TSV Kastl - SV Erlbach 0:0

Remis im Derby zwischen Kastl und Erlbach

+
Bei bestem Wetter trennten sich der TSV Kastl (schwarz) und der SV Erlbach (rot) vor rund 500 Zuschauern mit einem Unentschieden. 

Kastl - In einem fast freundschaftlich ausgetragenen Derby trennten sich der TSV Kastl und der SV Erlbach mit einem Unentschieden. Das Ergebnis ging auch in Ordnung. Dies sahen im Anschluss an die Partie auch beide Trainer so. Erwärmen konnte das Gebotene allerdings kaum jemand - es war ein mäßiges Spiel, dem Tempo und Emotionen abgingen. Dass den Kick am Ende keiner gewann, war folgerichtig.

Sonnenschein über Kastl, bestes Wetter, ein passabler Platz und viele Zuschauer - eigentlich war alles angerichtet für ein vielversprechendes Landkreis-Derby zwischen Kastl und dem Erlbach. Die erste Halbzeit konnte dieses Versprechen allerdings nicht halten. Es war ein verhaltenes Match - untypisch für ein solches Lokalduell - von beiden Mannschaften.


Voraussetzungen prima - Derby kommt nur schleppend in Gang

Der TSV als Heimmannschaft hatte zwar etwas mehr Ballbesitz und war ein wenig offensiver ausgerichtet - ohne aber die Elf aus dem Holzland, die sich vornehmlich drauf beschränkte hinten nichts zuzulassen, groß gefährden zu können. Ansonsten bekamen die knapp 500 Zuschauer auf der Kastler Sportanlage hauptsächlich Mittelfeldgeplänkel geboten. Zwei, drei Querpässe - dann der lange Ball. Dazu viele Fehlpässe, wenig Spielfluss - das war eher Magerkost.

Auch das Tempo, welches beide Teams an den Tag legten, war für eine solch brisante Ansetzung nicht allzu hoch. Über weite Strecken hatte dieses Abtasten beider Mannschaften ein wenig etwas von gemütlichem Sommerfußball. Wenig Leben auf dem Feld - auch die interne Kommunikation der beiden Teams untereinander erstaunlich ruhig, eher lethargische Körpersprache, keiner der einmal das Heft in die Hand nahm, kaum Aufreger. Das erwärmte natürlich auch die Kulisse nicht sonderlich, so dass diese ebenfalls nicht dazu beitrug die Gemüter zu erhitzen - da ist man den Anhang beider Seiten eigentlich emotionaler und lautstärker gewöhnt.


Kastl mit leichten Vorteilen - aber nur Halbchancen

Die Erlbacher konnten sich im ersten Durchgang offensiv kaum einmal bemerkbar machen - und wenn, dann meist nach Fehlern oder überflüssigen Ballverlusten der Kastler in der eigenen Hälfte. Die Heimelf wurde in den ersten 25 Minuten wenigstens ab und an gefährlich - es blieb aber bestenfalls bei Halbchancen, die dabei heraussprangen. Wenn dem Tor der Gäste Gefahr drohte, dann ging es beim TSV meist über die rechte Seite und den im Vergleich zu den anderen Akteuren agilen Alois Straßer.

Service:

Nach einer Viertelstunde schlug Kastls Dominik Grothe von knapp in der gegnerischen Hälfte einen Freistoß in den Sechzehner - Erlbachs Routinier Harald Bonimeier verlängerte etwas unglücklich in Richtung eigenes Tor, verfehlte dieses dann aber doch recht deutlich. Kurz darauf einer der wenigen schönen Angriffe des TSV: Sebastian Spinner steckte auf Michael Langenecker durch, der halbrechts im Strafraum versuchte den Ball im Grätschen gefährlich aufs Tor zu bringen - doch SVE-Keeper Klaus Malec hatte mit dem abgefälschten Ball keine Probleme (17.). Nach 21 Minuten flankte Straßer gefährlich von der rechten Seitenlinie herein - Michael Langenecker kam bei seinem Flugkopfballversuch um eine Haarlänge zu spät.

Halbzeit Eins zeigt nicht viel - die zweite Hälfte noch weniger

Da beide Mannschaften hinten solide standen, was allerdings hauptsächlich daran lag, dass keiner seinen Gegenüber offensiv wirklich herausfordern konnte, ging es nach 45 zerfahrenen Minuten schiedlich friedlich mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen. Das erhoffte Derby-Feuer fehlte bis hierhin. Und das zahlreich erschienene Publikum fragte sich ob es noch kommen - und was die zweite Halbzeit bereithalten würde.

