Vorrunde des Niedermaier-Futsal-Cups 2017

1860 souverän - auch Bruckmühl, Schloßberg & Endorf in Finalrunde

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Feldkirchen/Westerham - Auch am zweiten Qualifikations-Wochenende des Niedermaier-Futsal-Cups 2017 - der offiziellen Hallenmeisterschaft der Gruppe Chiem, über die man sich auch für die Kreismeisterschaft 2018 des Spielkreises Inn/Salzach qualifizieren kann - ging es heiß her unter dem Hallendach. Wie sich die Teams geschlagen haben, wer sich wie qualifizieren konnte und welche Kicker am treffsichersten waren, erfahrt ihr im Folgenden:

Die beiden Vorrundengruppen C und D des Niedermaier-Futsal-Cups wurden am Samstag in der Schulturnhalle in Feldkirchen-Westerham ausgespielt. Auch in diesen Qualifikationsturnieren spielten die teilnehmenden Mannschaften im Modus Jeder gegen Jeden.


Am Ende eines langen und torreichen Tages qualifizierten sich neben Favorit TSV 1860 Rosenheim auch die Kreisligisten SV Bruckmühl, SV Schloßberg-Stephanskirchen und TSV Bad Endorf für die Finalrunde, welche am 15. Januar 2017 in der Rosenheimer Luitpoldhalle stattfindet.

Gruppe D


TSV 1860 Rosenheim, SV Bruckmühl, TSV Rohrdorf-Thansau, DJK-SV Edling, FC Nicklheim

Wie nicht anders zu erwarten war, marschierte das gestandene Regionalliga-Team des TSV 1860 Rosenheim klar und deutlich mit vier Siegen durch seine Vorrundengruppe. Die Sechziger, die mit einigen ihrer Topstars am Start waren, zeigten tollen Futsal und nahmen das ganze trotzdem als großen Spaß. Verteidiger Alexander Zetterer eiferte ein wenig seinem Bruder Michael nach, der als Profitorwart im Bundesligakader des SV Werder Bremen steht, und stellte sich zwischen die Pfosten - als Torschützen taten sich besonders Futsal-Nationalspieler Danijel Majdancevic, sein Sturmpartner Sascha Marinkovic und Mittelfeldakteur Maximilian Mayerl hervor.

3:1 (gegen Rohrdorf-Thansau), 6:1 (gegen Edling), 2:0 (gegen Bruckmühl) und 4:1 (gegen Nicklheim) lauteten die Ergebnisse der Rosenheimer am Ende. Klare Sache - die Sechziger zogen locker und leicht mit 15:3 Toren in die Finalrunde in der heimischen Luitpoldhalle ein.

Dahinter qualifizierte sich ebenso erwartungsgemäß die starke Kreisliga-Truppe des SV Bruckmühl für den weiteren Turnierverlauf. Der SVB verlor nur gegen den TSV 1860 und konnte alle anderen seiner drei Spiele gewinnen. Dies sogar ohne Gegentreffer, bei neun selbst erzielten Toren. Und mit einer bemerkenswerten Konstanz: Alle drei Begegnungen der Bruckmühler endeten 3:0. Auffälligste Spieler beim SV Bruckmühl waren dabei Edeltechniker Sebastian Marx und Thomas Festl, der gleich dreimal selbst ins Schwarze traf.

Da auch Bruckmühl dermaßen souverän agierte, war für die anderen Teams der Gruppe nichts zu wollen. Der TSV Rohrdorf-Thansau, der DJK-SV Edling und der FC Nicklheim reihten sich in dieser Reihenfolge auf den Plätzen ein. Der TSV gab dabei das ausgeglichenste Bild ab - zwei Siegen standen in der Endabrechnung zwei Niederlagen gegenüber. Entscheidend dafür war - nachdem die Mannschaft mit zwei Niederlagen gestartet war - ein 5:3 über Edling im dritten Gruppenspiel. Auch in dieser Partie lag Rohrdorf-Thansau schon nach sechs Minuten mit 0:3 im Hintertreffen, ehe man ab Minute Sieben aufdrehte und das Spiel in der zweiten Hälfte noch zu seinen Gunsten drehen konnte. Auch das letzte Spiel konnte dann gegen den FCN mit 3:1 gewonnen werden.

Weniger gut sah es für die beiden anderen Teilnehmer der Gruppe D aus. Beide wiesen am Ende mit -8 und -10 eine deutlich negative Tordifferenz auf. So war hier in Feldkirchen nichts zu holen. Die Edlinger gewannen nur ein einziges Mal - eben gegen Nicklheim, welches keinen einzigen Punkt ergattern konnte.

Die Tabelle und alle Spiele der Gruppe D in der Übersicht findet ihr HIER.

