TuS Geretsried - SBC Traunstein 1:2

Chiemgauer Comeback: SBC dreht Partie in Geretsried!

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M. Böning

Geretsried - Was geht noch für den SBC? Mit einem Heimsieg zum Auftakt dürften die Traunsteiner mit Rückenwind in den Münchner Süden reisen - auch wenn die Liste derjenigen, die nicht dabei sein können, unter der Woche immer länger wurde:

Mit einem Sieg klopft der SBC nochmal an - und zwar so richtig! Doch beim TuS in Geretsried musste Jochen Reil unter anderem auf Max Bauer verzichten, der für sein Foul gegen Erlbach rot sah und zwei Spiele gesperrt wurde. Der Torschütze des Tages, Stefan Mauerkirchner, musste zudem verletzungsbedingt passen. Auch Abwehrspezialist Mayer stand am Samstagnachmittag nicht zur Verfügung.


Zeric von Anfang an

Service:

Reil musste also umstellen, zwei Stützen in der Defensive und der Stoßstürmer fehlten. Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um bei den defensivstarken Oberbayern zu bestehen. Faruk Zeric, Neuzugang bei den Chiemgauern, rutschte unter anderem gleich in die Starformation.


Es war eine schwierige Partie auf dem kleinen Kunstrasenplatz, Torraumszenen waren eher Mangelware am Samstagnachmittag - beide Teams kamen nicht wirklich in den Spielfluss, der nötig gewesen wäre.

Der Torjäger vom Dienst ist zur Stelle

Dass sich die neuformierte Traunsteiner Abwehrkette mit einem Mann besonders beschäftigen muss, dass dürfte Jochen Reil seinen Abwehrleuten mitgeteilt haben - aber Johann Latanski konnte dennoch seine ganze Klasse zeigen: Erst scheiterte der TuS-Offensivmann an Goalie Issa Ndiaye, im Nachschuss brachte Latanski die Pille dann im Tor unter - 1:0 (65.).

Geretsried daheim auf der Siegerstraße - das lässt sich der TuS nicht mehr nehmen! Eigentlich! Denn Traunstein lange nicht abgeschrieben, der Sportbund rackerte und glich aus: Ausgerechnet Faruk Zeric, der vom österreichischen Fünftligisten Wolkersdorf an die Traun kam, mit dem 1:1 sieben Minuten vor Ende der regulären Spielzeit.

Schlosser dreht's

Ein Punkt mit einer erneut ersatzgeschwächten Truppe in Geretsried. Hut ab! Doch Traunstein wollte mehr - und bekam mehr! Alexander Schlosser netzte in der 88. Spielminute ein, der Sportbund Chiemgau schafft das fast Unmögliche in den Schlussminuten - 1:2, es war der Endstand! Manchmal scheinen die Traunsteiner sogar "ersatzgestärkt". Auf jeden Fall ist die Mannschaft von Jochen Reil sowas von im Rennen um Platz zwei!

Quelle: rosenheim24.de



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