Haas-Doppelpack bringt Wasserburg den Sieg gegen Favoriten

Wahnsinn! Wasserburg bezwingt auch Titel-Kandidaten Deisenhofen

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Der TSV Wasserburg um Kapitän Dominik Haas, der doppelt traf, durfte auch gegen den FC Deisenhofen jubeln.

Wasserburg - Im zweiten Teil der englischen Woche gelang den Wasserburger Löwen am Mittwochabend ein nicht zu erwartender 2:0-Sieg gegen favorisierte Deisenhofener. Genau drei Minuten waren gespielt, als Löwen-Coach Leo Haas auf der Trainerbank Platz nehmen konnte. Direkt aus Hennef von der Trainerausbildung kommend, dürfte ihn das, was er dann von seiner Mannschaft zu sehen bekam, hoch erfreut haben.

Niki Wiedmann hatte das Team erneut vorbereitet und hervorragend eingestellt. Jeder Wasserburger Spieler kämpfte über 90 Minuten um jeden Ball und konnte damit dem spielerisch überlegenen FC Deisenhofen zunehmend mehr den Schneid abkaufen.

In der zehnten Minute lagen für die Wasserburger Löwen Freud und Leid eng beieinander. Zuerst verletzte sich Hannes Hain ohne gegnerische Einwirkung bei einem kurzen Sprint am Oberschenkel und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Lucas Knauer in die Partie. Nur kurz danach fiel aber schon das 1:0. Nach bewährtem Muster erzielte Dominik Haas per Kopfball nach einer Ecke seines Bruders Matthias die Führung. 

Haas auf Haas zur Führung - Dominik Haas erhöht per Traumtor

Neun Minuten später dann ein unglaubliches Tor. Nachdem in der fünften Minute eine fast identische Situation nicht zum Erfolg geführt hatte, traf Kapitän Dominik Haas mit einem Wahnsinnsschuss aus über 40 Meter vom Mittelkreis über den weit vor seinem Tor stehenden Keeper Matthias Fichtner zum viel umjubelten 2:0. Deisenhofen erhöhte danach kontinuierlich den Druck, aber die Wasserburger Defensive stand, wie schon in Pfarrkirchen, glänzend. 

Albert Schaberl im Kopfballduell.

Was trotzdem auf’s Tor kam, wurde von Georg Haas, der eine klasse Partie ablieferte, abgewehrt. So zum Beispiel direkt vor der Halbzeitpause, als er einen platzierten Freistoß von Andreas Markmüller aus der unteren rechten Torecke fischte. Die zweite Halbzeit stand dann weiterhin ganz im Zeichen Deisenhofener Angriffsbemühungen, die aber letztlich nicht von Erfolg gekrönt wurden. 

Deisenhofen drückt - Kein Durchkommen durch Löwen-Abwehr

Auch Wasserburg hatte, vor allem in der Schlussphase noch gute Konterchancen. Zum einen traf der für Domi Haas eingewechselte Robin Ungerath nur den Pfosten, zum anderen konnte Jean-Philippe Stephan nach feinem Zuspiel von Hamit Sengül den Ball nicht am Torwart vorbeibringen. Letztendlich war somit der Sieg durch eine starke kämpferische Mannschaftsleistung gegen eine nicht enttäuschende Deisenhofener Mannschaft verdient.

TSV 1880 Wasserburg: Georg Haas, Höhensteiger, Pointvogel, Scheitzeneder (ab 90. Sengül), Dominik Haas (ab 80. Ungerath), Stephan, Schaberl, Hain (ab 10. Knauer), Matthias Haas, Lindner, Costanzo

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ms

Quelle: rosenheim24.de

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