Gruppe C

SV Schloßberg-Stephanskirchen, TSV Bad Endorf, TV Feldkirchen, FC Iliria Rosenheim, ESV Rosenheim

Noch klarer verlief am Vormittag die Entscheidung der Gruppe C. Durchsetzen konnte sich am Ende die beiden Kreisligisten. Gruppensieger SV Schloßberg-Stephanskirchen leistete sich zwar zu Beginn noch ein 1:1 Unentschieden gegen den gastgebenden TV Feldkirchen und kam nach dem frühen Führungstreffer für den TVF durch Andreas Fietz (3.) erst spät durch Felix Ide zum Ausgleich (13.) - danach allerdings zeigte sich der SVS beeindruckend stark und schoss seine Gegner ESV Rosenheim (7:2) und Iliria (6:2) regelrecht aus der Halle. Erst gegen den TSV Bad Endorf wurde es nochmals ein wenig knapper, aber auch hier konnte Schloßberg letztlich mit 3:1 die Oberhand behalten. Erfolgreichster Torschütze des SVS war Josef Hofmann mit fünf Toren - vor Ide, der vier Treffer erzielen konnte.

Als Zweiter in die Finalrunde einziehen konnte der TSV aus Bad Endorf. Klaren Auftaktsiegen gegen die beiden Rosenheimer Vereine (4:2 gegen den ESV, 4:1 gegen Iliria) folgte ein knapper 2:1 Erfolg gegen Feldkirchen, bei dem sich die Kurstädter schon schwerer taten. Nach diesen drei Siegen in Folge konnten die Endorfer auf dem Weg zum Gruppensieg nur noch vom SV Schloßberg abgefangen werden, der das direkte Duell und Spitzenspiel für sich entscheiden konnte. Am erfolgreichsten vor dem gegnerischen Tor waren beim TSV Sabedin Wokrri und Dominik Huber, die jeweils drei Buden beisteuerten.

Unter ferner liefen hingegen die restlichen Teams, die jeweils nur einen einzigen Sieg einfahren konnten - und das wechselseitig in Duellen untereinander: Feldkirchen besiegte Iliria 2:0, der ESV bezwang den TVF3:1 und unterlag anschließend Iliria mit 3:5. Der TV Feldkirchen schaffte es mit dem angesprochenen Unentschieden gegen Spitzenreiter Schloßberg wenigstens noch ein weiteres Spiel achtbar unentschieden zu gestalten und war auch bei der knappen Niederlage gegen den Tabellenzweiten Bad Endorf nah dran - die beiden Rosenheimer verloren alle anderen Spiele. Die Feldkirchener zeigten sich dabei defensiv etwas kompakter als die ähnlich abgeschlagene Konkurrenz, erwiesen sich jedoch als absolute Minimalisten - nur sechs kassierten Gegentreffern standen auch nur fünf eigen erzielte Tore gegenüber.

Die Tabelle und alle Spiele der Gruppe C in der Übersicht findet ihr HIER.

Die Endrunde im Januar 2017 in Rosenheim

Somit stehen auch die beiden Gruppen der Finalrunde des Niedermaier-Futsal-Cups 2017 fest. Die Endrunde findet erst im kommenden Jahr statt - am Sonntag, den 15. Januar 2017 in der Rosenheimer Luitpoldhalle. Dort werden im Finale der acht qualifizierten Teams die beiden Teilnehmer der Gruppe Chiem an der im Jahr darauf stattfindenden Hallen-Kreismeisterschaft 2018 im Spielkreis Inn/Salzach ermittelt.

In der Endrunde wird ab 13:00 Uhr zunächst in zwei Gruppen ebenfalls Jeder gegen Jeden gespielt. Die Erstplatzierten der beiden Gruppen spielen dann jeweils gegen den Zweitplatzierten der anderen Endrundengruppe in den Halbfinals die Teilnehmer des Endspiels aus, welches um 17:20 Uhr stattfindet. Die beiden Finalisten sind für die Hallen-Kreismeisterschaft 2018 qualifiziert.

Gruppe A:

SV Bruckmühl

TSV Bad Endorf

TuS Raubling

TSV Eiselfing

Gruppe B:

TSV 1860 Rosenheim

SB DJK Rosenheim

SV Schloßberg-Stephanskirchen

TSV 1921 Bernau

Die genauen Ansetzungen der beiden Gruppen der Finalrunde im Januar sowie zeitnah alle Ergebnisse sind HIER auf der Internetseite des BFV zu finden.

Gespielt wird Futsal nach den BFV-Richtlinien für Hallenfußball

Der Niedermaier-Futsal-Cup – die offizielle Chiem-Hallenmeisterschaft – wird nach den Spielregeln der FIFA, den Bestimmungen der Satzung und Ordnungen des BFV und den Vorgaben der BFV-Richtlinie für Hallenfußball durchgeführt. Die Bestimmungen sind über den Internetauftritt www.bfv.de abrufbar.

Anzahl der Spieler: 4 Feldspieler, 1 Torwart und bis zu 7 Auswechselspieler (Gesamtspielerzahl max. 12)

Ball: Futsal-Ball

Spielzeit: 1 x 15 Minuten ohne Halbzeitpause

Kumulierte Fouls: ab dem 5. Foul gibt es 10-Meter Freistoß

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