Schützenfest in Freising

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Binnen einer Woche hat der Fußball-Landesligist zum zweiten Mal eine heikle Auswärtsreise in den Münchner Norden absolviert, wobei es diesmal zum Duell in die Savoyer Au also gegen den SC Eintracht Freising ging. Wie in der Vorwoche, lieferten sich die „Anschöringer“ ein heißes Gefecht, wobei die Zuschauer nach dem taktisch auf hohem Niveau geprägten Spiel in Hallbergmoos, beim 3:3-Endergebnis in Freising voll auf ihre Kosten kamen. Eine zweimalige Führung brachten die Männer von der Ache gegen gewohnt robuste Freisinger nicht ins Ziel, was vor allem aufgrund der guten Chancen auf das 3:0 und den unnötigen Gegentoren leichtes Unbehagen hervorrief. Schlussendlich steht nach drei Spielen des knackigen Auftaktprogramms des SVK – nach Töging hatten beziehungsweise haben es die Kirchanschöringer mit Hallbergmoos, Freising und kommendes Wochenende Erlbach mit drei Teams aus den letztjährigen Top-Fünf zu tun – eine 1-1-1 Bilanz zu Buche steht.

In der Savoyer Au begann vor einer mageren Kulisse von 150 Zuschauern der Dienst für die Gäste mehr als nach Plan. Gerade mal sieben Minuten standen auf der Stadionuhr, da zog Manuel Omelanowsky in den „Sechzehner“ ein, ehe Freisings Kapitän Michael Schmid ein wenig zu forsch zu Werke ging und „Omo“ legte. Für den Anfangs der Woche noch erkrankten Sebastian Leitmeier die ideale Gelegenheit auf endgültige Rehabilitation: „Leiti“ legte sich die Kugel zurecht und ließ Jan Kapitz im Freisinger Kasten keine Chance – 1:0, Traumstart. Die Hausherren bis dato engagiert aber weitestgehend abgemeldet von einer erneut sehr stabil gegen den Ball arbeitenden „Anschöringer“ Mannschaft, die nach rund 20 Minuten sogar nachlegte: Patrick Mölzl stellte sein Können bei einem Freistoß aus rund 25 Metern unter Beweis, bei dem er die Kugel mit Zug über die Mauer zirkelte und in den Maschen versenkte – 2:0.

Und weiter ging die Partie im Sinne der Gäste, die erst rund zehn Minuten vor dem Pausenpfiff das erste Mal ins Wanken gerieten, als der Torschützenkönig der Vorsaison Benjamin Held entwischte und die Kugel über Dennis Kracker und auch dessen Tor setzte. Die Reaktion der Kirchanschöringer folgte postwendend, wobei man der folgenden Schlüsselszene am Ende etwas nach trauerte. Stephan Schmidhuber wurde schön freigespielt und steuerte aus bester Position auf den Kasten zu, bei seinem Abschluss hatte diesmal aber Jan Kapitz die Hände im Spiel und vereitelte die Riesenchance, mit der der SVK die Partie wohl entschieden hätte. Und es kam noch schlimmer, denn anstatt eines 3:0-Vorsprungs, reichte es nur mehr für eine 2:1-Führung zur Pause, da Manuel Haupt nach relativ überraschend zum 1:2-Anschlusstreffer kam.

Die zweite Halbzeit war ebenso wenig alt wie die erste, als es bereits wieder klingelte und das im Gehäuse vom abermals machtlosen SVK-Keeper Dennis Kracker, der wohl ebenso verärgert war über das Verhalten sein Vorderleute wie Spielertrainer Patrick Mölzl: „Da haben wir gepennt und individuelle Fehler gemacht!“, so der Mittelfeldmann, der zusehen musste, wie eine lang geschlagener Eckball quer geköpft wurde und Christian Haas am Ende als Nutznießer bereit stand und die Kugel zum Ausgleich über die Linie bugsierte (49). Die Partie an den Höhepunkten gemessen nun auf ihrem Zenit, denn abermals nur vier Minuten schlugen die „Anschöringer“ zurück und brachten sich abermals zur Führung. Besser als kurz vor der Halbzeit war es nun Stephan Schmidhuber, der die Gelb-Schwarzen wieder in Führung brachte.

Das sollte doch nun reichen, dachten sich wohl die vereinzelt mitgereisten SVK-Anhänger, doch sie sollten sich leider täuschen, denn wieder war es ein ruhender Ball, der erneut durch die unfreiwillige Unterstützung der Gäste seinen Weg ins Tor fand. Benjamin Held packte die Brechstange aus und brachte seinen Freistoß aus rund 30-Metern in der SVK-Hütte unter. In den Schlussminuten bot sich dann ein offener Schlagabtausch, wobei die jeweiligen Torjäger Sebastian Leitmeier und Benjamin Held ihre Farben zu drei Punkten hätten schießen können: „Leiti“ kam nach einer Flanke am Fünfer zum Abschluss, sein Volley rauschte aber Zentimeter über das Tor, während Held´s Flachschuss ans Aluminium klatschte. 3:3 hieß es am Ende, wobei sich beim SVK nun alles ums Derby am Freitag Abend gegen den SV Erlbach dreht.

Quelle: rosenheim24.de

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