„Wir wissen um die außergewöhnliche Situation“

Zum 1. Januar: BFV erhöht Meldegebühren für die Vereine

Geldmünzen (Symbolbild)
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Geldmünzen (Symbolbild)

Bayern - Der BFV-Vorstand beschloss in einer Videokonferenz, dass die Meldegebühren im Jahr 2021 erhöht werden. Der Verband begründet dieser Schritt inflationsbedingt. „Gestiegene Kosten für Personal, Mieten, Energie oder Mobilität machen auch nicht vor dem Verband“, erklärt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher.

Der Amateurfußball ruht erneut aufgrund der Corona-Pandemie und hat sich im Freistaat bereits in allen Ligen in die Winterpause verabschiedet. Der Bayerische Fußball-Verband gab nun bekannt, dass die Gebühren sich zum 1. Januar 2021 erhöhen. Laut dem BFV müssten diese inflationsbedingt angepasst werden. Der Verband „orientiert sich dabei entsprechend seiner Statuten am Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes 2019, der sich im Vergleich zu 2018 um 1,4 Prozent erhöht hat.“


„Die Erhöhung ist kein Phänomen der aktuellen Krise“

Die Erhöhung wurde vom BFV-Vorstand in einer Videokonferenz einstimmig beschlossen. „Wir alle wissen um die aktuelle außergewöhnliche Situation, die Corona-Pandemie belastet alle. Die inflationsbedingte Gebührenerhöhung ist allerdings kein Phänomen der aktuellen Krise, sondern orientiert sich an der allgemeinen Preissteigerung – das ist auch unser Maßstab. Wie alle wissen, haben wir in 2020 pandemiebedingt keine Meldegebühr erhoben, was unsere Vereine in Summe um rund eine Million Euro entlastet“, sagt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher.


„Gestiegene Kosten machen vor niemandem Halt“

Für einen A-Klassisten beträgt die Meldegebühr damit künftig 161,03 Euro statt wie bisher 158,81 Euro. Für einen Spielerwechsel erhöhen sich die Gebühren im Jahr 2021 um 73 Cent, kostenlos bleiben weiterhin Pass-Neuaustellungen. „Gestiegene Kosten für Personal, Mieten, Energie oder Mobilität machen indes aber vor niemandem Halt, auch nicht vor dem Verband“, erklärt Faltenbacher. „Deshalb passen wir diese Kosten entsprechend an. Wie bisher gehen wir auch künftig sehr verantwortungsbewusst mit unseren finanziellen Mitteln um – und Geld fließt ausschließlich dann, wenn der Nutzen für die Amateurfußballbasis nachweislich gegeben ist. Genau deshalb haben wir 2017 auch die AG Finanzen ins Leben gerufen, über die interessierte Vereinsvertreter Einblicke in Einnahmen und Ausgaben bekommen und unmittelbar mitbestimmen können, in welche Bereiche der BFV investiert.“

ma

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