Vor allem für Kinder und Jugendliche

DOSB-Brief an Fraktionsvorsitzende: Sport „zeitnah wieder starten“

Fußball und Fußballschuhe (Symbolbild)
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Fußball und Fußballschuhe (Symbolbild)

Führende Aerosol-Forscher wiesen bereits darauf hin, dass das Ansteckungsrisiko im Freien für so gut wie ausgeschlossen ist. Nun fordert der DOSB von der Politik, dass der Sport, allen voran für Kinder und Jugendliche, wieder starten kann.

Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Olympische Sportbund hat in einem Brief an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD gefordert, dass der Sport mit Hilfe der bewährten Konzepte „zeitnah sicher und verantwortungsvoll wieder starten“ könne.

„Ein wertvoller Teil der Lösung“

Die Beratung des Infektionsschutzgesetzes solle dazu genutzt werden, vor allem Kindern und Jugendlichen das Sporttreiben im Freien zu ermöglichen. „Die Gesellschaft und insbesondere die Kinder und Jugendlichen müssen endlich aus der über ein Jahr anhaltenden Bewegungslosigkeit befreit werden“, schrieb DOSB-Präsident Alfons Hörmann laut einer Mitteilung am Freitag an die Politiker.

Unterstützung für diese Forderung des organisierten Sports sei aus der Wissenschaft gekommen. „Erst Anfang der Woche hatten führende Aerosol-Forscher in einem Offenen Brief auf das marginale Risiko von Infektionen unter Freiluftbedingungen hingewiesen“, hieß es. „In unseren Sportvereinen und einem unter klaren Regeln abgehaltenen Sportangebot liegt ein wertvoller Teil der Lösung bei der Bekämpfung der Pandemie“, erklärte Hörmann.

dpa

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