SV Türkgücü Ataspor München - SV Erlbach 1:0

Erlbachs harter Kampf in München wird nicht belohnt

+

München - Sehr achtbar aus der Affäre gezogen hat sich der SV Erlbach beim Gastspiel beim SV Türkgücü-Ataspor München. Dennoch profitierte das Team von Trainer Jens Kern nicht vom starken Auftritt in der Fremde, mit 0:1 ging die Partie verloren.

Erstmals seit seiner Kreuzbandverletzung am ersten Spieltag beim TV Aiglsbach stand Simon Salzinger wieder in der Startelf der Erlbacher und konnte über 90 Minuten problemlos mithalten.

Der Tabellenführer hatte von einer ordentlichen Kulisse von mehr als 300 Zuschauern im ersten Durchgang zwar die größeren Spielanteile, die besseren Möglichkeiten hatte der SV Erlbach. Dabei begann die Partie alles andere als optimal für die Holzland-Elf, schon nach 14 Minuten musste Mittelfeldspieler Christoph Riedl mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden, für ihn kam Emanuel Spielbauer. In der 16. Minute gab es einen ersten schönen Angriff durch die Mitte, Sebastian Hager bekam den Ball von Marc Bruche zugespielt und zog aus gut 18 Metern ab. Der Schuss ging knapp über das Tor. Auch der nächste gute Angriff wurde über die Mitte eingeleitet, dieses Mal bediente Thomas Deißenböck Hager. Dieser spielte seinen Gegenspieler aus und konnte alleine auf Torhüter Issa Ndiaye zugehen, seinen Flachschuss klärte der Keeper aber souverän. Die beste Gelegenheit für den Tabellenführer hatte Spielmacher Yasmin Yilmaz. Der ehemalige Spieler der SpVgg Unterhaching wurde über die linke Seite bedient, sein Torschuss war aber zu ungefährlich (42.).

In der 51. Minute wurde der Ex-Burghauser Marcel Ebeling bei einem Angriff über links ideal frei gespielt und konnte den Ball an Torhüter Klaus Malec vorbei zur 1:0 Führung schlenzen. Dieses frühe Gegentor spielte den Hausherren in die Karte, man spielte nun sehr routiniert und souverän und ließ Ball und Gegner laufen. Der SVE hatte nun deutlich mehr von der Partie und ein optisches Übergewicht, die starken Individualisten auf Seiten der Münchner verhinderten aber ein ums andere Mal die Abschlüsse, so dass keine wirklich gefährlichen Aktionen mehr zustande kamen.

Kurz vor Spielende war ein Schuss des eingewechselten Jerome Faye, der ganz knapp am linken Pfosten vorbei schrammte, so auch die einzig wirklich nennenswerte Torchance nach der Führung. "In der zweiten Halbzeit haben wir klar das Spiel klar bestimmt, durch die große kämpferische Leistung wäre eine Punkteteilung durchaus verdient gewesen", meinte Erlbachs sportlicher Leiter Ralf Peiß nach Abpfiff. "Dafür muss man aber auch Tore schießen".

So gab es für den SV Erlbach die zweite Niederlage im Frühjahr 2018, das Team ist damit noch immer nicht endgültig gerettet vor dem Abstieg.

Pressemitteilung SV Erlbach

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Landesliga Südost

Auch interessant

Kommentare