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Starkes Schalding wird nicht belohnt

Aus Sicht des SV Schalding-Heining ist man sehr unglücklich auf dem Weg in die Regionalliga Bayern ausgeschieden. Obwohl der Vizemeister der Landesliga Mitte gegen den Bayernligisten 1. FC Schweinfurt 05 kein Spiel verloren hat, sind die Niederbayern ausgeschieden. Auf das 1:1 im Hinspiel folgte in Schweinfurt ein 0:0. Somit sind die Unterfranken dank des einen auswärts erzielten Tores, das war zudem noch ein Eigentor des SVS von Michael Aringer, in Runde zwei eingezogen.

In der ersten Halbzeit hatten die Gäste vor 1.243 Zuschauern zwei Großchancen. Den Kopfball von Josef Eibl fischte Keeper Stephan Essig mit den Fingerspitzen aus dem Winkel (24.) und Michael Pillmeier hätte es selber machen müssen, legte den Ball aber quer ins Leere (27.). Auf der anderen Seite hatte Sebastian Kneißl einen Freistoß über die Mauer an die Unterkante der Latte gesetzt (28.). Zur Pause hätte es 2:1 für Schalding stehen können. 

In der zweiten Halbzeit gaben die Niederbayern, die wohl eines ihrer besten Saisonspiele ablieferten, noch mehr Gas. Aber das so dringend benötigte eine Tor wollte einfach nicht fallen. Der Tanzer-Elf lief nun die Zeit weg. Mit Florian Stecher und Albert Krenn kamen zusätzliche Offensivkräfte auf das Feld. Doch mit viel Glück hielten die Platzherren ihren Kasten sauber. Schalding musste aufmachen und so ergaben sich natürlich Konterchancen für die Schnüdel, die im zweiten Teil noch zweimal den Pfosten und einmal die Latte trafen. Am Ende war es ein glücklicher Sieg für die Schweinfurter, die nun seit acht Spielen ungeschlagen sind.

Die Stimmen zum Spiel:

Andreas Abelein (SV Schalding): „Es ist ganz bitter, wie wir ausgeschieden sind. Wir sind sehr gut aufgetreten, haben die erste Halbzeit dominiert. Leider haben wir da unsere beiden guten Chancen nicht genutzt.“

Markus Clemens (Abteilungsleiter SV Schalding): „Es gibt für das, was hier passiert ist, nur ein Wort: Unglaublich. Wir haben eine so tolle Leistung gezeigt und sind trotzdem nicht weitergekommen.“

Mario Tanzer (Trainer SV Schalding): „Bei uns ist jetzt erst einmal jeder sehr enttäuscht, weil es leider nicht gereicht hat. Wir waren nicht nur in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, wir waren auch über die 90 Minuten besser, vor allem spielerisch. Es gibt keinen Kritikpunkt.“

Udo Romeis (Trainer 1. FC Schweinfurt 05): „Das war für mich ein Herzinfarkt-Spiel. Ich kann mir jetzt vorstellen, wie es den Trainer der Profi -Mannschaften in solchen Situationen geht. Wir haben gegen einen richtig guten Gegner gespielt und hätten zur Halbzeit im Rückstand liegen können. Klar hatten wir auch vier Aluminium-Treffer. In der zweiten Halbzeit haben wir den Fight angenommen, was in der ersten Halbzeit nicht so der Fall war. Ich muss dem Gegner großen Respekt zollen.“

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