TSV Kastl - SV Erlbach

TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinsc huss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss
TSV Kastl - SV Erlbach
TSV Kastl - SV Erlbach © Beinschuss

Es war noch weniger als vor dem Seitenwechsel. Hatten sich zuvor wenigstens die Hausherren noch die ein oder andere Halbchance erarbeiten können, war im zweiten Durchgang vor den Toren rein gar nichts mehr los. Kein einziger Abschluss bis zur 70. Minute - weder auf der einen, noch der anderen Seite.

Match erreicht kaum Landesliga-Niveau

Auch das Spielniveau verflachte rapide - und bereits die erste Hälfte war ja alles andere als Zauberfußball gewesen. Unerklärliche Fehlpässe, Stockfehler, keine Kombination über mehr als drei Stationen, immer wieder Unterbrechungen durch kleine Fouls - es war wahrlich kein Leckerbissen dieses Spiel. Beide Teams spielten sich gegenseitig regelrecht schlecht - und boten einen Kick ohne jeden Höhepunkt. Wer ein mitreißendes Derby erwartet hatte, wurde enttäuscht. Da hatte man beide Kontrahenten schon wesentlich besser gesehen.

Einzige Halbchancen in Durchgang Zwei waren ein Torschuss von Kastls Sebastian Spinner, der aus 18 Metern von halblinks das Tor verfehlte (71.), sowie im Gegenzug eine Kopfball-Möglichkeit für Erlbachs Johannes Maier, der einen Freistoß von der rechten Seite nur knapp über das aufgrund der Rot-Sperre von Egon Weber heute von Neuzugang Anton Schreiner gehütete Gehäuse der Einheimischen verlängerte (72.).

Emotionsloses Derby bleibt ohne Sieger

Nach dementsprechend kurzer Nachspielzeit war Schluss. Das Endresultat war das gleiche wie zur Pause - torlos Null zu Null. Ein emotionsloses Lokalduell ging mit einem gerechten Ergebnis zu Ende. Dieses Spiel hatte einfach keinen Sieger verdient gehabt.

Naturgemäß sahen die Zuschauer das Dargebotene kritischer als die beiden beteiligten Trainer. Gäste-Coach Robert Berg war hauptsächlich zufrieden, dass seine Elf hier einen Auswärtspunkt mitgenommen hatte: "Über ein schlechtes Spiel würde ich mich jetzt als unbeteiligter Betrachter von außen sicher mehr ärgern, als in Verantwortung. So hält sich das in engen Grenzen. Hätten wir noch durch irgendeinen Lucky Punch den Siegtreffer erzielt - wäre mir das heute reichlich egal! Für uns zählt in unserer Situation einfach nur, dass wir einen Punkt geholt haben!".

Beide Trainer mit Punkteteilung zweier ähnlicher Teams zufrieden

Dafür, dass offensiv auf beiden Seiten nicht viel zustande kam, hatte er auch eine Erklärung: "Man muss natürlich sehen, dass sich beide Mannschaften grundsätzlich in ihrem Spielstil sehr ähneln. Wenn das auf eine andere, mehr spielerische Linie trifft, kommt natürlich ein ganz anderes Spiel zustande. So aber fehlten - da beide hinten auf Sicherheit bedacht waren - jedem jeweils die Umschaltmomente und daraus resultierenden Möglichkeiten, die so ein Spiel dann attraktiv erscheinen lassen.".

Sein Kollege Sven Vetter pflichtete ihm bei und ordnete die von beiderseitiger Vorsicht geprägte Partie ein: "Das war jetzt sicher nicht das Gelbe vom Ei heute. Aber auch für uns ist es wichtig, einen Punkt geholt zu haben. Wenn die eine Mannschaft tief hinten drin steht und nichts zulässt, dann hast Du auch kaum andere Möglichkeiten. Da will keiner dem anderen ins Messer laufen und ihm den möglichen Gegenstoß anbieten. Und je länger so ein Spiel dauert und Null zu Null steht - umso nervöser werden die Jungs natürlich auch. Weil keiner verlieren will. Und weiß: wenn ich hier ein Tor kassiere und der andere macht dicht - dann ist es vorbei!".

Quelle: rosenheim24.de



Top-Artikel der Woche: Landesliga Südost

Tögings Scott: "Die PS4 wird stark beansprucht, da die NHL-WM ansteht"
Tögings Scott: "Die PS4 wird stark beansprucht, da die NHL-WM ansteht"
Traunsteins Galler: "Mir würde sogar ein Zirkeltraining Spaß machen"
Traunsteins Galler: "Mir würde sogar ein Zirkeltraining Spaß machen"
Rosenheims Vieregg: "Netflix und FIFA sind meine treusten Begleiter"
Rosenheims Vieregg: "Netflix und FIFA sind meine treusten Begleiter"

Kommentare