Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Löwen geben zweimalige Führung aus der Hand und verlieren Dressel

Vier Tore und Rot - packendes Stadtderby zwischen 60ig und Türkgücü

Fans des TSV 1860 München im Grünwalder Stadion.
+
Fans des TSV 1860 München im Grünwalder Stadion.

München - Mit Spannung wurde das Duell zwischen 1860 München und Türkgücü erwartet und die Partie hielt was es versprach. Zwar kam vielleicht in einigen Momenten das fußballerische etwas zu kurz, aber die Mentalität, die Galligkeit und auch die Tore fehlten in diesem packenden Stadtderby definitiv nicht.

  • Es ist das erste Münchner Derby zwischen den beiden Teams.
  • Sowohl die Löwen, als auch Türkgücü spielten unter der Woche 1:1-Unentschieden.
  • beinschuss.de tickert das Spiel live ab 13.30 Uhr.

Ticker:

Aufstellung TSV 1860 München: Hiller - Willsch, Moll, Salger, Steinhart - Neudecker, Dressel, Wein, Greilinger - Lex, Mölders

Aufstellung Türkgücü München: Vollath - Kusic, Sorge, Berzel, Stangl - Erhardt, Kirsch, Sararer, Fischer - Sliskovic, Bouziane

Tore: Greilinger, Mölders - Sliskovic (25. Min/70.Min).

Fazit: Es war ein Auf und Ab in diesem ersten Stadtderby in der dritten Liga zwischen den Münchner Löwen und Türkgücü. Die ersten 15-18 Minuten gehörten dabei dem Aufsteiger, der zwar früh presste, sich allerdings auch keine zwingenden Torchancen erspielen konnten. Danach fanden die Löwen besser in die Partie und stellten sich nach und nach auf die Spielweise des Gegners ein. Deshalb fiel das 1:0 in der 22. Spielminute auch nicht unverdient. Greilinger, der wieder von Beginn an auflief, wurde von Wein bedient und schob ins rechte Eck ein.

Als man dachte, dass die Löwen nun das Spiel in ihre Richtung drehen könnten, waren die Gäste aber schon zur Stelle und markierten in der 25. Minute den frühen Ausgleich. Willsch ließ Sararer unbedrängt auf Sliskovic flanken, der per Kopf zur Stelle war. Danach wurde es etwas ruhiger in diesem intensiven Spiel. Erst kurz vor der Halbzeit kam es zum nächsten großen Aufreger. Türkgücüs Stangl wollte im Sechzehner den Ball eigentlich mit dem Kopf klären, erwischt diesen aber klar mit dem Oberarm. Der an diesem Tag unglücklich agierende Schiedsrichter zeigte fälschlicherweise nicht auf den Punkt, weshalb es mit dem 1:1 in die Kabine ging.

Die Heimelf kam dann stark aus der Kabine und konnte in Person von Sascha Mölders in der 49. Spielminute erneut in Führung gehen. Mölders gewann knapp sieben Meter vor dem Tor das Kopfballduell gegen Ex-Löwe Berzel und netzte zur vielumjubelten 2:1 Führung ein. Ein erster großer Rückschlag sollte dann knapp zehn Minuten später für die Sechziger folgen. In einer 50:50 Situation kam Dennis Dressel im Mittelfeld gegen Erhardt zu spät und traf diesen übel am Sprunggelenk, woraufhin Schiedsrichter Hanslbauer Rot zeigte.

In den ersten zehn Minuten in Überzahl fiel dem Gast wenig ein, Sechzig machte es gut und hatte in Unterzahl sogar die Chance auf das 3:1, doch Lex vergab. In der 70. Minute zeigte das Duo Sararer/Sliskovic zum zweiten Mal, was es kann. Einen schönen langen Ball von Berzel saugte Sararer wunderschön runter, blickte kurz in die Mitte auf, wo Sliskovic reinstartete und nur noch seinen Fuß hin heben musste und zum 2:2 traf.

Die Spieldaten:

In den letzten zwanzig Minuten hatte Türkgücü dann natürlich klare Feldvorteile und legte sich die Löwen zurecht. Doch eine entscheidende Lücke tat sich schlussendlich nicht mehr auf, weshalb dieses Stadtderby ohne Sieger blieb und die Löwen zumindest vorerst vor Türkgücü in der Tabelle steht. Türkgücü hat aber zwei Spiele weniger absolviert.

Zur ausführlichen Tabelle & aktuelle Ergebnisse:

90+3. Minute: Abpfiff im Grünwalder.

