SB DJK Rosenheim - SV Erlbach 0:0

SB Rosenheim und SV Erlbach teilen die Punkte

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Die Erlbacher waren mehr am Ball, konnten dies aber nicht gewinnbringend umsetzen. Hier Leon Schwarzmeier verfolgt von SBR-Urgestein und Mittelfeldmotor Christoph Börtschök(r.).

Rosenheim – Der SB Rosenheim von Trainer Klaus Seidel und der mittlerweile von Jens Kern gecoachte SV Erlbach lieferten sich einen Fight über neunzig Minuten, welcher letztlich keinen Sieger hervorbrachte. Zwar wurde so gut wie jeder Grashalm am Sportbund-Campus leidenschaftlich und durchwegs fair umkämpft – vor den Toren aber tat sich vor allem nach dem Seitenwechsel wenig. Der SBR begann forsch – musste dann jedoch abreißen lassen. Der SVE konnte über die ganze Strecke gesehen leichte Vorteil für sich in Anspruch nehmen – welche allerdings nicht ausreichten um das Match zu gewinnen. Am Ende nahmen beide Teams auch ohne Treffer mit, was sie bekommen konnten.

Aufgrund der Tabellenkonstellation ging es in diesem spielkreisinternen Duell zwischen den grünen Rosenheimern und dem SV Erlbach doch um Einiges. Den gastgebenden Tabellenneunten und den Dreizehnten des Tabelaus trennten nur drei schmale Zähler – und beide Equipen wollten natürlich möglichst vermeiden in Richtung der Abstiegs-Relegationsplätze abzurutschen.


Dafür begann das Spiel gleich relativ flott. Nachdem sich beide Mannschaften kurz taxierten hatten, hielten sie die Abtastphase relativ kurz – und versuchten beide ihrem eigenen Spiel Geltung zu verschaffen. Zunächst gelang dem Sportbund besser, der immer wieder aktiv wurde und versuchte das Spiel nach vorne anzukurbeln. Besonders viel Konkretes kam dabei zwar nicht heraus – aber doch eine sichtbare Feldüberlegenheit. Der Beginn der Einheimischen sah ansehnlich aus - und engagiert. Nur das letzte Anspiel, die zündenden Idee fehlte.

SBR-Urgestein Börtschök hämmert Freistoß ans Lattenkreuz!

Ebenfalls nur Zentimeter fehlten zur frühen Führung des SB Rosenheim: Nach einem Handspiel etwa zwanzig Meter vor dem Gehäuse der Erlbacher knallte SBR-Kapitän und Urgestein Christoph Börtschök, der vor der Partie für 25 Jahre im grünen Trikot ausgezeichnet wurde, den fälligen Freistoß aus Nähe des linken Strafraumecks krachend ans linke Lattenkreuz (15.)! Das Gebälk zitterte – fast die Führung für den Sportbund!


Service:

Beide Teams waren im Anschluss immer wieder auch darum bemüht, den Ball in den eigenen Reihen zu behalten, um so den Gegner kontrollieren zu können. Auch versuchten beide durchaus Fußball zu spielen, wenn sie im Besitz des Spielgerätes waren. Heraus kam ein unter dem Strich weitestgehend ausgeglichenes Match – in der Offensive wirkten allerdings vorerst nur die Gastgeber gefährlich. Auch wenn die großen Tormöglichkeiten ausblieben.

Zwei riesen Chancen für Erlbach - aber kein Tor!

In der 24. Minute änderte sich das schlagartig. Die Gäste aus Erlbach, bis dahin vornehmlich damit beschäftigt hinten möglichst wenig zuzulassen und sich herauszuspielen, kamen fast wie aus dem Nichts zu einer Mega-Chance: Ohne dass sich dies vorher groß abgezeichnet hätte, kombinierten sie sich klasse mittels einer sehenswerten Passstaffette über halbrechts durch – und schon war der SBR ausgespielt. Kurz vor der rechten Grundlinie legte Erlbachs Sebastian Hager überlegt quer – doch sein Teamkollege Timm Schwedes vergab zentral am Fünfer die Einschussmöglichkeit und schoss einen der beiden kurz vor der Linie postierten Rosenheimer Verteidiger an.

Nur wenig später war der Sportbund erneut mit dem Glück im Bunde: Aus dem rechten Halbfeld der Gäste fasste sich deren Mittelfeldmotor Thomas Deißenböck ein Herz und zog satt ab. Nico Merz im Kasten des SBR wäre geschlagen gewesen, doch der Ball donnerte knapp neben dem linken Winkel an die Querlatte (28.)!

Wirkungstreffer verändern die Statik der Partie

Diese beiden hochgefährlichen Szenen und Fast-Tore zeigten Wirkung und veränderten das Geschehen auf dem Rasen des Josef-März-Stadions doch deutlich. Der SB Rosenheim war vom drohenden Rückstand sichtlich beeindruckt, zog sich zurück, agierte nach vorne nicht mehr wirklich mutig – und überließ die Spielanteil nun mehr und mehr den Gästen, welche dies dankbar annahmen. Die Holzländer emanzipierten sich jetzt immer mehr – rissen die Kontrolle der Partie an sich und verlagerten das Match auch zunehmend in die Spielfeldhälfte der Hausherren. Die Initiative in diesem Spiel hatte die Seiten gewechselt.

