Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vor dem entscheidenden Spiel gegen Ingolstadt *Mit Video*

Nach „Spacko“-Aussage: Mölders reagiert mit Video-Statement auf drohende Sperre

Sascha Mölders vom TSV 1860 München gestikuliert
+
Sascha Mölders vom TSV 1860 München gestikuliert
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
    schließen

Vor dem Alles-oder-Nichts-Spiel um den Aufstieg gegen den FC Ingolstadt am letzten Spieltag der 3. Liga droht dem TSV 1860 München eine Sperre von Top-Torjäger Sascha Mölders. Er beschimpfte Bayern-Spieler Maximilian Welzmüller nach dem Derby vor laufenden Kameras als „Spacko“. Nun meldete sich der Kapitän der Löwen in einer Videobotschaft zu Wort.

Update, Mittwoch (19. Mai), 10.07 Uhr: Videobotschaft von Sascha Mölders

Nach dem Derby gegen den FC Bayern München II droht dem 1860-Kapitän Sascha Mölders eine Sperre vom DFB, der ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Mölders war nach dem 2:2 am Sonntag mit Gegenspieler Maximilian Welzmüller aneinandergeraten. Dabei sagte der 36-Jährige: „Nächstes Jahr seid ihr in der Regionalliga Bayern, Spacko.“ Der Satz fiel vor Beginn des Interviews von Magentasport, war aber bei der Übertragung deutlich zu hören.

Nun reagierte der Top-Torjäger der 3. Liga mit einer Videobotschaft auf den Vorfall. Er betonte, dass man das Sportliche und Private trennen müsse und er sich mit Welzmüller „seit Jahren“ gut verstehen würden. Mölders betont, dass der Streit ausgeräumt sei und er sich mit Welzmüller ausgesprochen habe. „Da sind Emotionen, das gehört alles dazu“, betont der Kapitän. „Wir verstehen uns echt super – und, bitte, akzeptiert das auch so.“

Ob Mölders damit eine Sperre von Seiten des DFB vor dem entscheidenden Spiel um den Aufstieg gegen den FC Ingolstadt abwenden kann, bleibt allerdings abzuwarten.

Vorbericht

München (dpa) - Für den 1860-Kapitän Sascha Mölders könnte eine Beleidigung vor TV-Kameras nach dem Münchner Stadtderby Folgen haben. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) leitete am Dienstag ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unsportlichen Verhaltens gegen den Stürmer des Drittligisten ein.

Mölders bezeichnete Bayern-Spieler Welzmüller als „Spacko“

Mölders war nach dem 2:2 am Sonntag gegen den FC Bayern II mit Gegenspieler Maximilian Welzmüller aneinandergeraten. Dabei sagte der 36-Jährige: „Nächstes Jahr seid ihr in der Regionalliga Bayern, Spacko.“ Der Satz fiel vor Beginn des Interviews von Magentasport, war aber bei der Übertragung deutlich zu hören.

„Es besteht deshalb der Verdacht, dass sich Mölders eines unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht haben könnte“, teilte der DFB mit. Der Kontrollausschuss will daher eine zeitnahe Stellungnahme von Mölders bekommen. Danach werde das Gremium über weitere Schritt in dem Verfahren entscheiden.

Mödlers: „Er läuft gegen mich und fängt an zu heulen wie ein kleiner Schulbub“

Die Löwen kämpfen in der 3. Liga um den Aufstieg - am letzten Spieltag kommt es beim FC Ingolstadt am Samstag zum direkten Duell der beiden Aufstiegsaspiranten. Mölders ist der beste Torschütze der Liga und ein absoluter Erfolgsfaktor für die Sechziger. Ob ihm wegen des Vorfalls womöglich sogar eine Sperre droht, war zunächst unklar.

Mölders schien aufgebracht zu sein, weil er Welzmüller bei einer Aktion im Spiel Schauspielerei vorwarf. „Im Spiel ist der einfach vor eine Wand gelaufen, schmeißt sich auf den Boden und fängt an zu heulen. So was habe ich mein Leben noch nicht gesehen“, polterte er. „Mein Sohn ist elf Jahre alt. Wenn ich den schubse, dann bleibt der stehen. Und der (Welzmüller) läuft gegen mich und fängt an zu heulen wie ein kleiner Schulbub“, stänkerte der ehemalige Bundesliga-Akteur.

dpa

Kommentare