Unerwartet - Hallbergmoos schlägt SVK

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Kirchanschöring mit überraschender Nidederlage

Früher als erhofft hat der Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring am zweiten Spieltag der jungen Saison die erste Niederlage hinnehmen müssen, denn der schwere Brocken VfB Hallbergmoos (0:1) entpuppte sich im Münchner Norden als erster SVK-Bezwinger. Dabei sah es lange nach einem typischen 0:0-Spiel aus, was dem guten Niveau und dem Unterhaltungswert der Partie aber keinerlei Abbruch tat. Vor allem taktisch war beiden Teams nicht nur der Respekt anzukennen, sondern auch dass die Trainer beider Mannschaften sich ideal aufeinander vorbereitet hatten. Klassisch für solche Partien, traf am Ende eine alte Fußballer-Binsenweisheit zu: Wer das erste Tor macht gewinnt.

So war es dann auch vor einer der Partie absolut würdigen Kulisse von 400 Zusehern, die trotz weniger Torchancen auf ihre Kosten kamen. Beide Teams agierten gut eingestellt und organisiert und waren außerdem bedacht darauf dem Gegner wenig Raum und keinerlei Geschenke zu servieren. Die erste Annäherung gelang dabei den Gästen, als Neuzugang Yasin Gürcan aus spitzem Winkel zum Schuss kam, VfB-Schlussmann Emilio Pingitore aber die Hände im Spiel und noch nicht allergrößte Mühe hatte. Anders als in Minute 31 als sich Mittelfeldmann und Co-Trainer Stephan Schmidhuber nach einem Konter ein Herz fasste und mit seinem gefährlichen linken Schlappen aus der Distanz abzog – knapp daneben. Auf Heimseite bot sich die beste Chance Marc Gundel, der nach einer Flanke aus dem Halbfeld den Kopfstoß aus bester Position nicht richtig drücken konnte und somit eine gute Gelegenheit vergab. Ansonsten rührte sich vor den Toren eher wenig, wobei die Partie laut SVK-Offiziellem Sepp Thanbichler trotzdem kurzweilig anzusehen war: „Man hat deutlich gesehen, dass beide Teams genau wissen was sie tun, auch wenn es nicht die ganz großen Torszenen gab war das auf alle Fälle ein gutes Landesliga-Match zweier gleichwertiger Kontrahenten“, so Thanbichler.   Dass am Ende die Hausherren jubeln durften lag später an einem schön fertig gespielten Angriff in der 69. Spielminute. Zuvor wurden die Angriffsbemühungen auf beiden Seiten aber konkreter, ohne dass eines der beiden Teams das Visier aber gänzlich öffnete. Den Anfang machten die Hallbergmooser, die nach einer erneuten hohen Hereingabe vom Flügel ihre Fans schon zum Jubel aufspringen ließen. Allerdings segelte der Kopfball eines VfB-Angreifers hauchdünn am Kasten von Keeper Dennis Kracker vorbei (50.). Ziemlich genau zwanzig Minuten später erlebte dieser dann ein kleines Wechselbad der Gefühle: Der VfB kombinierte sich schön durch die Viererabwehrreihe des SVK, die ansonsten wenig zu ließ. Vom rechten Flügel folgte dann die präzise Hereingabe auf den bestens platzierten Stürmer Armin Küchle, der trocken den Fuß hin hielt und aus kurzer Distanz unhaltbar für Kracker zum 1:0 einnetzte. Gleich im Gegenzug hätte es dann auf der Gegenseite scheppern können, doch der wieder ins Team gerückte Goalgetter Sebastian Leitmeier kam zum Kopfball, als Keeper Pingitore eine Ecke unterlaufen hatte. Sein Schuss ging aber knapp vorbei  – eine dicke Chance. Nur drei Minuten später, nach der Ausgleichschance erhielten die „Anschöringer“ dann einen zweiten und dritten Nackenschlag. Erst musste der erste zentrale Mittelfeldmann Patrick Mölzl aufgrund eines Schlages auf den Knöchel raus – Tobias Schild ersetzte ihn – dann ging auch noch der zweite „6er“ des SVK unfreiwillig vom Feld: Bernd Eimannsberger sah für wiederholtes Foulspiel die Ampelkarte. So gestaltete es sich in der Folge noch schwerer den VfB-Riegel zu knacken. Ein Mal bot sich noch die Gelegenheit, doch „Leitis“ Versuch aus kurzer Distanz wurde im letzten Moment geblockt und auch Gürcan hatte bei seiner zweiten Einschussmöglichkeit kein Glück. So blieb es am Ende eines guten Landesliga-Matches beim knappen 1:0-Erfolg der Hausherren.

Quelle: rosenheim24.de

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