SpVgg Landshut - SB DJK Rosenheim 2:0

Dezimierter SB Rosenheim in Landshut ohne Chance

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Kein Fortune hatten die enttäuschten Kicker des SB Rosenheim im Auswärtsspiel bei der SpVgg Landshut.

Landshut – Nichts zu holen gab es für einen glücklosen SB Rosenheim beim Auswärtsmatch in Landshut. Die heimische SpVgg hatte früh den Vorteil in Überzahl agieren zu können, nutzte dies noch im ersten Durchgang zu einem Doppelschlag – und fuhr am Ende, trotz vieler vergebener Chancen, die auch ein höheres Ergebnis ermöglicht hätten, einen ungefährdeten Heimsieg ein. Nico März, der Neue im SBR-Tor, konnte sich auszeichnen, indem er einen Elfmeter parierte.

Der Auftritt im Hammerbachstadion, nur wenige hundert Meter vom Gelände der Landshuter Hochzeit entfernt, wurde alles andere als ein Auswärtsfest für den Rosenheimer Sportbund. Das Spiel war eine einseitige Angelegenheit. Die favorisierte heimische „Spiele“ gewann verdient gegen das stark verjüngte und im Neuaufbau befindliche Team von SBR-Trainer Klaus Seidel.


Frühe Rote Karte wirft jungen Sportbund aus der Bahn

Dabei hatte im Aufeinandertreffen von SpVgg Landshut und SB Rosenheim aus Sicht der Gäste eigentlich noch relativ lange die Null gestanden. „Relativ lange“, weil die Rosenheimer sich früh dezimiert hatten – und damit ihre ursprünglich aufgestellte Verteidigung durcheinandergewürfelt wurde.

Fabian Seidel hatte den alleine davon stürmenden Landshuter Tobias Rewitzer per Notbremse gestoppt – und war dafür schon nach zwanzig Minuten vom Platz geflogen.


"Spiele"-Doppelschlag kurz vor der Halbzeitpause

Damit waren die Vorzeichen für den SBR natürlich schlagartig ungünstig – und die Gastgeber taten den Gästen nicht den Gefallen, dies nicht auszunutzen. Zwar tat sich die SpVgg noch eine ganze Zeit lang schwer, dann aber wurde der Rosenheimer Abwehrriegel doch noch vor der Halbzeit durchbrochen – und die „Spiele“ sorgte mit einem Doppelschlag durch ihre beiden Youngster Jonas Wieselsberger (40.) und Fabian Laubner (44.) für eine Vorentscheidung. Fast hätte es schon zuvor im Netz der Grünen geklingelt – doch Landshuts Christian Steffel hatte nur die Querlatte getroffen.

Service:

Der vom frühen Platzverweis und den beiden moralischen Wirkungstreffern kurz vor der Pause schwer getroffene Sportbund schaffte es nach dem Seitenwechsel nicht mehr, noch irgendetwas herbeizuführen, was das Schicksal noch einmal zu seinen Gunsten hätte wenden können. Das Rennen war zur Pause also bereits mehr oder weniger gelaufen.

Landshut verballert beste Möglichkeiten

Trotzdem schafften es die Sportbündler aber zumindest ohne weiteren Gegentreffer zu bleiben. Dies lag aber auch zu weiten Teilen an der Ineffizienz der Gastgeber, die im Gefühl des sicheren Sieges im Laufe des zweiten Durchgangs reihenweise beste Tormöglichkeiten vergaben.

Einmal landete der Ball noch im Gehäuse der Rosenheimer – doch der Kopfballtreffer von Landshuts Marcus Plomer fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung. Wenn eine Mannschaft viele Gelegenheiten auslässt, rächt sich das ja manchmal – und der Gegner kommt doch noch zurück.

Semmler vergibt, auch Brich fliegt, März hält

Dass dies nicht gelang, lag daran, dass die lange Zeit in Unterzahl spielenden SBR-Akteure ja auch gleich zwei Tore hätten aufholen müssen – und daran, dass Johannes Semmler in der 70. Minute freistehend an Landshuts Keeper Johannes Huber scheiterte. Es sollte die einzige nennenswerte Möglichkeit des Sportbunds bleiben.

Endgültig vorbei war es dann, als in der Schlussviertelstunde mit Dominik Brich auch noch ein weiterer Verteidiger der Rosenheimer vom Referee frühzeitig zum Duschen geschickt wurde – und der Sportbund folglich nur mehr mit neun Spielern auf dem Feld stand. Brich, der zu Beginn des Spiels bereits verwarnt worden war, hatte den Landshuter Plomer im Strafraum zu Fall gebracht (77.). Den fälligen Strafstoß trat SpVgg-Kicker Asllan Shalaj allerdings zu schwach – und der neue SBR-Torhüter Nico März konnte mit einer starken Parade abwehren.

Verdienter Heimsieg für Landshut

Dies war gleichzeitig der Höhepunkt des Auslassens von Torchancen der Landshuter, die regelmäßig verballerten – am Ende aber gegen Rosenheimer, die aufgrund der numerischen Unterlegenheit und zweier Gegentore in rascher Folge nur wenig entgegenzusetzen hatten, völlig verdient einen ungefährdeten Heimsieg davontrugen.

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Pressemitteilung SpVgg Landshut / cs

Quelle: rosenheim24.de



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