90+1.: Und Türkgücü hat noch zweimal die Chance. Boere scheitert aus spitzem Winkel an Hiller. Aus der Situation entsteht eine Ecke, bei der Hiller herumirrt und ein Roter den Ball neben das Tor köpft.

89. Minute: Die Löwen nochmals mit der Konterchance. Lex wird geschickt, blickt nochmal kurz auf und flankt dann den Ball an den Sechzehner, wo Mölders zu spät kommt und das Kopfballduell per Foul verliert.

87. Minute: Türkgücü legt sich die Löwen zurecht. Was geht hier noch?

84. Minute: Und diese Schwalbe ist eine absolute Frechheit. Sararer wird in den Sechzehner geschickt und sucht dort einen Fuß, der knapp einen halben Meter weg ist - klare gelbe Karte.

81. Minute: Falls es einmal eine Linie des Schiedsrichters gab, dann ist diese jetzt komplett weg. Sorge - bereits mit Gelb verwarnt - springt Mölders beim Kopfball mit vollem Tempo in den Rücken. Gelb-Rot wäre hier definitiv nicht falsch gewesen.

77. Minute: Gute Freistoßgelegenheit für die Türken. Und Sararer versucht es ganz frech unter der Mauer, doch ein Löwe kommt mit dem Fuß noch hin und klärt zur Ecke, die nichts einbringt.

74. Minute: Greilinger sieht die Gelbe Karte.

72. Minute: Und fast macht der Gast das 2:3. Sararer bring einen Freistoß von rechter Position. Dort kommt ein Roter zum Kopfball und verpasst mit diesem nur knapp am langen Pfosten.

70. Minute: Torrr für Türkgücü. Und wieder ist es die Kombination Sararer/Sliskovic. Sararer saugt einen langen Ball von Berzel perfekt runter. Sararer blickt kurz auf und sieht den heranstartenden Sliskovic, der aus vier Metern nur noch einschieben muss.

67. Minute: Die ersten zehn Minuten in Überzahl sind vorbei. Bisher fällt Türkgücü noch nichts ein. Aber es ist noch einiges auf der Uhr.

65. Minute: Die Ecke hätte man sich allerdings sparen können. Moll spielt den Ball auf Lex, der tropfen lässt und Moll den Ball direkt hinter das Tor flankt.

64. Minute: Türkgücü hat jetzt natürlich mehr Ballbesitz. Die Löwen halten bisher aber sehr gut dagegen und holen jetzt einen Eckball raus.

61. Minute: In Unterzahl erzielen die Giesinger fast das 3:1. Greilinger bringt den Ball flach in die Mitte, wo Lex den Ball mit dem Rücken zum Tor bekommt. Lex dreht sich schnell um seinen Gegenspieler, scheitert aber am linken Außennetz.

59. Minute: Rote Karte für Dressel. Unglückliche Aktion im Mittelfeld des Spiels. Dressel und Erhardt gehen im Mittelfeld bei einer 50:50 Situation auf den Ball, doch Erhardt spitzelt den Ball vor Dressel weg, der dem Gästespieler daraufhin übel auf den Fuß tritt.

58. Minute. Das ist zu kompliziert von Türkgücü gespielt. Die Gäste führen einen Freistoß schnell aus und verdaddeln dann den Ball im Sechzehner.

56. Minute: Die Löwen stellen sich hier nicht hinten rein, weiter wird das Mittelfeldpressing fortgeführt.

53. Minute: Hier geht es jetzt hin und her. Türkgücü versucht es erneut mit dem schnellen Ausgleich, was Räume für die Löwen lässt.

50. Minute: Aber die Gäste schütteln sich nur kurz und treffen zum vermeintlichen 2:2. Doch das Tor wird wegen Abseits zurückgepfiffen.

49. Minute: Tor für 60. Und die Löwen gehen erneut in Führung. Steinhart bringt über links eine scharfe Flanke rund acht Meter vor das Tor. Mölders kommt mit viel Tempo herangerauscht und kommt mit dem Kopf vor Berzel zum Ball und trifft ins kurze Eck.

