Wolf: "Wir müssen an die Schmerzgrenze gehen"

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Wacker-Trainer Uwe Wolf schwört sein Team auf den TSV Rain ein

Wacker empfängt Rain zum letzten Heimspiel

Letztes Heimspiel im Kalenderjahr 2015 für den SV Wacker Burghausen. Zu Gast am Samstag um 14 Uhr ist der Aufsteiger TSV Rain, der im Moment Tabellenplatz 16 einnimmt, einen Platz vor dem Direktabstieg. Der SVW dagegen hat nach dem 1:0-Sieg im Inn-Salzach-Duell beim TSV Buchbach Lunte gerochen und will mit dem achten Heimsieg der Saison weiter in der Spitzengruppe der Tabelle bleiben.

Zu Gast in der Wacker-Arena am Samstag sind beim TSV Rain auch zwei Ex-Burghauser. Sebastian Mitterhuber lief drei Jahre für den SVW auf. Zuerst in der U19-Bundesliga und schließlich zwei Jahre lang in der Regionalliga Süd und in seinem besten Jahr schließlich in der 3.Liga. Über die Umwege Unterhaching und Aichach landete er jetzt in seinem zweiten Jahr bei den Blumenstädtern. Christian Doll trug zwei Jahre das schwarz-weiße Trikot, konnte sich aber nicht so richtig durchsetzen.

Mittendrin im Kampf um den Aufstieg

Über mehrere Stationen ist er nun in Rain gelandet. Trainer Jürgen Steib hat aber mit Keeper Michael Lutz, Dominik Bobinger, dem Ex-Augsburger Johannes Müller sowie den Talenten Benedikt Krug und Andreas Schuster noch mehr Qualität im Kader. Dass der Aufsteiger sich bis dato sehr ordentlich in der Liga präsentiert sollte dem SVW Warnung genug sein. Auch das 0:0 im Hinspiel hat gezeigt wie schwierig der Gegner zu bespielen ist.

Für Uwe Wolf und seine Jungs sind die letzten Wochen auch aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz gut verlaufen und man ist auf einmal wieder mittendrin im Kampf um die Spitzenplätze. Die Personalsituation ist allerdings etwas angespannt, was aber zu dem Zeitpunkt der Runde als normal zu bezeichnen ist.

Zwei Gelbsperren und eine Meniskusquetschung

Kevin Hingerl und Dominik Weiß sind jeweils mit der fünften gelben Karte gesperrt. Der Einsatz von Benjamin Kauffmann ist mehr als fraglich, seine Meniskusquetschung bereitet im normalen Training immer noch große Probleme. Wer dafür am Samstag ab 14 Uhr auf dem Platz steht dürfte heute noch nicht feststehen. Kandidaten sind sicherlich wieder die Youngsters Stefan Wächter und Christoph Schulz, doch auch Marcel Mosch und Philipp Knochner sind heiß auf einen Platz in der ersten Elf.

Dass die Konstellation bei einem Sieg die Tabellenführung über Nacht herbeiruft läßt Coach Uwe Wolf kalt: "Rain wird eine ganz schwierige Aufgabe. Rain hat in Memmingen und Schweinfurt gewonnen sowie in Unterhaching einen Punkt geholt. Und auch zuhause gegen Regensburg gewonnen und nicht zu vergessen unser Spiel in Rain. Wir müssen an unsere Schmerzgrenze gehen um die drei Punkte zu holen."

Quelle: wacker1930.de

Quelle: rosenheim24.de

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