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SBR-Frust nach Last-Minute-Aus

Enttäuscht und verärgert war man beim SB DJK Rosenheim nach der verpassten Regionalliga-Qualifikation. Ersteres, weil der entscheidende Treffer für die U23 des FC Augsburg erst in der Nachspielzeit fiel, zweiteres, weil Schiedsrichter Rainer Pongratz (TSV Regen) nach SBR-Ansicht den Elfmeter, der zum 0:1 führte, zu Unrecht verhängte.

Doch so viel sei an dieser Stelle gesagt: So ganz unberechtigt war der Strafstoßpfiff in der 93. Minute nicht, denn Sportbund-Innenverteidiger Daniel de Sahdo Freitas verhielt sich nicht gerade clever. Er traf mit seinem Fuß Burak Tok, der den leichten Kontakt eiskalt ausnützte und zu Boden ging. Der Referee aus Niederbayern zögerte keine Sekunde und zeigte sofort auf den Punkt. Daraufhin bewies der Gefoulte selbst Nervenstärke und verwandelte den Strafstoß vom Schützen aus gesehen ins linke Eck. Das war der spektakuläre Schlussakkord einer Partie, die zuvor über die gesamte Spielzeit von taktischer Disziplin und nur wenig Torchancen gekennzeichnet war.

„Meiner Meinung gibt man so einen Elfmeter nicht. Für mich hat der Verteidiger klar den Ball gespielt. Ich weiß nicht, was den Schiedsrichter da geritten hat“, schimpfte der bitter enttäuschte Sportbund-Coach Walter Werner, der dann nochmal nachlegte: „Der Referee hat heute das Spiel entschieden!“ Außerdem beschwerte sich der grün-weiße Chefanweiser über die aus seiner Sicht viel zu lange Nachspielzeit, denn für eine Unterbrechung wären schließlich aufgebrachte Augsburger Anhänger verantwortlich gewesen, sie sogar einen Bierbecher in Richtung des SBR-Cheftrainers geschleudert hatten. Sein Kollege Roland Bahl sah die Sache anders: „Klar ist es bitter für Rosenheim, aber ich denke schon, dass ein Kontakt war. Aus meiner Sicht war der Elfmeter berechtigt!“ Die Kontroversen gingen schließlich so weit, als dass sich Sünder de Freitas wegen verbaler Entgleisungen nach Spielschluss sogar noch die Rote Karte abholte und das Referee-Gespann mit Ordnerschutz vom Platz gebracht werden musste.

In den 92 Minuten zuvor war weit weniger los: Beide Mannschaften spielten wie schon im Hinspiel sehr geordnet und ließen fast keine Tormöglichkeiten zu. Im ersten Durchgang brachte auf SBR-Seite einmal Ervin Okanovic keinen Abschluss zustande, auf der Gegenseite zischten ein Freistoß und ein Fernschuss knapp am Rosenheimer Gehäuse vorbei.

Auch nach dem Wiederanpfiff sah es lange danach aus, als würde sich der SBR mit dem torlosen Remis in die nächste Runde „schleppen“. Beim Pfostenschuss von Augsburgs Dominic Robinson war bereits abgepfiffen (69.), in der Schlussphase fehlte beim Aufsetzer von Guiliano Manno dann nicht viel (87.). Auf der Gegenseite fehlten Robert Rakaric (65./Direktabnahme drüber) und Onur Kaya (92./Kopfball über den Kasten) die Konsequenz im Abschluss. Dann folgten ein langer Ball nach vorne, etwas Unordnung im SBR-Strafraum und das verhängnisvolle Einsteigen von Daniel Sahdo de Freitas...

„Vom Zeitpunkt her war der Sieg sicherlich etwas glücklich. Aber wenn man alle vier Halbzeiten zusammen nimmt, geht das Ergebnis schon in Ordnung. Wir haben etwas mehr investiert und auch Rückschläge im Hinspiel weggesteckt“, resümierte Bahl. Werner ergänzte abschließend: „Augsburg war wie im ersten Spiel optisch überlegen, aber wir haben fast nichts zugelassen. Letztlich ging es darum, kein Tor zu kassieren. Das hat bis zur 93. Minute auch geklappt.“ Der FCA trifft nun in der entscheidenden Runde auf den FC Schweinfurt 05, dem ein 0:0 gegen Schalding-Heining zum Weiterkommen reichte.

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