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Neuzugang beim Regionalligisten

Prominenter Name: Ein Beckenbauer spielt künftig für Wacker Burghausen

Hat schon mal auf der Tribüne Platz genommen: Luca Beckenbauer, der natürlich möglichst schnell auf dem Platz stehen will.
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Hat schon mal auf der Tribüne Platz genommen: Luca Beckenbauer, der natürlich möglichst schnell auf dem Platz stehen will.

Der SV Wacker Burghausen ist in der Fußball-Regionalliga Bayern seit fünf Spielen ungeschlagen. Dennoch hat sich der Club von der Salzach noch nach Verstärkung umgesehen. Und ist dann bei einem prominenten Namen fündig geworden.

Burghausen – Fünf Runden ist der SV Wacker Burghausen in der Fußball-Regionalliga Bayern bereits ungeschlagen, nach drei Unentschieden will die Elf von Trainer Hannes Sigurdsson aber mal wieder einen Dreier einfahren. Die Gelegenheit scheint günstig, denn am Samstag gastiert mit dem FC Augsburg II das Schlusslicht der Liga um 14 Uhr in der Wacker-Arena.

Doch Vorsicht: Auch wenn das Team von Tobias Strobl erst vier Punkte auf dem Konto hat, so ist die Bundesliga-Reserve keineswegs zu unterschätzen. In der Offensive stehen die Augsburger mit 13 Treffern dem SV Wacker nicht nach, allerdings sind die Gäste hinten ziemlich anfällig: 17 Gegentreffer in sieben Spielen ist eindeutig zu viel, um den Weg aus dem Tabellenkeller erfolgreich zu bestreiten.

Kaiserlicher Glanz in der Wacker-Arena

Ab sofort weht ein wenig kaiserlicher Glanz durch die Wacker-Arena: Geschäftsführer Andreas Huber und Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk konnten sich mit Luca Beckenbauer auf einen Wechsel an die Salzach verständigen. Der Enkel des Kaisers kommt von der U23 der SpVgg Fürth, bei der Beckenbauer in der Vorsaison zusammen mit Viktor Miftaraj die Innenverteidigung gebildet hat.

Der 22-jährige Defensiv-Spezialist hat seine fußballerische Ausbildung in der Jugendakademie des FC Bayern München genossen, bevor ihn sein Weg in die U17 und U19-Mannschaften des FC Schalke 04 führte. Erfahrungen sammelte Beckenbauer in unterschiedlichen Regionalligen beim SV Heimstetten, bei Hannover II und bei RW Koblenz.

Mehr Flexibilität für das Trainerteam

„Mit Luca bekommen wir einen Spieler hinzu, der in der Abwehr sowohl innen als auch außen spielen kann. Zudem hat er auch schon im defensiven Mittelfeld gespielt. Für unser Trainerteam ergibt sich somit die Möglichkeit flexibler umzustellen“, so Huber, der weiter ausführt: „Bereits zu Beginn der Saison wollten wir noch einen zusätzlichen Defensivspieler in den Kader nehmen. Jetzt sind wir froh, dass das geklappt hat und wir einen Spieler bekommen haben, der diese Lücke perfekt schließen und den Konkurrenzkampf weiter anheizen kann. Davon profitieren am Ende alle.“

Mit Yannick Scholz, der wegen der fünften Gelben heute fehlt, muss Burghausen heute ohnehin einen Innenverteidiger ersetzen, dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass Beckenbauer schon ran darf. Der Enkel des Kaisers will sich aber natürlich in Burghausen möglichst schnell etablieren: „Ich bin sehr glücklich, dass es trotz der schon laufenden Saison noch mit dem Wechsel nach Burghausen geklappt hat. Nach meinem letzten Jahr in einer jungen U23-Mannschaft freue ich mich, nun für einen Traditionsverein wie Wacker Burghausen auflaufen zu dürfen.“

Djayo nach Sperre wieder dabei

Positiv: Johann Djayo kehrt heute nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurück in den Kader. Auf der anderen Seite wird neben dem Langzeitverletzten Nicholas Helmbrecht wohl auch Christian Fischer aufgrund einer Knieverletzung länger pausieren müssen. Zudem ist der Einsatz von Daniel Stjepanovic fraglich.

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