Waldkraiburg will den Derby-Sieg

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Die Spannung ist groß, denn am  Samstag findet das Derby zwischen dem SV Aschau und dem VfL Waldkraiburg statt. Anstoß in Aschau ist bereits um 14:30 Uhr. Obwohl die Industriestädter als Favorit in die Partie gehen, wird der VfL diese Partie sehr ernst nehmen. Ein Derby hat meist seine eigenen Gesetze, das sah man bereits in der Vorrunde, als der SVA nach wenigen Minuten 2:0 führte, aber nicht über ein Unentschieden hinaus kam. Der Aufsteiger hatte sich nach dem überraschenden Punktgewinn in Waldkraiburg zu Saisonbeginn mehr ausgerechnet, doch bei den Veilchen läuft es gar. Lediglich zwei Punkte kamen im bisherigen Saisonverlauf noch dazu. Letzte Woche dann die Konsequenz daraus, der SVA gab die vorzeitige Entlassung von Trainer Mehmet Karahan, der die Veilchen erst zu Saisonbeginn übernahm, bekannt. Bis ein neuer Trainer das Ruder beim abstiegsbedrohten SVA übernimmt, wird das Team von Manager Christian Kölbl und Ex-Spieler Matthias Pichlmeier betreut und trainiert.

Obwohl die Veilchen mit einigen Spielern, die bereits höher klassig gespielt haben, gespickt sind, bleibt der erhoffte und erwartete Erfolg aus. Vorne schießen sie zu wenig Tore – 15, der schlechteste Wert der Liga – und hinten bekommen sie zu viele – 45, nur eine Mannschaft hat bisher mehr kassiert. Ein Grund für die Abwehrprobleme ist sicherlich die schwere Verletzung vom eigentlichen Stammtorhüter Matthias Manghofer, der sich beim Aufwärmen in Waldkraiburg einen Kreuzbandriss zuzog und seit dem nicht mehr spielt. Wie wichtig ein starker Rückhalt im Tor ist sieht man beim VfL. Der erfahrene Bernhard Auer spielt eine sehr gute Saison und hat durch seine Paraden schon so manchen Punkt oder Sieg gerettet. Beim VfL fehlt mit Aktivcoach Markus Gibis, nach seiner unnötigen Roten Karte, das Herzstück der Mannschaft. Das Strafmaß steht noch aus, aber man davon aus, dass er vor der Winterpause nicht mehr spielberechtigt sein wird. Er ist als Spielertrainer der Kämpfer und Antreiber im Spiel des VfL. Diese Aufgabe müssen aber jetzt andere übernehmen. Ansonsten ist alles fit und das Trainerduo kann aus dem Vollen schöpfen.

Die Worte, die Trainer Gibis und auch der sportliche Leiter Andi Marksteiner an die Mannschaft richteten, waren fast identisch: „Derby gegen Aschau, da brauche ich wohl keinen extra motovieren. Aschau ist heiß, sie reden von nichts anderem mehr, als uns zu besiegen. Sie sind abgeschlagen Tabellenletzter, sie können vollkommen befreit aufspielen. Da heißt es dagegen halten und das werden wir. Wir brauchen jeden Punkt, um uns von da unten abzusetzen.“ Wie Recht die beiden haben, zeigen die beiden Ergebnisse von Donnerstagabend. Raubling und auch der Sportbund Rosenheim gewannen ihre Heimspiele und so rutschte der VfL über Nacht auf den Relegationsplatz ab.

Quelle: rosenheim24.de

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