mehrere Optionen: Neben der Standardbesetzung mit Aleks Petrovic und Patrick Walleth können auch Marco Rosenzweig und Eigengewächs Manuel Mattera diese Positionen einnehmen. „Manu macht uns sehr viel Freude, er saugt im Training alles auf und lernt schnell dazu. Und Marco hat sich, seit er bei uns ist, gut entwickelt, er ist auf dem besten Weg zu einem Führungsspieler“, sagt Bichlmaier, der sich mit Markus Raupach noch über die „richtige Herangehensweise“ beratschlagen wird, aber schon mal klar macht: „Für uns wird es wichtig sein, dass wir Nico Helmbrecht, Sammy Ammari und Andrija Bosnjak an die Leine bringen.“

MB

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