SB Rosenheim - SV Erlbach

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SB DJK Rosenheim - SV Erlbach © Beinschuss
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Die Rosenheimer, jetzt in einer passiveren Rolle, sahen sich mit vermehrten Offensivbemühungen ihrer Gäste konfrontiert. Einige Male ließen sie diesen dabei zu viel Platz – und einmal wurde dies noch vor der Pause richtig gefährlich: Der SVE konnte relativ unbedrängt von rechts hereinflanken, in der Mitte verpasste erst ein Angreifer – doch hinter ihm kam im linken Sechzehner Paul Angermeier ans Leder. Der visierte das linke Kreuzeck an – doch SBR-Keeper Merz parierte glänzend (40.).

Sonst passierte nichts mehr weiter Erwähnenswertes – und nach intensiven und unterhaltsamen 45 Minuten ging es mit einer Nullnummer der besseren Sorte in die Kabinen. Der Sportbund hatte forsch und gut begonnen – dann allerdings einen Bruch in seinem Spiel hinnehmen müssen. Die Erlbacher brauchten etwas, bis sie sich von den Vorstößen der Heimelf wirklich freimachen konnten – nahmen dann aber zunehmend das Heft des Handelns in die Hand.

Zähere zweite Halbzeit - Abnutzungskampf ohne große Höhepunkte

Daran sollte sich auch in einer zweiten Halbzeit, die schleppender verlief und im Gegensatz zum ersten Durchgang zäher anzusehen war, nichts mehr Grundsätzliches ändern. Erlbach blieb letzten Endes über etwas mehr als eine Stunde dieser Begegnung optisch überlegen, agierte mehr – konnte sich aber faktisch auch nicht zwingend durchsetzen.

Der Sportbund aus Rosenheim fand den Elan der ersten zwanzig Minuten nicht wieder – und blieb auf der Suche nach dem verlorenen Faden eher erfolglos. Nichts desto trotz hätten die Hausherren auch in Hälfte Zwei zunächst in Führung gehen können – auch wenn dies eher zufällig zustande gekommen wäre: Allzu viel fehlte gleich mehrmals nicht, als sich aus einem Gewühl am Fünfmeterraum der Erlbacher heraus eine Dreifachchance für den SBR ergab. Doch SVE-Torhüter Klaus Malec, seine Verteidiger und ein wenig Fügung verhinderten mit vereinten Kräften Schlimmeres (54.).

Nach vorne ging ansonsten kaum etwas beim Sportbund, dessen Offensivkräfte nicht wirklich zur Geltung kamen, zu selten in den richtigen Räumen anspielbar waren – und einfach auch zu oft das Leder verloren. In der Defensive machten es die größtenteils in der Passivität verharrenden Rosenheimer aber meist recht ordentlich. So ließen sie den Gästen zwar viel den Ball und auch weiterhin die Mehrzahl der Spielanteile - aber kaum etwas zu.

SVE dominiert das Feld - kann aber kein Kapital daraus schlagen

Nach etwa einer gespielten Stunde machte Erlbachs Hager mit einer feinen Einzelleistung auf sich aufmerksam und prüfte Rosenheims Schlussmann Merz: Er ging im rechten Halbfeld ins Dribbling und zog etwa von der SR-Grenze stramm ab – doch der Keeper war auf dem Posten und konnte abwehren (61.).

In der letzten halben Stunde wurde der beschriebene Zustand größtenteils konserviert. Der SV Erlbach wirkte wie das überlegene Team – der Sportbund aber auch nicht wie ein solches, welches in größere Probleme geriet. Vor den beiden Toren tat sich kaum noch etwas. Wenn dann waren es einige wenige Chancen und Halbchancen für den SVE – die allerdings allesamt nichts einbrachten.

Ein Remis das für beide Seiten in Ordnung geht

Somit blieb es auch nach 90 umkämpften Minuten, in denen beide Parteien sich beackert und physisch herausgefordert hatten, bei einem letztlich gerechten 0:0 Unentschieden. Ein Remis mit dem beide Seiten angesichts einer noch lange andauernden Saison erst einmal zufrieden zu sein schienen – und um das beide gekämpft und sich gegenseitig herausgefordert hatten.

Mehr war an diesem Tage letztlich für keine von beiden Mannschaften drin. Das Unentschieden geht daher für beide absolut in Ordnung. Der Sportbund hatte nach mehreren guten Partien und Siegen einmal wieder ein eher durchschnittliches Match abgeliefert – der SVE einen Auswärtspunkt eingefahren, der darüber hinwegtröstete, dass die Holzländer das Spiel mit zielstrebiger ausgespielten Angriffen auch hätten für sich entscheiden können.

Quelle: rosenheim24.de




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