Ein fast perfekter Fußballabend

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Es war für den FC Memmingen ein nahezu perfekter Fußballabend: Mit 3:0 (2:0) wurde unerwartet hoch das Regionalliga-Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth II gewonnen. Mit dem höchsten Heimsieg der Saison wurde die eigene Serie auf vier Spiele ohne Niederlage ausgebaut. Die Gäste gingen nach sechs ungeschlagenen Spieltagen erstmals wieder als Verlierer vom Platz. Einzig die Kulisse war mit 711 Zuschauern in der Arena etwas spärlich.

Dass Fürth II nicht gerade zur Laufkundschaft der Liga zählt, wurde in der ersten Viertelstunde klar. Kombinations- und lauffreudig ging es Richtung Memminger Tor – allerdings ohne zu treffen. „Wir haben gewusst, dass wir hier nicht viele Chancen kriegen“, sagte hinterher Fürths Trainer Ludwig Preis. Und wer die Möglichkeiten selbst nicht nutzt, wird in der Regel bestraft. Wie’s gemacht wird, zeigte schließlich Fabian Krogler auf der Gegenseite mit einem Doppelschlag. Zunächst traf er aus spitzem Winkel (26. Minute), dann per Kopf nach einer Jocham-Flanke (28.). Preis war bedient und kreidete die Gegentreffer auch seinem Torhüter Mark Flekken an.

Auf Memminger Seite haben sie in einer insgesamt äußerst fairen Partie dagegen alles richtig gemacht. Nachdem es im Angriff nach der Winterpause etwas haperte, setzte das Trainergespann Manz/Reinhardt mit Krogler und Ümüt Sönmez auf ein verändertes Sturmduo. Das zahlte sich nicht nur bei den beiden Treffern des 23-jährigen Erkheimers Krogler aus, sondern auch als Sönmez nach einer Stunde mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung sorgte. Die Gäste hatten zuvor durch Kevin Hoffmann den Anschlusstreffer verpasst, weil FCM-Torhüter Martin Gruber etwas dagegen hatte. Der Schlussmann war an diesem Abend einige Male eher als „fliegender Feldspieler“ unterwegs und sorgte für einen sauberen Strafraum.

Überhaupt hielt der FCM - immer wieder auch angetrieben von Kapitän Harald Holzapfel - gegen den vermeintlichen Favoriten dagegen, eroberte sich immer wieder die Bälle, spielte mutig, wenn auch nicht immer zielgenau nach vorne. Den Schlusspunkt in einer munteren Partie hätte auf Fürther Seite Dominik Drexler setzen können, aber er traf nur den Pfosten (86.). Aber auch der eingewechselte Burak Tastan hätte für Memmingen noch den vierten Treffer erzielten können (87.).

Nachdem sich das Lazarett so langsam gelichtet hat, haben Manz und Reinhardt fast so etwas wie ein Luxusproblem im Angriff. Hinter Krogler und Sönmez reihen sich mit Tastan, Florian Makoru, Marco Gröschel und Jannik Froschauer noch weitere Stürmer ein. Einen Grund zum Rotieren nach der ordentlichen Vorstellung gegen Fürth II gibt es im Nachholspiel am kommenden Dienstag (19 Uhr) gegen die Würzburger Kickers aber erst einmal nicht. 

Quelle: rosenheim24.de

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