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„Die Perspektiven haben sich verschlechtert“

Nach Türkgücü-Insolvenz: Ex-Geldgeber Kivran meldet sich erstmals zu Wort

Das Logo von Türkgücü München ist am Eingang des Trainigsgeländes zu sehen.
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Das Logo von Türkgücü München ist am Eingang des Trainigsgeländes zu sehen.

Die Insolvenz und der Rückzug Türkgücü Münchens aus dem Spielbetrieb der 3. Liga inmitten der Saison hat für Aufsehen gesorgt. Jetzt meldete sich Ex-Präsident und der ehemalige Geldgeber der Münchner Hasan Kivran über Instagram zu Wort.

München - Nach dem endgültigen Rückzug von Türkgücü München aus der 3. Liga hat sich der Hasan Kivran, ehemaliger Geldgeber und Präsident, nach langem Schweigen über Instagram zu Wort gemeldet und die Gründe für seinen Rückzug erläutert.

„Mir hat der Rückhalt der Community gefehlt“

„Die Entwicklungen der letzten Monate mit Verbänden, der Stadt, Sponsoren und Zuschauern hat mich dazu bewegt, mir Gedanken über mein Investment zu machen“, teilt Kivran mit, der laut seiner Stellungnahme Anfang des Jahres die Entscheidung getroffen habe: „Ende Januar musste ich die Entscheidung treffen, dass ich den Verein nicht weiter mit finanziellen Mitteln unterstützen werde, da sich die Perspektiven sowohl sportlich, als auch strukturell stetig verschlechtert haben. Mir hat der Rückhalt der ‚Community‘ gefehlt, die mein Investment hätte nachhaltig untermauern sollen.“

Kivran stieg Mitte des vergangenen Jahrzehnts bei den Münchnern ein, er habe seinen „Herzensverein mit Leidenschaft, Energie und Geld unterstützt, um für die türkisch-deutsche Community im Fußball eine Heimat zu bieten“, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Kivran will den Verein reibungslos an seinen Nachfolger übergeben

Wie es mit dem Verein jetzt weitergeht, das ist vollkommen offen. Eigentlich müssten die Münchner in der niedrigsten Liga, der C-Klasse, an den Start gehen. Doch der BFV könnte auch einem Antrag auf Wiedereingliederung zustimmen, dann würde Türkgücü im höherklassigen Bereich an den Start gehen können. „Ich werde alles daran setzen, den Verein reibungslos an meinen Nachfolger zu übergeben und mich dafür einsetzen, dass Türkgücü München in der Regionalliga Bayern 2022/2023 starten kann“, teilt Kivran weiter mit.

Ob man dieser Aussage allerdings Glauben schenken darf, bleibt angesichts der jüngsten Vergangenheit zu bezweifeln.

ma

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