SE Freising - SB DJK Rosenheim 2:1

Freising nicht zu stoppen - SBR verliert in der Domstadt

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Mussten trotz kämpferischer Partie ohne Überraschung beim Tabellenführer die Heimreise antreten - Simon Baumgartner und Torhüter Nico Merz vom SB Rosenheim.

Freising - Der SE Freising marschiert, ist auch am Freitagabend nicht zu stoppen und bezwingt den sich teuer verkaufenden SB DJK Rosenheim. Der Sieg des Spitzenreiters stand zwar zeitweilig auf wackligen Beinen, war aber letztlich verdient - auch wenn eine kampfstarke Rosenheimer Mannschaft tapfer dagegen hielt.

In der ersten Halbzeit war es lange eine recht ausgeglichenes Spiel, zwingende Torchancen gab es auf beiden Seiten nicht. Die grünen Rosenheimer, die zuletzt fünf Spiele hintereinander nicht mehr verloren hatten, zeigten sich aggressiv in den Zweikämpfen und machten es dem SEF schwer.


Sportbund macht Favorit Freising zu schaffen

Die vielleicht beste Chance hatten die Gäste in der elften Minute als Torhüter Stefan Wachenheim nach einigen Querschlägern in der Abwehr Mühe hatte, seinen Kasten sauber zu halten. Die favorisierten Freisinger wirkten in dieser Phase etwas unsicher in der Abwehr, spielten nicht wirklich gut nach vorne und leisteten sich viele Abspielfehler.

Doch ab etwa der 35. Minute übernahm der SE Freising das Geschehen und kam auch zu Chancen - die beste davon vergab James Joseph, dem ohne den an den Zähnen operierten Andreas Hohlenburger und dem kranken Pascal Preller lange die nötige Unterstützung zu fehlen schien.


Müde Rosenheimer - Schwächephase wird bestraft

Nach dem Wechsel hatte man zunächst den Eindruck, als ginge den Gästen angesichts ihres starken Laufpensums in der ersten Halbzeit langsam die Luft aus. Burak Özdemir, der ein gutes Spiel machte, bediente in der 60. Minute Joseph, der lief allein auf SBR-Torhüter Nico Merz zu und schoss ihn an. Das hätten eigentlich die Führung sein müssen.

Service:

Fünf Minuten später leisteten sich der Sportbund einen Ballverlust, der für den verletzten Florian Schmuckermeier eingewechselte Philipp Urban eroberte das Leder - und legte es auf Joseph. Der lief schon wieder allein auf Merz zu - und traf diesmal auch. Ein Schlenzer ins lange Eck brachte die umjubelte Führung für den Spitzenreiter.

SBR nah am Ausgleich - K.O. erst in der Nachspielzeit

Dann kam die stärkste Phase der Rosenheimer. Teilweise begünstigt durch unerklärliche Abspielfehler der Freisinger tauchten sie immer wieder gefährlich im Strafraum auf und erspielten sich Chance um Chance. Doch Wachenheim im Tor zeigte sich als wahrer Teufelskerl und verhinderte einen Gegentreffer.

„Natürlich hätten wir da den Ausgleich kriegen können“, gestand Trainer Alex Plabst später ein. Die Schlussviertelstunde gehörte dann wieder dem SEF, das zweite Tor wollte aber lange nicht fallen. Erst in der Nachspielzeit waren die Freisinger noch einmal erfolgreich. Özdemir und Joseph spielten Doppelpass - und Özdemir war es dann, der den Ball gekonnt ins lange Eck hob.

Freising weiter Tabellenprimus - Sportbund muss Verfolger fürchten

Die formidablen Freisinger stehen damit weiter ungeschlagen an der Spitze der Landesliga Südost - der Sportbund rangiert vorerst auf Platz Neun, kann aber im Laufe des Wochenendes von fünf Teams ein- oder überholt werden.

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Pressemitteilung SE Freising / cs

Quelle: rosenheim24.de



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