Buchbach rüstet sich für die Zukunft

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Anton Bobenstetter und sein Team bleiben auch über die Saison hinaus beim TSV Buchbach

Trainerteam verlängert, Kaderplanungen laufen

Der TSV Buchbach befindet sich seit vergangenem Samstag in der Winterpause, aber deswegen legen die Verantwortlichen beim Tabellenachten der Fußball-Regionalliga Bayern nicht die Hände in den Schoß. „Jetzt werden die Weichen für die nächste Saison gestellt“, sagt 2. Abteilungsleiter Georg Hanslmaier.

Erster Schritt war dabei die Vertragsverlängerung des Trainerstabs: Anton Bobenstetter (53) sowie seine beiden Co-Trainer Walter Werner (54) und Sepp Harlander (62) haben auch in der Spielzeit 2015/16 das Sagen. Auch Torwart-Trainer Roland Schreiner (46) hat bereits für die kommende Saison zugesagt.

"Viele Spieler kommen nur deswegen zu uns"

In den kommenden Wochen will sich der Verein auch mit den Spielern zusammensetzen, deren Verträge im Juni auslaufen. „Wir wollen den Kader möglichst so zusammenhalten und dann mit zwei bis drei jungen Spielern wieder ergänzen“, so Hanslmaier, der weiß: „13 Verträge laufen aus, wir würden gerne alle Verträge verlängern und sind da eigentlich recht zuversichtlich, aber wir wissen auch, dass die Regionalliga einen sehr hohen Aufwand erfordert und deswegen müssen wir abwarten, ob alle Spieler, diesen Aufwand mit Beruf, Studium und Familie unter einen Hut bringen. Zum Rückrundenauftakt werden wir aber schon sagen können, wohin die Reise geht.“

Natürlich geht man bei den Rot-Weißen davon aus, dass angesichts von derzeit 30 Punkten auch in der kommenden Spielzeit Regionalliga-Fußball in Buchbach zu sehen sein wird. Hanslmaier: „Wir hatten einen Drei-Jahres-Plan für die Regionalliga, den wollen wir weiter fortschreiben. Und zwar mit der bewährten Mannschaft von Abteilungsleitung bis hin zu den Sponsoren.“

Kontinuität ist ja das große Thema der Buchbacher Philosophie, zu der freilich auch gehört, dass sich junge Spieler aus unteren Klassen beweisen und weiterentwickeln können. „Viele Spieler kriegen wir ja nur deswegen“, weiß Hanslmaier und würdigt damit auch die Arbeit des Trainerteams um Bobenstetter: „Wir haben ja schon oft gerätselt, wie und ob wir langjährige Leistungsträger ersetzen können. Bislang ist das unseren Trainern trotz gestiegener Anforderungen der Liga immer wieder gelungen, ohne dabei auf Spieler zurückgreifen zu müssen, die wir uns nicht leisten können.“

Olé! Spanien ruft

Zu einem wichtiger Bestandteil im Jahresplan der Buchbacher gehört immer auch das einwöchige Trainingslager, zumal die Trainingsmöglichkeiten in der Marktgemeinde, vor allem wenn die Witterung nicht mitspielt, keine adäquate Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde zulassen. „Wir brauchen die Woche im Süden, das hat uns immer gut getan“, predigt Bobenstetter seit Jahren. Nach zwei Trainingsaufenthalten in der Türkei geht es vom 15. bis 22. Februar 2015 erstmalig ins Spanische Oliva Nova, zwischen Valencia und Alicante gelegen. Trainingsauftakt ist am 28. Januar, die individuellen Laufeinheiten sind ab 12. Januar angesetzt. 

Weiter anschieben wollen die Rot-Weißen in den nächsten Jahren die Nachwuchsförderung. „Da konnten wir angesichts der vielen und schnellen Aufstiege  der 1. Mannschaft nicht mithalten“, so Hanslmaier, der sich zusammen mit den ehemaligen Spielern Manuel Neubauer und Stefan Bernhardt sowie U23-Trainer Markus Nistler verstärkt um das Jugendkonzept kümmert, das bereits erste Erfolge zeigt. Hanslmaier: „Zusammen mit unserm Partnerverein TSV Obertaufkirchen haben wir mittlerweile 18 Trainer für 180 Nachwuchsspieler.

Das ist für unsere Marktgemeinde mit 3000 Einwohnern ganz ansehnlich und bedeutet eine immense Steigerung. Wahrscheinlich werden wir im Ausbildungsbereich nie ganz mit anderen Regionalliga-Vereinen mit ihren Leistungszentren mithalten können, aber wir haben einen ehrgeizigen Fünf-Jahres-Plan und hoffen darauf, dass wir in diesem Zeitrahmen den einen oder anderen Spieler fürs Regionalligateam rausbringen.“ Teil des Konzepts ist die Sanierung eines zweiten Trainingsplatzes, den der Verein für zehn Jahre mieten konnte, sowie der Bau eines Kunstrasenfeldes, das deutlich kleiner ausfallen wird als ursprünglich geplant, aber insbesondere den Nachwuchsspielern bessere Trainingsbedingen bieten wird.

MB

Quelle: rosenheim24.de

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