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Gegen den Aufsteiger

„Haben nicht aufgegeben“: Ampfing mit Last-Minute-Punkt gegen Dachau

Trainer Rainer Elfinger verzweifelte phasenweise an der Seitenlinie.
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Trainer Rainer Elfinger verzweifelte phasenweise an der Seitenlinie.

Nichts ist geworden mit dem zweiten Saisonsieg für den TSV Ampfing in der Landesliga Südost: Die Schweppermänner mussten sich am Freitagabend mit einem 1:1 gegen Aufsteiger ASV Dachau zufriedengeben, wobei Urban Halozan der Ausgleichtreffer erst in der Nachspielzeit glückte.

Ampfing - „Eigentlich hätten wir das Spiel klar für uns entscheiden müssen. Wir hatten Chancen für zwei Spiele“, ärgerte sich Trainer Rainer Elfinger, der auf den erkrankten Mittelstürmer Valentino Gavric verzichten musste. Für ihn ackerte der fleißige Irfan Selimovic im Angriff, der jedoch kein Glück im Abschluss hatte.

Ampfing mit Chancenwucher

Die Schweppermänner begann konzentriert und hätten bereits nach wenigen Minuten mit 2:0 führen müssen, verstolperten aber die Chancen, ehe die Dachauer zum ersten Mal die Mittellinie überschritte und prompt trafen. Elfinger: „Da haben wir hinten nicht konsequent genug verteidigt.“ Nutznießer war Yazid Ouro-Akpo Adjai, der aus wenigen Metern einschieben durfte (8.). Trotz des Rückstandes spielten die Gastgeber weiter gut nach vorne, hatten auch ihre Möglichkeiten, unter anderem durch Mike Opara. Wenig später konnten die Dachauer die Kugel nach einem Gewühl gerade noch von der Linie schlagen. Je mehr Chancen jedoch ungenützt blieben, umso flattriger wurden die Hausherren. „Die letzten zehn Minuten vor der Pause waren echt schlecht, da sind wir nervös geworden, haben viele Fehlpässe gespielt und waren einfach zu ungeduldig“, analysierte der Ampfinger Coach.

Nach der Pause brachte Elfinger mit Namic Helic und Marcel Meingaßner frische Kräfte, der gewünschte Erfolg blieb aber zunächst aus, auch weil Schiedsrichter Florian Braunsperger Opara bei einem Alleingang zurückpfiff. Elfinger:„ Das war so eine gegenläufige Bewegung, Irfan stand im Abseits, aber Mike niemals. Als die rund 100 Zuschauer sich schon fast mit einer völlig überflüssigen Niederlage abgefunden hatten, gelang dem kurz zuvor eingewechselten Innenverteidiger Halozan in der 91. Minute mit einem trockenen Schuss aus zehn Metern doch noch der umjubelte Ausgleich. Und in der letzten Szene des Spiels marschierten drei Ampfinger gegen einen Dachauer aufs Tor der Gäste zu. „Da hat dann der Schiri mitten im Spielzug abgepfiffen, in so einem Spiel kommt dann einfach alles zusammen“, grämt sich Elfinger, der seiner Mannschaft im Abschlusskreis aber auf den Weg gegen konnte: „Wir haben nicht aufgegeben und immerhin noch den einen Punkt geholt. Das ist geil. Darauf müssen wir jetzt weiter aufbauen.“  

MB

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