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Das Ende einer Ära

Die unangenehmsten Gegenspieler im bayerischen Amateurfußball beenden ihre Karriere

Zwei echte  Wasserburger Löwen: Hannes und Maxi Hain beenden ihre Fußball-Karriere.
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Zwei echte Wasserburger Löwen: Hannes und Maxi Hain beenden ihre Fußball-Karriere.

Gegen sie zu spielen war für die meisten Gegenspieler eine Strafe: Es war nicht nur unangenehm gegen die Hain-Brüder aus Wasserburg anzutreten, es tat auch meistens weh. Warum die Offensivspieler der gegnerischen Vereine jetzt aufatmen können.

Wasserburg ‒ Was für viele Fußballfans aus der Region lange Jahre nahezu unvorstellbar war, ist nun Realität geworden. Die Brüder Johannes und Maximilian Hain haben ihre Fußballschuhe an den berühmten Nagel gehängt. 
Aus einer Fußballfamilie stammend - Vater Hans Hain, ein Wasserburger Urgestein, spielte noch mit knapp 44 Jahren erfolgreich in der ersten Wasserburger Mannschaft - machten beide ihre ersten fußballerischen Schritte beim TSV Eiselfing. 

Johannes Hain: Lehrer am Luitpold-Gymnasium in Wasserburg

Dr. Johannes Hain, inzwischen promovierter Akademiker mit einem Doktortitel in englischer Literatur und Lehrer am Luitpold-Gymnasium in Wasserburg, setzte seine Karriere 2003 im Herrenbereich beim TSV 1880 Wasserburg fort.

Maxi Hain: Berufsschullehrer in Rosenheim

Maximilian, inzwischen Berufsschullehrer in Rosenheim, landete über Jugendmannschaften bei 1860 Rosenheim in der Saison 2007/08 ebenfalls in der Bezirksoberligamannschaft der Wasserburger Löwen.

Gemeinsam zum TSV Buchbach

Gemeinsam wechselten die Brüder dann 2010 zum höherklassigen TSV Buchbach. Hannes spielte 5 Jahre lang - unterbrochen durch einen einjährigen Studienaufenthalt, bei dem er beim IF Strømmen in der zweiten norwegischen Liga unter Profibedingungen kickte - beim Regionalligisten. 

Maxi absolvierte in 10 Jahren über 200 Regionalligaspiele, davon sieben als Kapitän und Leader der erfolgreichen Dorfmannschaft.

Wiedervereint 2020 in der Bayernliga

Als Maxi 2020 wieder zu seinen Löwen zurückkehrte, war Hannes bereits drei Mal mit der Wasserburger Erfolgsmannschaft bis in die Bayernliga aufgestiegen. Wiedervereint kämpften sie in der letztendlich abgebrochenen Corona-Saison fast um den Aufstieg in die Regionalliga, bevor es in ihrer letzten Saison - trotz größtem kämpferischen Einsatz - nicht ganz zum Klassenerhalt gereicht hatte. 

Unbändiger Kampfgeist und Wille

Was die beiden Brüder ausgezeichnet hat, war neben ihrer Liebe zur Stadt Wasserburg vor allem ihr unbändiger Kampfgeist und Wille, der sie zu den wohl unangenehmsten Gegenspielern im bayerischen Amateurfußball gemacht hat. Keiner verkörperte die Mentalität der Löwen besser als die Brüder Hain. 


„Was die Familie Hain für den Wasserburger Fußball bedeutet, lässt sich nicht in Worte fassen“, so Löwen-Abteilungsleiter Kevin Klammer. 

Starke Akzente in der Öffentlichkeitsarbeit gesetzt

Denn nicht nur Vater Hans, der schon viele Jahre in der Abteilungsleitung als Schatzmeister fungiert, sondern auch die Mutter, Löwen-Mama Inge, engagiert sich in höchstem Maße für das Wohl der Wasserburger Kicker. 
Speziell Hannes, der ältere der beiden Brüder, inzwischen 36 Jahre alt, war nicht nur als Spieler aktiv, auch im Hintergrund konnte er im Bereich Öffentlichkeitsarbeit starke Akzente setzen. Er ist der Autor zahlreicher Artikel über und um die Mannschaft und koordiniert den Social Media Account der Wasserburger Löwen.

Abteilungsleiter Kevin Klammer ist sehr glücklich darüber, dass Hannes diese Aufgaben weiterhin übernehmen wird: „Was Hannes in den letzten Jahren abseits vom Rasen geleistet hat, ist der Wahnsinn. Ich hoffe, dass wir auch Maxi gewinnen können, sein fußballerisches Know-How weiterhin im Verein einzubringen.“

Hainmal Löwe, immer Löwe!

Sicher haben die Beiden nun mehr Zeit für Beruf und Familie. Wir werden sie aber auch weiterhin am Freitagabend bei den Löwenheimspielen am Spielfeldrand sehen, wo sie die Mannschaft lautstark unterstützen werden. 
Hainmal Löwe, immer Löwe! stü

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