46. Minute: Weiter geht‘s. Der Aufsteiger wechselt. Bouziane geht, Boere kommt.

45. Minute: Halbzeitpfiff. Nach einer intensiven ersten Halbzeit gehen beide Teams mit jeweils einem Tor in die Kabinen. Nach einer starken Anfangsphase von Türkgücü hatte man das Gefühl, dass die Löwen den Schlüssel gefunden hatten. Auch deshalb ging dann Sechzig nach der zweiten guten Chance nicht unverdient in Führung. Die Gäste hatten allerdings die perfekte Antwort parat und konnten durch eine Kombination der beiden Schlüsselspieler Sararer/Sliskovic ausgleichen. Danach egalisierten sich die beiden Teams bis zum nächsten Aufreger nach 40. Minuten. Da hätte es einen klaren Handelfmeter für die Löwen geben müssen.

44. Minute: Und im Gegenzug fast das 1:2. Eine scharfe Flanke in den Sechzehner verpasst Sliskovic, der völlig frei steht, nur knapp.

42. Minute: Kein Elfmeter! Da muss der Schiedsrichter eigentlich auf den Elfmeterpunkt zeigen. Der Linksverteidiger von Türkgücü will den Ball eigentlich mit dem Kopf klären, jedoch trifft er den Ball mehr mit dem Oberarm als mit dem Kopf - die Pfeife bleibt stumm.

40. Minute: Greilinger kommt zum Abschluss. Doch sein Schuss wird zur Ecke abgewehrt.

38. Minute: Aufgrund technischer Probleme konnte der Live-Ticker nicht aktualisiert werden. Jetzt sind wir aber wieder live mit dabei. Es ist weiter ein anschauliches Derby, dass uns beide Teams hier zeigen. Es geht hin und her, die Löwen haben leichte Vorteile.

25. Minute: Toooorrr für Türkgücü. Eigentlich kommen jetzt die Löwen besser in die Partie, aber das ist eben die individuelle Klasse von Sararer und Sliskovic. Sararer flankt von links in den Sechzehner auf den robusten Stürmer, der aus knapp 8 Metern einköpft. Hiller ist noch dran, kann den wuchtigen Kopfball aber nicht abwehren.

21. Minute: Tooorrrr für 60.

20. Minute: Erster guter Abschluss im Spiel. Lex legt eine Flanke von Greilinger auf Dressel ab, der auf linker Halbposition im Sechzehner allerdings am Keeper scheitert.

18. Minute: Eine Torchance gab es hier noch nicht zu verbuchen. Dafür aber zwei Teams, die sich hier alles abverlangen.

15. Minute: Moll schließt sich Sorge an und sieht ebenfalls die gelbe Karte, weil der den Freistoß zu früh ausführt. Als Innenverteidiger nicht gerade von Vorteil.

15. Minute: Erste Gelbe im Spiel. Sorge grätscht Neudecker an der rechten Außenlinie um und kommt viel zu spät - klare Gelbe.

13. Minute: Die Löwen kommen mit der Spielweise von Türkgücü noch nicht wirklich zurecht. Zwar wollen sie es hinten rausspielen, jedoch macht der Gast es gut und zwingt die Löwen immer wieder zu langen Bällen, die für niemanden erreichbar sind.

10. Minute: Sararer kommt wieder ins Spiel. Läuft aber nicht ganz rund. Das wäre eine große Schwächung, wenn er ausgewechselt werden müsste.

8. Minute: Erste rüdere Geschichte in diesem Spiel. Moll kommt gegen Sararer zu spät und fährt diesem im Fallen in die Beine - Gelb wäre hier vertretbar gewesen. Doch Moll bleibt ohne Verwarnung. Der Freistoß aus knapp 25 Metern bleibt in der Mauer hängen.

5. Minute: Das Muster vom Gast scheint zu Beginn schon recht klar. Beim Abstoß werden die beiden Außenverteidiger frei gelassen. Hiller will den Ball nicht wegschlagen und spielt immer wieder den hohen Ball auf jene Außenverteidiger, wodurch das Pressing der Türken ausgelöst wird.

3. Minute: Das könnte ein sehr sehr intensives Spiel werden. Türkgücü läuft schon ab der Sechzehnerhöhe an und befördert das Leder immer wieder schnell nach vorne. Auch die Löwen pressen früh.

1. Minute: Türkgücü wirkt hier gleich hellwach. Ein langer Seitenwechsel landet bei Sararer, der von links in die Mitte ziehen will, aber am Fuß von Willsch scheitert.

1. Minute: Anpfiff. Auf geht‘s im Grünwalder. Die Löwen heute in weißen Sondertrikots, Türkgücü in roten Trikots.

Vor dem Spiel: Aber genug Feuer in die Gerüchteküche gegeben. Die Teams kommen auf den Platz.

