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„Vielleicht haben wir die Watschn gebraucht“

Nach Abstieg: Hachings Gegner heißen ab Sommer Rosenheim, Buchbach und Burghausen

Unterhachings Präsident Manfred Schwabl muss den Neuaufbau in der Regionalliga Bayern planen.
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Unterhachings Präsident Manfred Schwabl muss den Neuaufbau in der Regionalliga Bayern planen.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Ab Sommer heißen die Gegner der SpVgg Unterhaching nicht mehr Mannheim, Duisburg oder Türkgücü München sondern TSV 1860 Rosenheim, TSV Buchbach und SV Wacker Burghausen. Nach dem Abstieg will die Spielvereingung wieder vermehrt auf „junge und hungrige Spiele“ setzen.

Unterhaching - Am Mittwochabend um 20:51 Uhr war Gewissheit: Die SpVgg Unterhaching ist aus der 3. Liga abgestiegen und spielt in der kommenden Saison in der Regionalliga Bayern. Cheftrainer Arie van Lent nahm die 0:2-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim mit stoischer Miene hin. „Unsere Chancen standen schon vor dem Spiel nicht gut, aber solange es rechnerisch möglich ist, versucht man alles“, sagte der Chefcoach nach dem Spiel. „Am Ende hat es nicht gereicht.“

„Wenn du absteigt, dann hat alles gefehlt“

Vor allem Manfred und sein Sohn Markus Schwabl sprachen nach Abpfiff Klartext. „Die Tabelle lügt am Ende leider nicht“, sagte Markus Schwabl nach der Partie. „Wenn du Letzter bist und drei Spieltage vor Ende abgestiegen bist, dann hat nicht nur das Glück gefehlt, sondern auch die Qualität.“

Der 30-Jährige gab zu, dass der Sturz in die Regionalliga mehrere Gründe gehabt habe. „Wenn du absteigst, dann hat alles gefehlt“, kommentiere Markus Schwabl schonungslos. 

„Vielleicht haben wir die Watschn gebraucht“

Präsident Manfred Schwabl zeigte sich ebenfalls enttäuscht, richtete den Blick aber wieder in die Zukunft. „Vielleicht haben wir die Watschn gebraucht, damit wir uns wirklich auf die ureigensten Stärken besinnen. Das heißt Nachwuchs, das heißt Zusammenhalt, alle an einem Strang ziehen“, so der 55-jährige.

Nun heißen die Gegner ab Sommer nicht mehr Mannheim, Duisburg oder Türkgücü München sondern TSV 1860 Rosenheim, TSV Buchbach und SV Wacker Burghausen. Ziel war eigentlich die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Als die Corona-Pandemie im im Frühjahr 2020 den Fußball stoppte, standen die Hachinger noch aussichtsreich auf Platz drei. Danach kam der freie Fall, bis in Viertklassigkeit.

2015 stieg die Spielvereinigung zuletzt aus 3. Liga ab, bis zum Wiederaufstieg dauerte es zwei Jahre. Nun soll wieder vermehrt auf „gut ausgebildeten, jungen, hungrigen, charakterstarken Spielern“ aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum gesetzt werden.

ma

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