ESV Freilassing - TSV Vilsbiburg 0:2

ESV bleibt gegen den Letzten ohne Punkte

+
Daniel Leitz vom ESV (rechts)gegen den zweifachen Torschützen Nikqi Betim.
  • schließen

Freilassing - Der 15. gegen den 17.: Ein absolutes Abstiegsduell in Freilassing, in welchem Freilassing als Verlierer vom Platz gehen musste. Das Schlusslicht aus Vilsbiburg hingegen fährt alle drei Zähler ein und rückt den Eisenbahnern in der Tablle gehörig auf die Pelle.

Bei eisigen Temperaturen stand am Samstag eine richtungweisende Partie zwischen den beiden Aufsteigern ESV Freilassing und TSV Vilsbiburg im Freilassinger Max-Aicher-Stadion an. Platz 15 gegen Platz 17, die besser positionierten Freilassinger konnten mit einem Dreier die Abstiegsplätze verlassen, doch es kam wieder anders - unglücklich wurde der so wichtige Vergleich verloren.

Service:

Man merkte von Anfang an, dass die dezimierten Eisenbahner (Albert Deiter angeschlagen nur auf der Bank, Denis Krojer mit Fingerbruch gar nicht dabei) voll motiviert und mit Volldampf in die Partie gingen. Die Habl-Elf machte von Beginn an viel Druck und erspielte sich gleiche einige gute Chancen, die allerdings nicht konsequent zu Ende gespielt wurden oder man scheiterte am guten Keeper der Gäste. Vilsbiburg war durch die pfeilschnellen Außenspieler stets brandgefährlich, so wie in der fünften Spielminute als sich Daniel Rabanter ein Herz fasste, durch das halbes Mittelfeld spazierte und aus der zweiten Reihe abzog, sein Schuss ging nur knapp am Freilassinger Tor vorbei.

Danach kam die Drang-Phase der Freilassinger: In der 14. Spielminute war es fast so weit, als Daniel Leitz im Strafraum freigespielt wurde und auf einmal allein vor dem Keeper stand, er scheiterte aber an der super Reaktion von Philip Preiß. In der 27. Spielminute dann wieder so ein Angriff der Eisenbahner, Robert Schiller konnte sich auf der rechten Seite gegen seinen Bewacher durchsetzen und spielte flach in den 16-Meter-Raum, Mayer war ganz frei, auch er scheiterte am Preiß. Zehn Minuten später kam Mario Switil zum Abschluss, verzog aber ganz knapp am langen Pfosten.

Gegentreffer aus dem Nichts

Kurz vor der Halbzeit wurde es für den ESV nochmal gefährlich, als der TSV Vilsbiburg einen schnellen Angriff über die rechte Seite vortrug und Grüneis ganz knapp am langen Pfosten vorbeischoss. So ging es mit einem 0:0 zum Pausentee, Tore hätten genug fallen können.

In der zweiten Hälfte überließen die Gäste dann fast komplett das Spiel den Eisenbahner und die Grenzstädter zogen ihr Spiel auf und spielten zielstrebig nach vorn -  teilweise auch mit langen Bällen - doch meistens war vor dem Strafraum Schluss. Die Vilsbiburger wollten unbedingt diesen einen Punkt aus Freilassing mitnehmen, doch in der 68. Spielminute kam dann alles ganz anders, wie aus dem Nichts fiel dann das 0:1: Der Spielführer der Gäste, Nikqi Beti, wurde im Halbfeld zunächst nicht angegriffen. Er zog aus knapp 25 Metern einfach mal ab, der Ball landete im Freilassinger Gehäuse - ein Sonntagsschuss am Samstag! 

Die Mannen von Trainer Uli Habl, bei denen inzwischen Deiter eingewechselt wurde, versuchten schnell zu antworten doch gegen den Vilsbiburger Defensivriegel war einfach kein Durchkommen. Am Ende machten die Hausherren logischerweise hinten komplett auf, in der Nachspielzeit war es erneut der Kapitän der Auswärtstruppe aus Niederbayern, Beti machte mit seinem zweiten Treffer den Deckel drauf auf dieses Abstiegsduell. Sein abgefälschter Schuss landete aus 20 Metern im ESV-Kasten. Damit war das Spiel entschieden und eine Minute später pfiff der sehr gut leitende Schiedsrichter Mathias Zacher die Partie ab. Keine Punkte für den ESV Freilassing, gegen den Letzten sollte so etwas nicht passieren.

Pressemitteilung ESV Freilassing/mbö

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Landesliga Südost

Auch interessant

Kommentare