Vor dem Spiel: Spannend ist auch die Verbindung zwischen Türkgücü-Trainer Schmidt und Ekici. Beide kennen sich durch das Schulprojekt „Elite Schule des Fußballs“ wo Schmidt Trainer von Ekici war.

Vor dem Spiel: In rund sechs Minuten geht es los. Die Spieler werden in der Kabine nochmal richtig angeheizt.

Vor dem Spiel: Um das Ziel Aufstieg zu erreichen, gibt es gerüchteweise die Überlegung den Ex-Bundesligaprofi Mehmet Ekici zu Türkgücü zu lotsen. Ekici war unter anderem für den FC Bayern, den 1. FC Nürnberg und Fenerbahce aktiv und ist momentan vereinslos. Schmidt verneint das Gerücht erstmal noch.

Vor dem Spiel: Und in eben jene 2. Bundesliga möchten beide Vereine kurzfristig.

Vor dem Spiel: Und natürlich ist auch Trainer Alexander Schmidt kein Unbekannter beim TSV. Von November 2012 bis August 2013 stand er für die Löwen als Coach an der Seitenlinie - damals noch in der 2. Bundeliga.

Vor dem Spiel: Mit Kilian Fischer und Aaron Berzel sind zwei mit Löwenvergangenheit in der Startelf des Aufsteigers. Um die Personalie Berzel gab es vor der Saison ordentlich Gesprächsstoff im Löwenlager, denn die Fans hätten gerne eine Vertragsverlängerung des Fanlieblings gesehen. Auch der 20-jährige Fischer kam erst 2019 zum ambitionierten Drittligisten und konnte sich dort auf Anhieb in der Stammelf festsetzen - mal gucken, ob der Fußball hier wieder eine der besonderen Geschichten schreibt.

Vor dem Spiel: Nun ist auch die Aufstellung von Türkgücü da. Auch hier wird ein Doppelsturm mit Sliskovic und Bouziane erwartet. Wir dürfen uns wohl auf zwei offensive Ausrichtungen freuen.

Vor dem Spiel: Mit Spannung wird dieses Duell in München und der Umgebung erwartet. Michael Köllner nimmt zwei Änderungen im Vergleich zum Spiel in Verl vor. Erdmann und Djayo sind raus, dafür spielen heute Richi Neudecker und Fabian Geilinger von Beginn an. Womöglich setzt Trainer Köllner damit auf ein 4-4-2-System mit Lex und Mölders als Sturmduo, wobei Lex wohl eher als hängende Spitze fungieren wird.

Vor dem Spiel: Türkgücü Trainer Alexander Schmidt lies sich am Freitag nicht in die Karten schauen, wer im Derby im Kader ist und wie möglicherweise die Startelf aussehen könnte. „Das würde 1860 in die Karten spielen“, sagte der Trainer vorab. Sicher ist, dass Akkaynak aufgrund einer Schulterverletzung und Barry wegen einem Muskelfaserriss nicht dabei sein werden.

Die mögliche Aufstellung von Türkgücü: Vollath - Kusic, Sorge, Berzel, Stangl - Erhardt - Tosun, Sararer, Fischer - Bouziane, P. Sliskovic

Vor dem Spiel: Werfen wir den Blick auf die mögliche Startaufstellung der Löwen. Sicher fehlen werden Lang (Bänderverletzung) und Linsbichler, der sich im Aufbautraining befindet. Ob Pusic heute, der nach seiner Operation am Mittelhandknochen wieder mit einer Schiene trainiert hat, eine Option ist, bleibt abzuwarten. Eine Sperre droht Erdmann, der in dieser Saison bereits vier gelbe Karten gesammelt hat.

Voraussichtliche Aufstellung der Löwen: Hiller - Willsch, Moll, Salger, Steinhart - Erdmann - Wein, Dressel - Neudecker - Mölders, Lex.

Vor dem Spiel: Herzlich Willkommen zum Live-Ticker aus dem Grünwalder Stadion. Der TSV 1860 München empfängt Türkgücü München zum Derby in der 3. Liga. Beide Teams treffen zum ersten Mal aufeinander. Wir dürfen uns auf ein hoffentlich packendes Spiel freuen.

Vorbericht

Am Samstag kommt es zum ersten Münchner Derby in der 3. Liga zwischen dem TSV 1860 München und Türkgücü München. Beide Mannschaften treffen zum ersten Mal aufeinander und aktuell trennen sie nur zwei Punkte in der Tabelle. Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr im Grünwalder Stadion. beinschuss.de tickert ab 13.30 Uhr live vom Spiel.

