SB Chiemgau Traunstein - TSV Ampfing

Traunstein feiert Derbysieg gegen zehn Ampfinger

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Mussten mit leeren Taschen die Heimreise antreten: Kapitän Waldemar Miller und seine Ampfinger Mitspieler.
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Ampfing - Der TSV Ampfing hat eine unnötige 1:3-Niederlage beim SB Chiemgau Traunstein kassiert. Knackpunkte waren am Freitagabend die Ampelkarte gegen den Ampfinger Simon Kürbs und ein Handelfmeter in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, der zum Führungstreffer für die Hausherren führte.

Die Schweppermänner, bei denen Kürbs, Mateo Cacic, Nadil Buljubasic und Daniel Toma im Vergleich zum Sieg gegen Waldkirchen neu in der Startelf auftauchten, begannen ordentlich, ließen nicht viel zu, konnten selber aber auch keinen Druck aufbauen. Erste Torschüsse durch Maximilian Vogl, Goran Divkovic und Telat Ünal waren für Ampfings Keeper Dominik Süßmaier keine Herausforderung, aber auch der Versuch von Buljubasic brachte Traunsteins Keeper Marko Kao nicht in Bedrängnis. Nach einem Foulspiel sah Kürbs in der 26. Minute Gelb, wurde dann von Schiedsrichter Hendrik Hufnagel nach einem weiteren Foul ermahnt, ehe der Referee nach dem dritten Foul Gelb-Rot zückte. „Das war schon ein wenig naiv, aber er ist auch noch jung und lernt hoffentlich aus diesem Fehler“, so Ampfings Sportlicher Leiter, der mit dem Elfmeterpfiff von Hufnagel in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs nicht einverstanden war: „Unser Spieler wurde angeschossen, das war für mich kein Handspiel.“ Vogl war’s egal, er trat vom Punkt an gegen Süßmaier an und verwandelte zur Traunsteiner Führung.

Galler sorgt für die Vorentscheidung

Der nächste Tiefschlag folgte nur drei Minuten nach Wiederbeginn mit dem zweiten Treffer der Gastgeber durch Julian Galler, doch Ampfing steckte nicht auf. „Wir waren für meine Begriffe in der zweiten Halbzeit mit einem Mann stärker als vor der Pause“, so Malec, der in der 52. Minute den Anschlusstreffer sah: Wahid Alemi spritzte in einen Freistoß von Anel Salibasic und spitzelte die Kugel an Kao vorbei in die Maschen.

Mit zunehmender Spielzeit entblößten die Gäste die Abwehr, Traunstein konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Malec: „Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Traunsteiner aus dem Spiel ein Tor schießen würden. Es war ein paar Mal brenzlig, als sie sich über den Flügel durchsetzen konnten, aber ernsthaft in Gefahr sind wir nicht geraten.“ In der Nachspielzeit stürmten die Ampfinger dann mit Mann und Maus, auch Keeper Süßmaier war im gegnerischen Strafraum und fast wäre Alemi der Ausgleich gelungen. Doch Traunstein fing den Versuch ab und den Konter verwandelte Yannick Beyouma Beyouma ins leere Tor.

Ampfing bleibt nach dieser Niederlage auf Rang 16 und hat aktuell vier Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Nächster Gegner ist am Freitag der derzeit etwas schwächelnde SE Freising, da gilt es nun wieder zu punkten.

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dg/TSV Ampfing

Quelle: rosenheim24.de

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