„Chemie hat einfach nicht mehr gepasst“

„Störungen zwischen Mannschaft und Trainer“ - Ampfing trennt sich von Klaus Seidel

Klaus Seidel im Portrait
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Klaus Seidel ist seit Samstag nicht mehr Trainer beim TSV Ampfing.

Ampfing - Der TSV Ampfing und Trainer Klaus Seidel (54) gehen künftig getrennte Wege. Die Entscheidung hat der vom Abstieg bedrohte Landesligist am Samstag getroffen.

Ob bereits beim Auswärtsspiel am kommenden Samstag ein neuer Mann auf der Bank Platz nimmt, steht noch nicht fest. „Wir haben bereits Gespräche aufgenommen, aber noch ist nichts in trockenen Tüchern“, so Technischer Leiter Günther Sabinsky.


Seidel ist vor einem Jahr als Nachfolger von Aufstiegstrainer Jochen Reil nach Ampfing gekommen, schien dort auch schnell die Trendwende zu schaffen, im einzigen Spiel des Jahres Anfang März in Hallbergmoos gab es jedoch mit 0:5 eine deutliche Abfuhr für die Schweppermänner, die derzeit sieben Punkte Rückstand zum rettenden Ufer haben. Mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen fällt die Bilanz von Seidel durchwachsen aus – auch wenn man berücksichtigt, dass die Umstände schwierig waren.

„Natürlich ist der Zeitpunkt ungünstig“


„Wir haben einfach auch festgestellt, dass wir uns über die sportliche Ausrichtung und Entwicklung nicht mehr einig waren“, erklärt Sportlicher Leiter Adrian Malec. Dass dieser Prozess nicht von heute auf morgen ins Rollen gekommen ist, liegt auf der Hand. Sabinsky: „Natürlich ist der Zeitpunkt zum Ende der Vorbereitung ungünstig, aber wir mussten etwas unternehmen, weil wir nicht mehr geglaubt haben, dass wir mit Klaus den Klassenerhalt geschafft hätten.“ Schon seit der Amtsübernahme im September letzten Jahres hatte es immer mal atmosphärische Störungen zwischen Mannschaft und Trainer gegeben, die letzten Testspiel-Auftritte haben dann gezeigt, dass die Chemie einfach nicht mehr gepasst hat.

Pressemitteilung TSV Ampfing (MB)

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