PM: SV Erlbach - Eintracht Karlsfeld

Erlbach darf nach Sieg gegen Karlsfeld wohl den Klassenerhalt feiern

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Erlbach - Die ominöse 40-Punkte-Marke konnte der SV Erlbach mit einem 3:1 Sieg gegen den TSV Eintracht Karlsfeld am Sonntagnachmittag überspringen. Das Holzlandteam hat nun 42 Punkte und sich damit sämtlicher theoretischer Sorgen um den Klassenerhalt wohl entledigt.

Durch die Rückkehr des spielenden Co-Trainer Bernd Eimannsberger hatte Trainer Jens Kern neue Optionen bei der Aufstellung und wählte ein offensives 4-3-3 System mit Johannes Maier, Alexander Randlinger und Sebastian Hager im Sturm. Angetrieben durch Rückkehrer Eimannsberger legten die Hausherren auch sehr schwungvoll los und kamen zu einigen Halbchancen. Nach einem Eckball in der 25. Minute wurde der Kopfball von Maier abgewehrt, der Ball kam über Umwege erneut zum Stürmer, der beim Abschluss regelwidrig behindert wurde. Die Folge war ein Strafstoß, den Kapitän Harald Bonimeier ganz trocken zum 1:0 verwandelte (28.). Der Jubel im Raiffeisen-Sportpark währte nicht lange, im direkten Gegenstoß kam die Eintracht zu einer Ecke. Fabio Palermo übersprang dabei am Eck des Fünfmeterraums den Torschützen Bonimeier und nickte zum 1:1 ein (29.). Der schnelle Ausgleich gab Karlsfeld auftrieb, das Team von Trainer Jochen Jaschke dominierte fortan und setzte Erlbach zeitweise am eigenen Strafraum fest.

Hager und Maier entscheiden das Spiel

Die zweite Halbzeit begann mit einer guten Chance für Andre Gasteiger, die vom SVE-Keeper Jakob Leibel stark pariert wurde (47.). Das Tor erzielten dann die Gastgeber und es war ein Treffer der Extraklasse. Simon Salzinger bediente Eimannsberger, der die Kugel fantastisch auf Hager chipte. Vom Stürmer wurde der Ball dann quasi ins Tor gestreichelt, Keeper Dominik Krüger konnte nur hilflos hinterher schauen (58.). Doch wieder hätte die Eintracht fast im Gegenzug den Ausgleich erzielt, Gasteiger tauchte nach einem Solo vor Leibel auf, der erneut stark reagierte (59.). Mit dem 3:1, eingeleitet durch die Balleroberung des eingewechselten Sebastian Adam, war der SVE dann auf der Siegerstraße. Adam spielte auf Hager, der von der Grundlinie ganz überlegt auf den mitgelaufenen Maier spielte. Der Stürmer nagelte das Spielgerät unter die Latte (62.).

Regman fliegt mit Rot vom Platz

Im weiteren Spielverlauf sicherte Erlbach das Ergebnis, die Eintracht mühte sich, schien sich aber zunehmend mit der Niederlage abzufinden. Maier bediente Adam, der an Krüger scheiterte (70.), Palermo schoss bei der letzten Gelegenheit deutlich über das Tor (76.). Einzig eine völlig überflüssige rote Karte für Lukas Regman sorgte noch für Aufregung. Der Defensivmann fuhr Adam an der Auslinie in der Nachspielzeit ohne Not von hinten in die Beine, Schiedsrichter Michael Krug, der den weiten Weg aus dem fränkischen Estenfeld auf sich genommen hatte, zeigte die rote Karte (92.).

Der Blick geht nun nach Hallbergmoos

„Wir haben heute gut verteidigt und vorne die Chancen gut verwertet“ zeigte sich Jens Kern zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Erlbach hat die Tore geschossen, die wir nicht gemacht haben – da waren sie cleverer als wir“ meinte auch sein Gegenüber Jochen Jaschke und führte weiter aus „wir haben die Chancen zum 2:1 und dann zum 2:2 verpasst“. Angesprochen auf das Saisonziel meinte der Coach des Aufsteigers schmunzelnd: „Ein paar Punkte müssen wir noch holen und am Ende vor dem ASV Dachau stehen. Das ist unser Ziel“. Erlbach-Trainer Kern dachte hier schon an das Spiel gegen den VfB Hallbergmoos am Mittwoch (18 Uhr in Erlbach): „Am Dienstag im Training muss man schauen wer fit ist und wie die Aufstellung aussehen könnte. Drei Punkte gegen Hallbergmoos sind absolut drin“.

Pressemitteilung SV Erlbach

Quelle: rosenheim24.de

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