1860-Trainer Köllner: „Natürlich hat es für unsere Fans eine Bedeutung“

Der Aufsteiger, der als Ziel ausgegeben hat, die Nummer zwei in der bayerischen Landeshauptstadt werden zu wollen, will dies am Samstag bereits in die Tat umsetzen. „Natürlich hat das eine Bedeutung“, sagt Türkgücüs Cheftrainer Alexander Schmidt vor dem Spiel. „Aber entscheidend ist am Ende die Endtabelle.“ Auch 1860-Coach Michael Köllner will dieses eine Spiel nicht zu hoch hängen: „Am Ende gibt es auch nur drei Punkte. Natürlich hat es für unsere Fans eine Bedeutung. Aber wer die Nummer zwei in München ist, wird nicht in einem Spiel entschieden.“

Köllner: „Wir müssen die Lockerheit im Offensivspiel wieder finden“

Aus den vergangenen drei Spielen holten die Münchner Löwen nur zwei Punkte, am Dienstag gab es 1:1-Remis gegen den SC Verl. Dadurch verlor des TSV 1860 den zweiten Tabellenplatz und ist aktuell Vierter. Günther Gorenzel stellte auf der Pressekonferenz vor dem Derby klar, dass man fünf Punkte mehr habe als im Vorjahr und daher auf einem guten Weg sei. „Wir haben gegen Verl alles in die Waagschale geworfen“, sagt Cheftrainer Michael Köllner und blickt auf das Spiel gegen Türkgücü. „Wir müssen die Lockerheit im Offensivspiel wieder finden.“ Nach dem Derby-Sieg gegen die SpVgg Unterhaching und dem 6:1-Spektakel gegen Halle erzielten die Löwen in den folgenden drei Spielen zwei Tore.

Alle Spiele des TSV 1860 München im Überblick.

Türkgücü-Coach Schmidt: „Wir wollen gewinnen“

Aber die Löwen sind gewarnt vor dem kommenden Gegner. Türkgücü München kassierte lediglich eine Niederlage in dieser Saison und spielt als Aufsteiger eine gute Saison. Mit 17 Punkten ist das Team von Alexander Schmidt derzeit Tabellenachter. Unter der Woche gab es ein 1:1-Unentschieden gegen Spitzenreiter Saarbrücken. „Das wird eine schwierige Aufgabe“, betont der 1860-Coach. „Türkgücü ist eine gestandene Mannschaft mit viel Erfahrung und individueller Stärke.“ Köllner fordert von seinem Team Ruhe im eigenen Ballbesitz und Achtsamkeit in der Defensive. „Nuancen können das Spiel entscheiden.“

Türkgücüs Coach Schmidt warnt ebenfalls vor einem guten Gegner: „Der TSV 1860 München ist ein Spitzenteam und sie haben eine guten Trainer, der sein Team immer optimal einstellt. Aktuell haben sie eine kleine Schwächephase, aber sie haben dennoch eine starke Mannschaft.“ Sein Team sei aber hochmotiviert, so Schmidt weiter. „Wir wollen gewinnen.“

Alle Spiele von Türkgücü München im Überblick.

Schmidt: „Ich gehe von einem offenen Schlagabtausch aus“

Wer für das Derby im Kader dabei sein wird, das will der Coach des Aufsteiger aber nicht verraten. „Das würde 1860 in die Karten spielen“, so Schmidt. „Wir müssen die Intensität mitgehen, gut umschalten und kompakt agieren. Ich gehe von einem offenen Schlagabtausch aus.“

Die ausführliche Tabelle und alle Spiele des 13. Spieltags im Überblick.

Auch Köllner kann aus dem Vollen schöpfen, ob Martin Pusic wieder dabei sein wird, hängt wohl noch von den letzten Trainingseindrücken ab. „Er hat am Mittwoch zum ersten Mal mit der Schiene trainiert“, erklärt Köllner. „Das ist am Anfang ungewohnt für ihn. Deshalb ist jedes Training wichtig.“

beinschuss.de tickert live ab 13.30 Uhr

Wer am Ende das Derby gewinnen und sich als Nummer zwei in München bezeichnen darf, könnt ihr im Live-Ticker am Samstag mitverfolgen. beinschuss.de berichtet ab 13.30 Uhr live vom Spiel.

ma

Kommentare