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Topspiel hinterlässt Spuren

Streit mit Liverpool-Spieler: Man City-Star fliegt aus Nationalmannschaftskader

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Nach der 1:3-Niederlage gegen Liverpool wurde Manchester-City-Star Raheem Sterling (r., hier im Duell mit Jordan Henderson) aus dem Kader der Nationalmannschaft geschmissen.
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London - Torjäger Raheem Sterling von Manchester City gehört nicht zum Aufgebot der englischen Fußball-Nationalmannschaft im 1000. Länderspiel des Teams im Londoner Wembley Stadion gegen Montenegro. Nach der Niederlage am Sonntag gegen Liverpool leistete sich der 24-Jährige einen Aussetzer.

"Wir haben die Entscheidung getroffen, Raheem für das Spiel gegen Montenegro am Donnerstag nicht in Betracht zu ziehen. Ich bin der Meinung, dass die von uns ergriffenen Maßnahmen das Richtige für die Mannschaft sind", sagte Cheftrainer Gareth Southgate der BBC.

Laut einer Mitteilung des Englischen Fußballverbandes (FA) wurde Sterling, der in der bisherigen EM-Qualifikation acht Treffer erzielt hatte, "aufgrund einer Störung in einem privaten Teambereich" fallen gelassen. Medienberichten zufolge hatte es im Teamhotel einen Konflikt von Manchesters Stürmer mit Liverpools Innenverteidiger Joe Gomez gegeben, Details wurden nicht bekannt.

Sterling fliegt aus der Nationalmannschaft: Entscheidung fiel "zum Wohle des Kaders"

Ausgangspunkt war die 1:3-Niederlage von Manchester City bei dem von Jürgen Klopp trainierten Liga-Spitzenreiter. Sterling gab zu, dass ihn die Emotionen überwältigt hätten. Es sei ein "Fünf-bis-zehn-Sekunden-Ding" gewesen, teilte er über seinen Instagram-Account mit. Inzwischen soll er sich entschuldigt haben. "Wir beide haben uns ausgesprochen und sind uns über einiges klar geworden und schauen nach vorne", postete Sterling.

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Southgate sagte, er habe die Entscheidung zum Wohle des Kaders getroffen. England braucht noch einen Punkt, um sich für die Endrunde der Europameisterschaft 2020 zu qualifizieren. "Eine der großen Herausforderungen und Stärken von uns ist es, dass wir die Clubrivalitäten von der Nationalmannschaft trennen können", sagte Southgate laut FA-Website. Die Entscheidung sei im Einvernehmen mit allen Spielern gefallen.

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dg (mit Material der dpa)

Quelle: rosenheim24.de

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