Derby in Traunstein - "Mission Impossible" für Töging?

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v.links: Traunstein, Töging und Rosenheim stehen vor einem wichtigen Wochenende

LL: Hochspannung zum Abschluss der Hinserie

Der letzte Hinrundenspieltag in der Landesliga Südost beginnt mit einem brisanten Derby. Am Freitagabend empfängt der SB Chiemgau Traunstein den Sportbund Rosenheim zum Inn/Salzach-Vergleich. Dabei geht es um weit mehr als die regionale Vormachtstellung.

Beide Mannschaften stecken im Abstiegskampf, kassierten zuletzt zwei Niederlagen in Folge und benötigen dringend einen Befreiungsschlag. Vor allem für die Gäste ist die Begegnung der beiden Sportbündler von richtungsweisender Bedeutung.

Noch steckt Rosenheim auf einem Abstiegsrelegationsplatz fest, mit einem Erfolg im Jakob-Schaumaier-Park würde die Elf von Matthias Pongratz mit den Gastgebern, die auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangieren, nach Punkten gleichziehen.

Deisenhofen-Coach warnt vor Töging

Großkampftag zum 17. Spieltag ist aber der Samstag, Gleich sieben Partien stehen auf dem Programm, darunter das Fernduell um die Herbstmeisterschaft. Der FC Deisenhofen kann sich den ersten inoffiziellen Titel der laufenden Spielzeit mit nur einem Punkt gegen den FC Töging, der auf dem zehnten Platz steht, sichern.

Deisenhofen-Coach Peter Schmidt wäre das aber nicht genug. „Wir haben die große Gelegenheit, den neunten Sieg in Serie einzufahren. Das ist Ansporn für uns alle. Zudem winkt die Herbstmeisterschaft, die wollen wir uns natürlich auch holen“.

Dass das letzte Hinrundenspiel für den bislang überragenden FCD aber kein Selbstläufer wird, betont Schmidt mit Nachdruck. „Töging hat wesentlich mehr Potenzial, als es die Tabelle ausdrückt. Das wird ein ganz unangenehmes Spiel, in dem wir mal wieder alles abrufen müssen“.

"Den Druck haben sicher nicht wir"

Sein Gegenüber Adam Gawron geht gelassen in die Aufgabe beim Ligaprimus. "Deisenhofen ist ganz klarer Favorit. Zuhause sind sie noch verlustpunktfrei, zudem haben sie jetzt acht Spiele in Folge gewonnen. Da haben sicher nicht wir den Druck", sagte Gawron im Gespräch mit beinschuss.de.

"Wir können in Deisenhofen nur gewinnen, jeder rechnet fest mit einem Sieg des Favoriten", ergänzte Gawron, der seine Mannschaft immer besser kennenlernt.

Keine Veränderungen im Kader

Seit zehn Tagen ist der 34-Jährige im Amt und von seinem neuen Team begeistert. "Wir haben eine sehr gute Mannschaft, die zudem unglaublich hungrig ist. Es macht große Freude mit diesem Team, auch wenn wir noch mitten in der Kennenlernphase stecken".

Gawron kann zum Hinrundenabschluss auf den identischen Kader wie bei seiner Premiere gegen Dachau zurückgreifen.

Quelle: rosenheim24.de

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