SV Türkgücü-Ataspor - SV Erlbach 4:1

Erlbach bei Türkgücü klar unterlegen

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Nichts zu machen war für Johannes Maier und seinen SV Erlbach (rot) im Auswärtsspiel beim SV Türkgücü-Ataspor München.

München - Die Kicker des SV Erlbach hatten sich sicher mehr erhofft von diesem Auswärtsspiel bei frühlingshaften Temperaturen. In der Vorwoche hatten sie daheim noch gegen den VfB Hallbergmoos gewonnen - diesmal bei Türkgücü-Ataspor in München hingegen gab es nichts zu holen. Jedenfalls keine Punkte. Vier Gegentreffer gaben die Münchner Türken der Elf des SVE schon mit auf die Heimreise ins Holzland. Es war eine klare Angelegenheit.

Zu Beginn der Partie war eine solch deutliche Abfuhr noch nicht unbedingt vorauszuahnen. Hätten Christoph Riedl oder Franz Holzner in der Anfangsviertelstunde ihre guten Möglichkeiten genutzt - wer weiß, vielleicht wäre es anders gekommen. So aber stand es weiter torlos in einem Match, das nach diesen fünfzehn Minuten verflachte, in dem die starken Gastgeber nicht sofort in den gewohnten Tritt kamen.


Doppelschlag bringt Türkgücü in die Erfolgsspur

Bis kurz vor Halbzeit zumindest: Denn da traf Türkgücüs Dennix Vatany mit einem Zauberfreistoß! Aus etwa zwanzig Metern schlenzte er die Kugel unhaltbar über die Mauer ins Kreuzeck (38.). Bitter für den SVE, so kurz vor der Pause noch einen Gegentreffer zu kasssieren. Noch bitterer allerdings, dass es nicht der einzige bleiben sollte - denn die nächste kalte Dusche für die Erlbacher folgte noch vor dem Seitenwechsel: Über die rechte Seite wurde Jerone Gonzalez Duran freigespielt, ging auf und davon, enteilte der Gästeabwehr - und schoss flach zum 2:0 für die Münchner ein (45.).

Service:

Das war natürlich extrem ernüchternd - und es ging mit Wiederanpfiff genau so weiter. Die Gäste aus dem Holzland hatten sich in der Kabine sicher noch einmal etwas vorgenommen, ihr Trainer Robert Berg ihnen Mut gemacht. Es dauerte keine drei Minuten bis das alles Makulatur war: Denn nach einem gravierenden Abstimmungsproblem in der Hintermannschaft der Erlbacher war es Unglücksrabe Peter Schreiner, der einen Ball von Gonzalez Duran zum 3:0 für die Hausherren ins eigene Netz lenkte (47.)!


Eigentor nach der Pause besiegelt Erlbachs Schicksal

Was für ein bezeichnender, was für ein rabenschwarzer Moment. Innerhalb von nur zehn Spielminuten hatte der SVE hier das Spiel weggegeben - und lag beinahe aussichtslos zurück. "Ab diesem Zeitpunkt war das Spiel eigentlich gelaufen für uns," resümierte Erlbachs Abteilungsleiter Ralf Peiß nach dem Abpfiff.

Denn die weiteren Treffer des Spiels waren allenfalls Randnotizen: Erst kam Türkgücü erneut durch Gonzalez Duran zu einem weiteren Torerfolg (72.), der noch klarer machte, was eigentlich bereits durch war - dann legte Johannes Maier doch noch einmal ansehnlich auf Simon Salzinger, der daraufhin den Ehrentreffer für die Erlbacher erzielte (86.).

Türkgücü über weite Phasen das bessere Team

"Wir müssen neidlos anerkennen, dass der Gegner heute über weite Phasen des Spiels besser war als wir. Am Anfang hat es eigentlich gar nicht so schlecht ausgesehen - aber dann ist es natürlich ganz anders gelaufen, als wir uns das vorgestellt haben.”, so ein selbstkritischer SVE-Trainer Robert Berg nach der Partie.

Was die Tabelle angeht, kommen die Holzländer einfach nicht recht vom Fleck: Sie liegen derzeit weiterhin auf Rang Zwölf, haben aber mit 26 Punkten nur zwei Zähler mehr als Eintracht Karlsfeld auf dem ersten Relegationsplatz. Das Plus der Erlbacher sind allerdings die zwei Spiele, die sie noch in der Hinterhand haben. Es gilt weiter kontinuierlich zu punkten - wenn man in nichts hineingeraten und auch nicht bis zum Ende schwitzen will.

Hartes Programm: erst Dachau, dann Deisenhofen

Leichter wird das nicht: Am nächsten Wochenende kommt der Tabellenfünfte ASV Dachau nach Erlbach (Sonntag, 15:00 Uhr) - eine Woche darauf muss man zum mit den Dachauern punktgleichen Vierten FC Deisenhofen (Samstag, 8.4., 15:00 Uhr).

Quelle: rosenheim24.de



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