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„Ein paar anständige Weißbier trinken“

Brannenburger Zwillinge beenden ihre Karrieren: Lars Bender erzielt Elfmetertor

Sven und Lars Bender nach dem Spiel.
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Sven und Lars Bender nach dem Spiel.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Lars und Sven Bender haben am Samstag ihr letztes Spiel im Profifußball bestritten. Dabei kam es für Lars zu einem ganz besondere Ende, denn der gebürtige Brannenburger erzielte nach seiner Einwechslung kurz vor dem Ende noch ein Elfmetertor. Nach dem Spiel hielt er dann noch ein emotionales Abschlussplädoyer.

Leverkusen - Die Profikarrieren von Lars und Sven Bender sind seit Samstag beendet. Nach der 1:3-Niederlage mit Bayer Leverkusen bei Borussia Dortmund hängen die beiden gebürtigen Brannenburger ihre Fußballschuhe an den Nagel. Für Lars Bender hatte das letzte Spiel seiner Laufbahn noch ein schönes Ende und der 32-Jährige fand nach dem Spiel emotionale Worte.

Lars Bender trifft vom Elfmeterpunkt - starke Geste von BVB-Keeper Bürki

„Ich werde definitiv nicht mehr spielen“, sagte Lars Bender noch vor mehr als zwei Wochen. Doch kurz vor dem Abpfiff stand der Brannenburger an der Seitenlinie zur Einwechslung bereit. Und natürlich kam es für seinen Zwillingsbruder Sven in die Partie und sammelte damit zum Ende der Karriere noch einige Minuten.

Doch zeitgleich mit seiner Einwechselung gab Schiedsrichter Manuel Gräfe einen Strafstoß für Leverkusen und so ging Lars Bender direkt nach der Einwechslung zum Punkt, um den Elfmeter zu treten. Diesen verwandelte der 32-Jährige souverän, auch weil BVB-Keeper Bürki in der Mitte stehen blieb und keine Anstalten machte, den Ball zu parieren. Eine starke Geste des Dortmunders, wofür sich Lars mit einer Umarmung bedankte. Damit verabschiedete sich der Brannenburger mit seinem 22. Bundesligator aus dem Oberhaus.

„Eine Auszeit nehmen, erstmal zurücklehnen und ein paar anständige Weißbier trinken“

Nach dem Spiel gaben die beiden Zwillinger gemeinsam ein Interview bei „Sky“ und Lars Bender wurde emotional. „Das ist so viel Emotion, so viel Erinnerung, das ist heftig“, so der 32-Jährige und fügte hinzu: „So eine Fußballmannschaft ist ein Sinnbild dafür, wie die Gesellschaft sein sollte. Einer ist für den anderen da, man steht füreinander ein. Völlig egal, wer da neben einem sitzt, wie er aussieht, was für eine Religion er hat, welche Ansichten oder was für einer Kultur er entspringt - zusammenstehen, nicht spalten lassen. Das ist die Botschaft, die ich raussenden möchte und das ist das, was ich mitnehme aus meiner Karriere.“

Und was kommt jetzt nach der Karriere? „Erstmal eine Auszeit nehmen, erstmal zurücklehnen und ein paar anständige Weißbier trinken“, sagte Lars Bender. „Das haben wir uns verdient und es gibt viele Menschen, die darauf warten, mit uns anzustoßen.“

ma

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