Keine Tore: Leeres "Osternest" in Kirchanschöring

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Ein leeres Osternest in sportlicher Hinsicht haben die 414 Zuschauer am Samstag bei der Partie in der Fußball-Landesliga Südost zwischen dem SV KIrchanschöring und dem TuS Pfarrkirchen hinnehmen müssen, denn beim 0:0 „war chancenmäßig leider wenig bis gar nichts geboten“, so SVK-Akteur Flo Hofmann. Den Pfarrkirchnern soll´s recht sein, denn sie konnten anhand ihrer Spielweise sichtlich gut mit dem Punkt leben, so legten die Niederbayern den Fokus auf eine zahlreich bestückte Verteidigung, um über den gefährlichsten Angreifer Thomas Eder immer wieder Nadelstiche zu setzen. Ein Mal wäre dies fast gelungen, als Eder entwischte, sich die Kugel an Keeper Dennis Kracker vorbei spitzelte und den Kontakt mit dem Schlussmann suchte. Dieser Kontakt sorgte im Anschluss für Diskussionen, da sich das TuS-Lager einen Elfmeterpfiff des Unparteiischen Sebastian Aichner gewünscht hätte, dieser aber ausblieb. Eine strittige Entscheidung, klassisch der Marke: Kann man geben, muss man nicht. So ging es weiter im gewohnten Bild. Kirchanschöring hatte den Ball und versuchte eine kompakte acht bis neun Mann starke Defensive der Gäste zu bespielen.

Chancen hatten dabei Seltenheitswert und auch wenn der quirlige Alois Straßer oder der wuchtige Christian Heinrich immer wieder mal in den Rücken der Abwehr gelangten, stand die Niederbayern-Festung sattelfest. „Das Spiel ist relativ schnell auf den Punkt gebracht. Pfarrkirchens Plan ist optimal aufgegangen, wir haben sie bespielt aber wenig Zwingendes zu Stande gebracht. Die Szene kurz vor Schluss war unsere beste Gelegenheit. Schlussendlich war´s aber kein Highlight für die Zuschauer – leider. Wir haben´s nicht geschafft Pfarrkirchen zu knacken, die in der zweiten Halbzeit eigentlich nichts mehr nach vorne zu melden hatten. So war´s am Ende ein typisches 0:0-Spiel“, so Florian Hofmann weiter, der sich mit seinen Teamkollegen sicher mehr erhofft hatte nach den erfolgreichen letzten Wochen. Doch es sollte nicht sein an diesem Tag. Der Beweis in der 85. Spielminute, die von Hofmann angesprochene Szene: Der eingewechselte wieder genesene Manuel Omelanowsky setzte sich energisch über Außen durch, drang in die Gefahrenzone, wo er Alois Straßer am kurzen Pfosten bediente. Der legte sich das Leder mit dem ersten Kontakt an TuS-Keeper Markus Aigner vorbei, stand aber mit dem Rücken zum Tor, sodass er noch ein Mal ablegen musste auf Sebastian Leitmeier, der aus acht Metern ein so gut wie sicheres Tor auf dem Schlappen hatte, als „Leiti“ nach seinem Schuss die Arme bereits zum Jubeln bereit hatte, kratzte ein herangerauschter TuS-Verteidiger den Ball von der Linie.

„Wir rätseln bis heute noch von wo aus der angeflogen kam, den hatte keiner mehr auf der Rechnung“, beschrieb Hofmann die letzte und eine der einzigen spektakulären Szenen an diesem Fußball-Nachmittag. Besonders ärgerlich für den SVK war vor allem, dass man vor einem tollen Publikum von über 400 Zusehern nicht den gewünschten Erfolg liefern konnte. Das werden die „Anschöringer“ aber unbedingt ändern wollen, wenn es bereits nächsten Samstag erneut ein Heimspiel im Stadion an der Laufener Straße zu sehen gibt. Dann geht es gegen den VfB Hallbergmoos. (bt)

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Landesliga Südost

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare