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Zweite Saison bei der SGS Essen

„So oft wie möglich auf dem Platz stehen“: Selina Ostermeier in der Frauen-Bundesliga

Bild Selina Ostermeier
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Selina Ostermeier (2.v.l) geht in ihre zweite Saison bei der SGS Essen.
  • VonLeon Simeth
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„Ich möchte so viel Spielzeit bekommen, wie es nur geht“, sagt die Schonstetterin Selina Ostermeier im Bezug auf ihre zweite Saison bei der SGS Essen in der Frauenfußball-Bundesliga.

Schonstett/Essen – Die Schonstetter Profifußballerin Selina Ostermeier befindet sich in ihrer zweiten Saison mit der SGS Essen in der Frauen-Bundesliga. Nachdem sie beim 1. FFC Frankfurt vom Verletzungspech geplagt war und es lediglich auf einen Bundesliga-Einsatz brachte, reifte die 22-Jährige in Essen zur Stammspielerin. In den bisherigen drei Spiele der Saison – 1:1 gegen Köln, 2:1-Sieg gegen Leverkusen und 0:0 gegen Hoffenheim – spielte sie jeweils über die vollen 90 Minuten. Wie sie sich in Essen eingelebt hat, wie der Saisonstart geglückt ist und was sie sich für den Verlauf der Spielzeit vornimmt, erklärt Selina Ostermeier im Interview mit der Sportredaktion von den OVB-Heimatzeitungen.

Was sind Ihre persönlichen Ziele für die Saison?

Selina Ostermeier: Ich möchte mich als Bundesligaspielerin etablieren und so viel Spielzeit bekommen, wie es nur geht. Dazu möchte ich jede Trainingseinheit und jedes Spiel dazu nutzen, um mich weiterzuentwickeln. Und natürlich so viele Spiele gewinnen wie möglich.

Was sind die Ziele mit der Mannschaft?

Ostermeier: Wir haben in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet und haben die Basis als Team geschaffen. Jetzt wollen wir uns von Spiel zu Spiel verbessern und natürlich viele Punkte holen, um uns einen guten Platz in der Tabelle zu sichern.

Wie sind Sie mit dem Saisonstart zufrieden?

Ostermeier: Das 1:1 gegen Köln war ein sehr schweres und körperbetontes Auftaktspiel. Ich denke wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein, auch wenn mir ein Sieg natürlich lieber gewesen wäre. Allgemein finde ich, dass wir super in die Saison gestartet sind. Wir haben aus drei Spielen fünf Punkte geholt. Natürlich wäre mehr möglich gewesen, aber wir sind noch ungeschlagen und jeder Punkt ist wichtig.

Wie war die vergangene Spielzeit aus Ihrer Sicht?

Ostermeier: Zu Beginn der letzten Saison hatten wir sehr viele Abgänge zu verkraften und mussten ein neues Team formen. Es sind auch viele junge Spielerinnen dazugekommen, während sehr erfahrene Akteurinnen den Verein verlassen haben. Ich finde, die Saison ist daher sehr gut gelaufen, wir hatten schon recht früh genug Abstand auf die Abstiegsplätze und haben einige gute Spiele gezeigt. Mit dem achten Platz können wir zufrieden sein.

Wie ist es Ihnen persönlich ergangen?

Ostermeier: Persönlich bin sehr glücklich darüber, dass ich letztes Jahr das Vertrauen des Trainers bekommen habe und in vielen Spielen in der Startelf stand. Dazu war mein erstes Bundesliga-Tor so ein kleines Highlight.

Wie haben Sie sich in Essen eingelebt?

Ostermeier: Ein Umzug in eine neue Stadt und zu einer neuen Mannschaft, mit vielen neuen Menschen, ist immer erst einmal schwer. Vor allem bin ich nun noch weiter weg von meiner Familie. Durch die Pandemie konnte man anfangs auch leider nicht so viel unternehmen, aber mittlerweile habe ich mich sehr gut eingelebt und fühle mich wohl im neuen Umfeld.

Essen hat das mit Abstand größte Stadion der Liga. Wie viele Fans (dürfen) kommen, wie ist die Stimmung?

Ostermeier: Ja, das Stadion ist sicherlich auch eins der schönsten in der Liga. Zum ersten Heimspiel waren 1000 Fans erlaubt und beim nächsten sind es sogar 3000, also freuen wir uns aufs nächste Heimspiel und sind sehr glücklich, wieder vor Zuschauern spielen zu dürfen. Nach diesem schwierigen Corona-Jahr ohne Fans war die Stimmung im Stadion wirklich sehr gut. Es wäre natürlich schön, wenn wir durch gute Leistungen noch mehr Menschen dazu begeistern können, ins Stadion zu kommen.

Als Nächstes geht es im Pokal gegen den SV Meppen...

Ostermeier: Wir gehen als Favorit ins Spiel, weil Meppen abgestiegen ist und wir wollen auch in die nächste Runde kommen.

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